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23. August 2020

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- In Gastgärten herrscht Gedränge, bei Konzerten gähnende Leere - Hochwasserschutz: Diese Grazer Bäche werden heuer noch sicherer - Angriffe auf marginale Gruppen häufen sich: Neue Dimension der Diskriminierung - Wasserbecken im Fischpark fehlt das Wasser - Ausbau der Vincke-Gründe gefährdet die Gämsen - Zwei neue Radweg-Teile für Graz - Brauhaus Graz-Eggenberg geschlossen - Stiwoll baut an der Nahwärmeversorgung - Andritzer Busbahnhof platzt aus allen Nähten

14 graz www.grazer.at

14 graz www.grazer.at 23. AUGUST 2020 Auch heuer ist im Ortskern von Stiwoll so einiges los. Die Baustelle für das neue Nahwärmeheizwerk ist bereits in vollem Gange. GEMEINDE STIWOLL Stiwoll baut an der Nahwärmeversorgung ZUKUNFT. Im Sommer wird im Stiwoller Ortskern an einem Nahwärmeheizwerk gebaut. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Eigentlich hätte vergangenen Samstag, am 15. August, eines der Veranstaltungshighlights des Jahres in Stiwoll stattfinden sollen – die bereits 30. Auflage des berühmten Stiwoller Dorffests. Das Jubiläum muss heuer leider aufgrund der allseits bekannten Corona-Pandemie ausfallen und bis 2021 warten. Im Ort wird die Zeit allerdings durchaus aktiv genutzt. Seit kurzem wird an einer hochmodernen Biomasse-Nahwärmeversorgung gearbeitet. Nachhaltiges Projekt Mit dem Bau des Nahwärmeheizwerks will die Gemeinde in die Zukunft investieren. „Die Ausgangslage war, dass die Ölheizung der Volksschule langsam in die Jahre gekommen ist und wir dringend eine Lösung finden mussten. Letztendlich hat sich nach allen Abwägungen ergeben, dass für den Ortskern von Stiwoll ein Nahwärmeheizwerk die Lösung mit der größten Zukunftsperspektive ist“, erzählt Bürgermeister Alfred Brettenthaler, der erst kürzlich in seinem Amt bestätigt wurde. Der 500-Kilowatt- Ofen im Nahwärmeheizwerk soll mit Waldhackgut betrieben werden, womit die Wertschöpfung in der Region bleibt und obendrein weite Transportwege entfallen. In der ersten Ausbaustufe werden das Gemeindehaus, die Feuerwehr, die Volksschule, das Gebäude des Sportvereins, zahlreiche private Haushalte und der öffentliche Wohnbau sowie die Kirche mit Pfarrhof an das Netzwerk angeschlossen. „Die Heizung ist so ausgelegt, dass sie auch zukünftigen Bedarf abdecken kann“, so Brettenthaler, der sich freut, dass sein Team das Projekt erfolgreich vorbereiten konnte. Der Beschluss im Gemeinderat erfolgte einstimmig. Rechtzeitig im Herbst soll der Bau fertiggestellt werden, um im Winter 2020/21 den Ortskern von Stiwoll mit „sauberer“ Wärme versorgen zu können. Wenn zwei Gelenkbusse am Andritzer Busbahnhof halten, kann ein dritter Gelenkbus nicht mehr einfahren und blockiert die Kreuzung. CAGRAN Andritzer Busbahnhof platzt aus allen Nähten KEIN PLATZ. Der Busbahnhof in Graz-Andritz ist für viele Busse zu klein. Ideen zur Lösung gibt es. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Andritzer Busbahnhof am Hauptplatz, direkt neben den Endhaltestellen der Bim-Linien 4 und 5, wird einfach zu klein. Drei Grazer Buslinien und die Buslinie 240, die nach Kumberg fährt, sind einfach zu viel. Das Problem ist, wenn stadteinwärts zwei Busse an der Haltestelle stehen, kann ein dritter Gelenkbus nicht mehr einfahren. Aus Richtung Osten (Radegunder Straße) steht daher ein Gelenkbus teils mehrere Grünphasen und mitunter beide Fahrspuren blockierend an der Ampelkreuzung. Es kommt unweigerlich zu Staus. Von anderer Seite, der Andritzer Reichsstraße aus Richtung Norden (St. Veit/Stattegg) kommend, blockiert ein ankommender dritter Bus die gesamte Kreuzung Richtung Radegunder Straße. Manchmal auch mehrere Grünphasen lang. Verkehrsstadträtin Elke Kahr, die das Problem kennt, war auch schon bei einer Sitzung des Andritzer Bezirksrates und versicherte, „bis zum Sommer 2020, spätestens bis Schulbeginn im September“ diese unhaltbare Situation behoben zu haben. Erich Cagran von der Bürgerinitiative Andritz (BIA) zeigt jetzt auf und gibt zu bedenken: „Viel Zeit ist bis zum Schulbeginn nimmer – von einer Problemlösung ist aber leider noch immer nichts zu sehen …“ Bezirksvorsteher Johannes Obenaus (VP) hat zum Verkehrsproblem Andritz eine Vision. „Ich möchte hier eine Begegnungszone ähnlich wie am Sonnenfelsplatz. Im Zuge der Gesamtverkehrsplanung für Andritz sollte auch eine Tiefgarage gebaut werden, damit die Parkflächen frei sind und begrünt werden können. Wichtig für die Andritzer Wirtschaft ist natürlich, dass man mit dem Auto hinkommen kann und dabei das Auto in der Tiefgarage parkt. Das wäre dann mein Meisterstück als Bezirksvorsteher.“ Für die Busmisere ist jetzt auch angedacht, vor der Bibliothek eine Haltestelle zum Ein- und Aussteigen einzurichten, um den Busbahnhof dadurch ein wenig entlasten zu können. Diese Lösung könnte sofort umgesetzt werden.

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