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22. September 2019

- Erste Bilder vom Eingang zum neuen Stadtteil Reininghaus - Ehrenamtliche in Graz gesucht - Verseucht: Häuser in St. Peter sind ohne Wasser - Jetzt wird endlich geholfen: 17 Monate warten auf barrierefreies Bad im Gemeindebau - 13 Millionen Euro für den Ausbau der Volksschule Neuhart - Graz testet zwei neue Straßenbahngarnituren - Neue Chefs für das Gasthaus Mohrenwirt - Aufsteirern 2019

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6 graz www.grazer.at 22. SEPTEMBER 2019 K O M M E N T A R von Verena Leitold ✏ verena.leitold@grazer.at Bekanntmachen mit dem neuen Stadtteil D ass in Reininghaus eifrig gebaut wird und einige Gebäude sogar schon fertiggestellt sind, geht an vielen Grazern, die nicht gerade in der unmittelbaren Umgebung wohnen, spurlos vorbei. Der neue Stadtteil ist bis jetzt ein bisserl unterhalb der Wahrnehmungsgrenze – und das, obwohl man nicht nur bereits über das Gelände spazieren kann, sondern es in den Medien auch regelmäßig Präsentationen von spektakulären Prestigeprojekten gibt. Die vorgestellten Bauten schauen größtenteils ganz anders aus, als wir es in Graz gewohnt sind. Modern, urban – und vor allem hoch. 76,5 Meter ragt das Quartier 2 bald in die Höhe, die meisten Gebäude haben viele Stockwerke. Reininghaus wird so etwas wie die Skyline der Stadt. Dabei muss aufgepasst werden, dass man nicht zu hoch hinaus will, sondern auch am Boden bleibt. Graz braucht keinen hippen Bobo-Bezirk, in dem nur coole Hipster wohnen, der aber von Bewohnern anderer Viertel gemieden wird. Alle Einwohner müssen sich mit dem neuen Stadtteil identifizieren können. Die neue Marketingkampagne könnte da ebenso helfen wie mehr regelmäßige Veranstaltungen zum Kennenlernen der neuen Umgebung. So kann sich der Stadtteil langsam in die Stadt einfügen und bleibt kein Fremdkörper. Ehrenamtliche gesucht UNTERSTÜTZUNG. Verschiedene Vereine und karitative Einrichtungen sind gerade auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern. Von Vojo Radkovic und Verena Leitold redaktion@grazer.at Der Aufruf des Katholischen Familienverbandes richtet sich an ältere Damen und Herren, die einige Stunden pro Woche eine junge Familie bei der Kinderbetreuung unterstützen wollen. Zurzeit sind in Graz, so die Geschäftsführerin Eveline Kölbl, 150 Leihomas und drei (!) -opas im Einsatz der Katholischen Familienhilfe. Nicht immer sind die Großeltern der Kinder greifbar, wenn die Eltern abends ins Kino oder Theater oder auch in einen Club oder eine Disco gehen möchten. Da springen die Leihomas und -opas ein und kommen am Abend oder am Wochenende, um die Kinder zu betreuen. „Leih omas kommen oft jahrelang in dieselbe Familie und sind dort schon echte Vertrauenspersonen, die auch zu Familienfesten eingeladen werden. Die Kinder wiederum“, so Kölbl, „genießen es, wenn diese Erinnerungen aus ihrer Kindheit erzählen, sozusagen eine generationenübergreifende Win-win- Situation.“ Der Oma-Opa-Dienst wird auch von Stadtrat Kurt Hohensinner unterstützt. Bei der T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. Andreas Gabalier 104 Die Trennung von Moderatorin Silvia Schneider brachte den Grazer Volks-Rock-’n’-Roller in die Schlagzeilen. EU-Familienkonferenz in Helsinki wird der Oma-Opa-Dienst auch als „good practice!“ präsentiert. Infos: www.familie.at oder 0 316/8041-398. Startfeen helfen Um Kinderbetreuung und die Entlastung der Eltern geht es auch beim Projekt „Startfee“ der Caritas. Ein erstes Baby oder ein weiteres Kind kann das Leben junger Paare und Familien nämlich ganz schön herausfordern. In dieser Situation sorgen die „Startfeen“ für einen guten Start ins Leben: Ehrenamtliche Mitarbeiter kommen einmal wöchentlich für zirka drei Stunden zu Besuch. Sie geben Tipps und entlasten, begleiten die junge Familie und helfen so, die Anfangsschwierigkeiten mit einem Baby zu meistern. Die Caritas bietet den Startfeen eine Einschulung in fünf Modulen, um sie gut auf ihren Einsatz und die Herausforderungen vorzubereiten. Der nächste Lehrgang beginnt am 26. September um 16.30 Uhr im Beratungszentrum für Schwangere. Das erste Modul kann auch nachgeholt werden. Die Tätigkeit ist anrechenbar als Praktikum. Sich anmelden und Infos einholen kann man unter daniela.alton@caritas-steiermark.at. Auf der Suche nach Unterstützung sind auch die VinziWerke: In den Grazer Einrichtungen VinziTel, Haus Rosalie, Vinzi- Nest und VinziSchutz werden derzeit dringend ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die in den Notschlafstellen Tag-, Nacht- und Wochenenddienste übernehmen. Wer helfen möchte: Tel. 0 316/58 58 00 oder vinzitreff@ vinzi.at. Leihomas und -opas entlasten die Eltern, verbringen Zeit mit den Kindern und werden oft zu richtigen Familienmitgliedern. KK Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam 2. Oliver Marach, Tennisspieler 91 3. Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann 70 4. Siegfried Nagl, Bürgermeister 64 5. Mario Kunasek, FP-Klubobmann 57 derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ &MARKETING: SilviaPfeifer (0664/806666918),LauraReiterer (0664/806666695) |CHEFREDAKTION/PROKURA: TobitSchweighofer (DW2618) |REDAKTION: VerenaLeitold (0664/806666691),VojoRadkovic (0664/806666694),ValentinaGartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Svjetlana Wisiak (0664/80 666 6491), Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891, Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 68 48), Robert Heschl (0664/80 66 66 897), Mag. Eva Semmler (0664/80 66 66 895), Thomas Maier (0664/80 666 6690), Egbert Triebl (0664 / 80 66 66 892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0660/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 174.566 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2019). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

22. SEPTEMBER 2019 www.grazer.at graz 7 Zwischenstand „der Grazer“-Wahltippspiel 35 30 33,7 % 25 20 22,0 % 20,9 % 15 10 10,5% 5 7,8 % 0 ÖVP SPÖ FPÖ Grafik: m4!, Quelle: 378 vom Grazer befragte Schüler, Fotos: StuWo (3), KK (2), KPÖ (1) GRÜNE NEOS 2,6 % JETZT 2,4 % SONSTIGE Wahltippspiel: Der Sieger fliegt nach Ibiza TOLL. Mehrere Hundert haben schon bei unserem Tippspiel zur Nationalratswahl mitgemacht. Wir präsentieren das erste Zwischenergebnis. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Nur noch eine Woche bis zur Nationalratswahl – jetzt wird es spannend. Mehrere hundert Personen haben bereits bei unserem Tippspiel auf www.grazer.at mitgemacht und angegeben, was sie glauben, welche Partei wie viel Prozent bekommen wird. Das erste Zwischenergebnis ist interessant (siehe Grafik oben). Die ÖVP kommt demnach auf 33,66 Prozent. Auf Platz zwei landet die SPÖ mit 21,96 Prozent vor der FPÖ mit 20,92. Die Grünen schaffen laut unserem Tippspiel den Wiedereinzug ins Parlament mit 10,53 Prozent. Die NEOS kommen auf 7,8 Prozent, während JETZT wieder ausziehen muss (2,63 Prozent). SIMONIS, KK, GETTY Bis nächsten Freitag, 27. September, 12 Uhr, kann man noch beim Gewinnspiel mitmachen. Wer am nächsten ans Wahlergebnis herankommt, gewinnt und wird von uns nach Ibiza geschickt. Entschuldigen müssen wir uns bei der FPÖ. Bei den Tipps aller Spitzenkandidaten sind leider die Zeilen bei Hannes Amesbauer verrutscht. Hier der richtige Tipp: FP-Spitzenkandidat Hannes Amesbauer ÖVP: 34 Prozent SPÖ: 22 Prozent FPÖ: 24 Prozent NEOS: 8 Prozent Grüne: 11 Prozent JETZT: 1 Prozent

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