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22. September 2019

- Erste Bilder vom Eingang zum neuen Stadtteil Reininghaus - Ehrenamtliche in Graz gesucht - Verseucht: Häuser in St. Peter sind ohne Wasser - Jetzt wird endlich geholfen: 17 Monate warten auf barrierefreies Bad im Gemeindebau - 13 Millionen Euro für den Ausbau der Volksschule Neuhart - Graz testet zwei neue Straßenbahngarnituren - Neue Chefs für das Gasthaus Mohrenwirt - Aufsteirern 2019

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12 graz www.grazer.at 22. SEPTEMBER 2019 Im Rahmen des Schulausbauprogramms bis 2022 GRIPS 2 hat die Stadt nun den umfassenden Ausbau der Volksschule Neuhart beschlossen. DREIPLUS 13 Millionen Euro für Ausbau der VS Neuhart NEU. Die Anzahl der Klassen der Volksschule Neuhart wird durch den Ausbau verdoppelt. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Bis ins Jahr 2022 benötigt Graz etwa 80 zusätzliche Volksschulklassen, um dem Bevölkerungswachstum gerecht zu werden. Im Rahmen des Investitionsprogramms für den Pflichtschulausbau (GRIPS 2) wurde nun im Gemeinderat die Erweiterung der Volksschule Graz-Neuhart um 13,15 Millionen Euro beschlossen, um den Bedarf im stark wachsenden Südwesten der Stadt abzudecken. Dies erhöht die Projektgenehmigung für GRIPS 2 um insgesamt 12,35 Millionen Euro auf 25,2 Millionen (800.000 Euro wurden bereits im Juni 2018 beschlossen). „Graz wächst. Daher ist der Schulausbau eine der großen Herausforderungen für unsere Stadt“, erklärt der zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner. „Allein in dieser Gemeinderatsperiode brauchen wir rund 80 Volksschulklassen, um diesem Wachstum gerecht zu werden. Mit der Verdoppelung der Volksschule Neuhart von acht auf 16 Klassen setzen wir einen wichtigen Schritt für den Grazer Südwesten. Wir investieren aber nicht nur in Quantität, sondern auch in Qualität. Gemeinsam mit unseren Partnern realisieren wir hier moderne und attraktive Lebens- und Bildungsräume für unsere Kinder.“ 2690 Quadratmeter Der Neubau hat eine Nettoraumfläche von 2690 Quadratmetern, der die acht zusätzlichen Klassen, den neuen Eingang, die Aula, den GTS- Bereich, die Kreativräume, die Direktion und Lehrerarbeitsräume, die Umkleiden für den Bestandsturnsaal sowie die dazugehörigen Nebenräume, wie WCs und Technikabteil, beinhaltet. Im Bestand wurde eine Zentralgarderobe vorgesehen. Darüber hinaus ist im Bestandsgebäude eine Feuchtigkeitssanierung notwendig und der Turnsaal wird umfassend saniert. Das Projekt wurde 2017 ausgeschrieben, unter den 55 Bewerbern konnte sich das Architekturbüro „dreiplus“ durchsetzen. So sehen sie aus, die hochmodernen neuen Straßenbahngarnituren, die bald auch auf den Grazer Linien auf Herz und Nieren geprüft werden. LUPI SPUMA Graz testet zwei neue Straßenbahngarnituren TEST. Ab Ende Oktober stehen vier Wochen lang zwei neue Straßenbahngarnituren im Testbetrieb. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Neue Straßenbahnen braucht die Stadt: 15 neue sollen ab 2023 und weitere 22 neue ab 2027 in Betrieb gehen. Bevor man neue Straßenbahngarnituren kauft, will man diese vorher testen, ob sie wohl für Graz tauglich sind. Im Zuge eines Markterhebungsverfahrens, das ist noch nicht die EU-weite Ausschreibung, die Anfang 2020 rausgehen soll, haben sich zwei Produzenten beworben, deren Fahrzeuge jetzt getestet werden. Getestet wird jeweils eine Garnitur. Start ist am 28. Oktober. Schon in diesen Tagen werden Grazer Straßenbahnfahrer in Wien auf diese hochmodernen Garnituren eingeschult. Die Graz-Linien haben zurzeit Straßenbahnen von drei Produzenten im Fuhrpark, von Stadler, Siemens und Bombardier. Zwei davon – wie man hört, sollen es die beiden letztgenannten sein – schicken ihre topmodernen Straßenbahnen, die u. a. bereits in München und Wien im Einsatz sind, in den nächsten Wochen nach Graz. Die beiden Straßenbahngarnituren werden jeweils per Tieflader nachts in Graz angeliefert, und weil es sich um Schwer- und Überlängentransporte handelt, müssen Straßen gesperrt werden. Anrainer reden mit Die Holding Graz wird auch die Bürgerinitiative „Straßenbahnanwohnerinnen Graz“ in die Tests einbinden. Da in den beiden Garnituren keine Ticketautomaten vorhanden sind, können die Grazer während der Tests gratis mitfahren. Eine Straßenbahngarnitur kostet übrigens geschätzt rund drei Millionen Euro. Wolfgang Malik, Holdingvorstand: „Mittlerweile werden in vielen europäischen Städten Straßenbahnen eingesetzt, die auch in Graz fahren können. Natürlich wollen wir vor einer Flottenentscheidung alle in Frage kommenden Typen in Graz sehen. Neue Standards zur Umweltorientierung, Qualität und Verlässlichkeit werden wir gemeinsam mit den Fahrgästen und vor allem mit unseren tüchtigen Mitarbeitern testen.“

22. SEPTEMBER 2019 www.grazer.at anzeige 13 Citycom baut Angebot aus WLAN-Anbieter wächst weiter. Dank des städtischen Netzwerkspezialisten sind alle wichtigen Standorte in Graz mit WLAN versorgt. Nun baut Citycom auch in Hart und Kalsdorf aus. LACH, GEM. KALSDORF, STADT GRAZ/AUFENBAUER, FISCHER Auf 1430 Metern Höhe liegt das Stubenberghaus am Schöckl – dank Citycom ist es mit High-Speed-WLAN ausgestattet. Citycom- Geschäftsführer Bernd Stockinger mit Harter Bürgermeister Jakob Frey und Projektleiter Christian Freidl. Der Kalsdorfer Bürgermeister Manfred Komericky (l.) und Bürgermeister Siegfried Nagl (r.) freuen sich über den Ausbau. Gratis WLAN am Grazer Hauptplatz zählt für Gäste der Stadt schon längst zur Selbstverständlichkeit. Ermöglicht wird es aber erst durch das kristallklare Angebot des Glasfaser-Netzes der Citycom, das bereits 50 öffentliche Plätze in Graz versorgt. High-Speed-Internet Dazu zählen durchaus auch Orte, wo man WLAN kaum erwarten würde. Etwa das Stubenberghaus am Grazer Hausberg Schöckl. Bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind vor Ort möglich – eine Geschwindigkeit, von der man bei sich zu Hause nur träumen könnte. Zu schätzen wissen das vor allem die Bürger und Gäste der Stadt: 1,2 Millionen Einzelpersonen greifen jährlich auf das Angebot zurück, das im stetigen Wachstum begriffen ist: Der Netzbetreiber geht nun – in Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Steirischer Zentralraum und mithilfe von Förderungen des Landes Steiermark – mit seinen High-Quality-Leitungen in die Gemeinden von Graz-Umgebung. Die jüngsten Begünstigten lauten Hart bei Graz und Kalsdorf. Wie auch in Graz werden öffentliche Plätze der Gemeinden mit einem High-Speed-Internet ausgestattet – was auch der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßt: „Wollen wir im Wettbewerb der Regionen international mithalten, muss der Breitbandausbau in den Regionen rasch vorangetrieben werden.“ Maximale Anonymität Die Funktionsweise ist einfach und aus der Stadt Graz bereits bekannt: Man wählt das WLAN (ohne Anmeldung) an, bestätigt die Nutzungsbedingungen einer aufpoppenden Website und ist online, ohne seine persönlichen Daten eingeben zu müssen.

2021