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22. November 2021

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- Weihnachtsgelder der Arche Noah in Gefahr - Die Unis bleiben trotz Lockdown auf „Orange" - Tipps für den Lockdown

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2 graz www.grazer.at 22. NOVEMBER 2021 Angespannte Lage: Die Grazer Corona-Ampel steht auf Rot. STADT GRAZ Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Bis sich die Auswirkungen des Lockdowns bemerkbar machen, wird es noch einige Tage dauern. Deshalb sind die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche weiter gestiegen. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Graz bei 583,9 (Freitag: 560,0), in Graz-Umgebung sogar bei 719,0 (Freitag: 639,8). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 775,2. Den höchsten Wert gibt‘s in Liezen mit 1.128,3. Trotz Lockdown braucht niemand ohne Kranz Advent feiern. WWW.WATL:AT Der Adventkranz ist gesichert ■ Gesundheit und Sicherheit gehen vor, auch bei den steirischen Gärtnern und Floristen. Dennoch muss niemand fürchten, heuer ohne Blumenschmuck in die Advent- und Weihnachtszeit starten zu müssen. „Unsere Betriebe sind auch jetzt für alle Kunden da“, versichert Innungsmeister Johann Obendrauf. Denn dank Click & Collect kann alles bestellt werden, was es für die kommenden Wochen braucht. Weihnachtsgelder in Arche Noah in Gefahr ENG. Die Zeit brennt der Arche Noah unter den Nägeln. Die Finanzlage ist trist. Gibt es keine Lösung wird es keine Auszahlung der Weihnachtsgelder geben. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Charlie Forstner Die Geschichte in unserer Printausgabe vom gestrigen Sonntag über die finanzielle Misere bei einem der größen Tierschutzheime des Landes, der Arche Noah, hat viele Reaktionen ausgelöst. Geschäftsführer Charlie Forstner: „Wenn es nicht rasch zu einer finanziellen Lösung, sprich Hilfe vom Land Steiermark kommt, können wir am 30. November keine Weihnachtsgelder auszahlen. Das Problem dabei ist auch, dass die ÖGK Altlasten, die es gibt, nur dann stundet, wenn wir die finanzielle Fortführung des Betriebens garantieren können, und genau das können wir derzeit nicht.“ Während das Land Steiermark und hier der für den Tierschutz zuständige Landesrat Anton Lang (SP) auf die ohnehin hohe Förderung des Vereins verweist, ist man in der Arche Noah davon überzeugt, dass es hier nicht und um eine Förderung geht, sondern um eine gesetzliche Vorgabe. Der Verein erbringt eine entsprechende Tierschutzleistung und muss dafür die Honorierung für diese Leistung laut Gesetz vom Land bekommen. Forstner: „Die Rede ist hier immer von Förderungen, aber es ist Geld, dass uns zusteht und wofür wir arbeiten“. Fakt ist, dass die Arche Noah finanziell der Titanic gleicht und dem Untergang entgegensegelt. Ein Grund dafür sind Altlasten vom alten Betreiber und enorm gestiegende Personalkosten. Forstner: „Das Problem ist auch, dass wir Spenden, die wir bekommen, aussschließlich für die Arche verwenden dürfen und nicht für Altlasten oder Personalkosten.“ In einem Schreiben an all jene freiwilligen Helfer und sogenannten Spaziergänger, die sich an das Doris Lueger ist eine der freiwilligen Helfer und Spaziergänger in der Arche Noah. Die Tiere sind ihre Leidenschaft und ihr liegt das Schicksal der Arche Noah sehr am Herzen. KK Land Steiermark gewandt haben, hat die im Büro Lang für den Tierschutz zuständige Referentin Gabriele Walzer versichert, dass eine Evaluierung der Leistungsentschädigung in Aussicht gestellt wird. Walzer betont in dem Schreiben, dass die Steiermark mit Leistungsentschädigungen von 1,91 Millionen Euro pro Jahr für sieben Vertragspartner mit acht Tierheimen österreichweit im Spitzenfeld liegt. Das Tierheim Arche Noah platzt unterdessen aus allen Nähten. Derzeit sind 150 Katzen und rund 100 Hunde in Obhut des Vereins. Für 2022 ist daher längst ein Umbau und Ausbau geplant, der aber finanziell jetzt auch in der Luft hängt. Unterdessen gibt es immerwieder Kritik an Arche, dass man lange auf Tiere, die man aus dem Heim holen möchte, warten muss. Forstner: „Das liegt daran, dass Tierfreunde oft schwierige Tiere, die aggressiv sind und beißen, gleich mitnehmen möchten. Das geht natürlich nicht. Da muss erst Vertrauen zwischen Tier und Mensch aufgebaut werden und das braucht natürlich manchmal viel Zeit.“

22. NOVEMBER 2021 www.grazer.at graz 3 Die Unis bleiben auf „Orange“ BILDUNG. Der österreichweite Lockdown hat ja heute um Mitternacht begonnen. Den Unis ist es freigestellt, ob sie auf Online- oder Präsenzunterricht setzen, was bei Studierenden gut ankommt. An der Universität Graz möchte man so lange wie möglich auf Orange bleiben. KK Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Die österreichweite Corona-Ampel ist ja schon seit längerem in jedem Bundesland auf rot geschalten. Dies ist bei täglich rund 15.000 Neuinfektionen auch nicht weiter verwunderlich. Dennoch bleibt die Corona-Ampel der Universität Graz auf Orange, somit können Lehrveranstaltungen auch weiter in Präsenz abgehalten werden. „Viele Lehrveranstaltungen wie beispielsweise Labore müssen einfach in Präsenz abgehalten werden, da es keinen Sinn macht, diese online zu veranstalten“, so Joachim Hinterfellner von der Universität Graz. Ansonsten obliegt es dem Leiter der Lehrveranstaltung zu entscheiden, ob diese online oder in Präsenz stattfinden soll. Dies geschieht allerdings meist in Absprache mit den Studierenden, sollten diese mit der Entscheidung allerdings nicht zufrieden sein, gibt es immer die Möglichkeit sich beispielsweise an das Rektorat zu wenden, betont man seitens der Universität Graz. Orange soll bleiben Die Ampel soll übrigens noch möglichst lange auf Orange bleiben. Dies hat den Grund, dass bei Rot nicht einmal die Bediensteten der Uni diese betreten dürften. Somit sind natürlich auch die Bibliotheken und Lernräume geschlossen. Da nicht jeder Student die passende Infrastruktur zuhause zur Verfügung hat, profitieren natürlich viele von diesem Angebot. GRAZ AUF ALLEN INFOKANALEN Informationen zur Stadt Graz und allen städtischen Projekten finden Sie in der BIG, im Web und auf unseren Social Media Kanälen. graz.at achtzigzehn | Foto: iStock/bluejayphoto | Bezahlte Anzeige facebook.com/stadtgraz instagram.com/stadtgraz Geben wir auf uns und andere acht – so schaffen wir das!

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