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22. November 2020

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- Faktencheck: So viele Intensivbetten gibt‘s wirklich - Girardihaus: Stadt Graz wird Verfallen-Lassen nicht dulden - Shopping Nord: Bus-Haltehäuschen kommt - Nach Hammer-Schöcklwochenende: Gemeinden suchen Verkehrslösungen - Drei Spielplätze werden gleichzeitig saniert - Schnellstraße Ruckerlberg: Viele Ideen – keine Lösung - Neue Mieter fürs Grazer Landhaus - Wirbel: Der Schlossberg wird zur Biker-Strecke - Grazer Schüler starten Petition für faire Matura - Ein Immo-Entwickler hat mehr als tausend Wohnungen in der Pipeline - Szene-Barkeeper mixen Cocktails für zuhause

6 graz www.grazer.at

6 graz www.grazer.at 22. NOVEMBER 2020 K O M M E N T A R von Verena Leitold ✏ verena.leitold@grazer.at Zahlenchaos rechnet sich nicht W ir werden momentan mit Nachrichten zur Corona-Pandemie überschüttet. Und zu den vielen seriösen Quellen kommen leider auch unzählige mit sogenannten alternativen Fakten. Umso wichtiger ist es, dass die richtigen Fakten auch klar kommuniziert werden. Geht es um die Anzahl der Intensivbetten, ist es leider schwierig. Je nachdem, ob nur Covid-Intensivbetten, nur KAGes-Betten oder nur Erwachsenenbetten gezählt werden, unterscheidet sich das Ergebnis. Transparent ist es in vielen Fällen nicht, welche Zahlen herangezogen werden. Und auch die Neuinfektionszahlen unterscheiden sich je nachdem, ob sie vom Gesundheitsministerium oder vom Innenministerium bekanntgegeben werden. Natürlich haben beide Versionen ihre Richtigkeit, je nachdem welcher Stich-Zeitpunkt gewählt wird. Und das sind nur zwei Beispiele aus dem Zahlenchaos. Dass sich da irgendwann niemand mehr auskennt, wenn man ständig mit unterschiedlichen Zahlen konfrontiert wird, ist auch klar. Da ist es auch irgendwo verständlich, dass manch einer das Vertrauen verliert. Es darf nicht passieren, dass sich die Bevölkerung angelogen vorkommt. Das öffnet Verschwörungstheorien Tür und Tor – und damit auch dem Ungehorsam und letzten Endes der Verbreitung des Virus. Grazer Girardihaus Verfallen-Lassen wird die Stadt nicht dulden! TRAURIG. Die Hausbesetzer sind abgezogen, die Türen und Fenster sind sperrangelweit offen: Regen und Kälte könnten Verfall des „Girardihauses“ beschleunigen. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die beiden Eingangstüren sind weit offen, die Fenster alle geöffnet, Kälte und Regen können ungehindert ins Haus eindringen. Zwar haben sich die Hausbesetzer längst wieder verzogen, aber auch Sandler suchen Schlafstellen im sogenannten „Girardihaus“ in der Grazer Leonhardstraße, das langsam vor sich hin stirbt. An Renovierungen scheint der neue Eigentümer, ein weststeirischer Unternehmer, kein Interesse zu haben. Wenn das Haus so stark verfallen ist, dass keine Reparaturen mehr helfen, dann kann der Eigentümer es abreißen und was Neues hinbauen. Das Geburtshaus des berühmten österreichischen Schauspielers Alexander Girardi steht unter Denkmalschutz, und dieser schreibt dem Eigentümer zur Erhaltung des Hauses dringliche Reparaturarbeiten vor. Bürgermeister Siegfried Nagl: „Ein mutwilliges Verfallen-Lassen von denkmalgeschützten Gebäuden werden wir in Graz nicht dulden.“ Christian Brugger, Leiter der Steiermarkabteilung des Bundesdenkmalamtes, hofft, eine Lösung zu finden. „Ich werde versuchen, mit dem Besitzer Kontakt aufzunehmen, um auszuloten, wie man weiter in der Sache vorgehen könnte.“ Bislang gab es vom Besitzer des Girardihauses keinerlei Reaktionen. Alles ist offen, Sandler bauen sich Schlafstellen, das Girardihaus stirbt jetzt noch schneller leise vor sich hin. KK (2) Exklusiver Einblick in das Innere des Grazer „Girardihauses“ KK Die Zeit drängt, und der Verfall des Hauses schreitet voran. Auch die Stadt Graz ist an einer Lösung des Problems interessiert. Der Verein „Rettet das Girardihaus“ jedenfalls wird Anzeige im Grazer Bauamt und beim Bundesdenkmalamt erstatten. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/254 09 76), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895), Deborah Posadas-Saucedo (0664/80 666 6491), Helmut Koltai (0664/80 666 6892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 175.722 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

22. NOVEMBER 2020 www.grazer.at Shopping Nord Bus-Haltehäuschen kommt graz 7 ENDLICH. Nach jahrelangen Forderungen und Diskussionen wird die Bus- Haltestelle beim Einkaufszentrum Shopping Nord nächstes Jahr überdacht. ■ Schon seit mehreren Jahren warten die Anrainer beim Einkaufszentrum Shopping Nord auf den Ausbau der dortigen Bus- Haltestelle stadteinwärts. Bisher mussten sie, ebenso wie die vielen Kunden und rund 760 Mitarbeiter des Einkaufszentrums, ohne ein Bus-Häuschen auskommen – und damit oft auf dem Heimweg von der Arbeit, vor der Fahrt in die Stadt oder mit Einkäufen beladen im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen stehen“. Diskutiert wird über den Ausbau schon seit Jahren, eine Unterschriftenaktion 2010 mit etwa 1200 Unterschriften setzte sich dafür und für eine Verlegung aufs Areal des Einkaufszentrums ein. Eines der Probleme: Es handelt sich hier um eine Landesstraße, weshalb sich die Koordinierung schwieriger gestaltete. Die Verlegung ist vom Tisch, der Ausbau soll nun aber endlich stattfinden. Bus-Häuschen kommt „Eine straßenrechtliche Verhandlung hatte schon vor etwa eineinhalb Jahren stattgefunden. Weil man sich jedoch dabei zu einer kleinen Umplanung – eine Gehsteigvorziehung – entschlossen hatte, wurde durch das Land ein neues Projekt eingefordert, was zu einer Verzögerung geführt hat“, heißt es aus dem Büro von Stadträtin Elke Kahr. Der Bescheid des Landes soll jedenfalls noch heuer erteilt werden, nächstes Jahr soll es dann endlich umgesetzt werden. Mitgeplant ist auch eine Busbucht, um die Situation auch für die Fahrer angenehmer zu gestalten. FAB Momentan muss man beim Shopping Nord noch ohne Haltehäuschen auskommen. KK Die Grazer Weihnachtsbeleuchtung hellt die Innenstadt auf.STADT GRAZ/FISCHER In Graz strahlen wieder Lichter ■ Dieses Jahr läuft definitiv anders, als es sich alle vorgestellt haben. Fotos der städtischen Weihnachtsbeleuchtung und kaum Menschen in den Straßen? Das wäre in den vergangenen Jahren noch unvorstellbar gewesen. Am Donnerstag war es aber so weit, die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung wurde seitens der Stadt aktiviert, um auch in diesen schwierigen Zeiten schon etwas Weihnachtsstimmung zu verbreiten.

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