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22. November 2020

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22 graz www.grazer.at 22. NOVEMBER 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Kein „Goderlkratzen“ Zum Bericht „Auch Bims tragen Masken“: Vergangener Freitag, so um die Mittagszeit, Buslinie 40 stadteinwärts. Im Rahmen einer Fahrscheinkontrolle ersucht die Kontrollorin einen jungen Mann, den MNS korrekt anzulegen, da er, wie so oft, einzig den Mund bedeckte, und auch das nicht unbedingt „eng anliegend“. Der junge Mann zieht die Maske hoch, und nachdem die Kontrollorin den Fahrausweis geprüft und sich abgewendet hat, steht seine Nase auch schon wieder im Freien. Die Kontrollorin ist im nächsten Moment mit einem Fahrgast ohne Fahrkarte beschäftigt, ihr Kollege sieht jedoch zweifellos, dass sich der vorab erwähnte junge Mann mit vollster Absicht nicht darum kümmert, seinen MNS korrekt anzulegen, und schreitet nicht ein. Wozu dieser „Sanftmut“? 99 Prozent der Personen, die ihren MNS nicht korrekt oder womöglich auch überhaupt nicht anwenden, tun dies vorsätzlich. Einzig konsequentes Abstrafen einerseits und sofortiger Ausschluss von der Beförderung an der nächsten Haltestelle könnte da vielleicht Abhilfe schaffen. Sicher kein „Goderlkratzen“. Alexander Peschaut, Graz * * * Nicht alles niedermähen Zum Bericht „Mähen im Liebenauer Trassenpark“: Mit einigem Entsetzen habe ich den Artikel gelesen, nach dem sich angeblich Anrainer über den „Zustand“ der Wiesenflächen beschwert haben. Ich darf Herrn Kvas mein großes Lob aussprechen, denn die naturbelassenen Teile des Trassenparks erlauben Insekten und Vögeln, sich zu ernähren und zu verstecken. Wer noch nicht wahrgenommen hat, dass vor allem im Stadtgebiet die Gärten ohne Schmetterlinge und andere Insekten und somit auch ohne die dazugehörigen Insektenfresser sind, hat gar nichts verstanden. Es reicht vollkommen, dass der Bereich um den Spielplatz regelmäßig gemäht wird. Wir genießen auf unseren täglichen Spaziergängen dieses wilde Stück Natur mitten in der Stadt und konnten schon Bläulinge, Stieglitze usw. beobachten. Lassen Sie sich nicht von ewiggestrigen Banausen maßregeln, die in ihren eigenen Gärten sämtliche Gänseblümchen killen und mit ihren selbstfahrenden Rasenmähern Igeln und Insekten den Garaus machen. Alles z. B. an Stauden, was auch über den Winter stehen bleibt, wird von Tieren zum Überleben genutzt, je mehr von diesen Oasen es auch in der Stadt gibt, desto mehr Chancen für eine gesunde Umwelt. Helga und Kurt Schloffer, Graz * * * „Soldatenfliege“ hilft Auf www.grazer.at erfahre ich, dass 21.000 Tonnen an Kompost inklusive Mikroplastik auf den Grazer Feldern landen. Der Kompost wird aus Grazer Klärschlamm gewonnen. Das Mikroplastik gefährdet unsere Gesundheit. Es sollte untersucht werden, ob der Klärschlamm nicht mit Hilfe der Soldatenfliege umgewandelt werden kann. Dabei nimmt die Soldatenfliege das Biomaterial auf, und das Plastik sowie der Nicht- Bioanteil bleiben übrig. Plastik und Nicht-Bioanteil könnten thermisch entsorgt werden. Die Soldatenfliege macht aus 3 kg Bioabfall 1 kg Eiweiß. Als Endprodukt werden die Larven der Soldatenfliegen verwendet. Sie können z. B. als Tierfutter verwendet werden. Es gab schon einige Untersuchungen, in denen festgestellt wurde, dass bei der Umwandlung von Biomasse mit Hilfe der Soldatenfliege keine bedenklichen Stoffe in das Endprodukt gelangen. So werden daraus Fischfutter, Tierfutter, aber auch NUDELN für Menschen gemacht. Die Larven der Soldatenfliege werden wie Mehl verwendet. Es ergibt sich die Frage, ob Graz nicht seinen Bioabfall (aus dem Klärwerk) mit Hilfe der Soldatenfliege in einen wertvollen Rohstoff verwandeln könnte. Gottfried Enenkel, Gratkorn Bims besser ÄRGER. Unsere Leser freuten sich diese Woche über eine tolle Aussicht, ärgerten sich aber über lange Bim-Wartezeiten. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Aussichtsberg + „Der alte Gipfel des Kanzelkogels am Stadtrand nördlich von Graz hat 615 m Seehöhe, der Dank gilt hier dem Stadtvermessungsamt, welches die Höhenangabe korrigiert. Beim Betriebszaun gibt es aber eine schöne Aussicht nach Norden. Der in der Wanderliteratur oft übersehene vormalige Süd- und jetzige Hauptgipfel mit 607,70 m Seehöhe ist ein weiterer Aussichtspunkt am Grazer Aussichtsberg Kanzelkogel“, schwärmt Leser Viktor Pölzl. KK, LUEF

22. NOVEMBER 2020 www.grazer.at takten Unterm Uhrturm www.grazer.at graz 23 Auf beide Bims gleich lang warten – „Grazer“-Leserin Lisa Ladenhaufen ärgert sich über die Öffi-Taktungen. „Ich muss sagen, dass ich das einen Witz finde, dass der 1er und der 7er um die gleiche Zeit fahren! Ich muss nämlich am Hauptbahnhof einsteigen und könnte theoretisch mit beiden zu mir nach Hause fahren, nur ich war echt verwundert, dass ich wirklich auf beide dann im Endeffekt gleich lang hab warten müssen. Man könnte es vielleicht auch so machen, dass alle 15 Minuten eine Straßenbahn zum Hauptbahnhof fährt.“

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