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22. November 2020

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- Faktencheck: So viele Intensivbetten gibt‘s wirklich - Girardihaus: Stadt Graz wird Verfallen-Lassen nicht dulden - Shopping Nord: Bus-Haltehäuschen kommt - Nach Hammer-Schöcklwochenende: Gemeinden suchen Verkehrslösungen - Drei Spielplätze werden gleichzeitig saniert - Schnellstraße Ruckerlberg: Viele Ideen – keine Lösung - Neue Mieter fürs Grazer Landhaus - Wirbel: Der Schlossberg wird zur Biker-Strecke - Grazer Schüler starten Petition für faire Matura - Ein Immo-Entwickler hat mehr als tausend Wohnungen in der Pipeline - Szene-Barkeeper mixen Cocktails für zuhause

20 graz www.grazer.at

20 graz www.grazer.at 22. NOVEMBER 2020 Landeshauptmann-Stv. Anton Lang (oben) und Holding- Vorstand Wolfgang Malik setzen in der Zukunft vermehrt auf den öffentlichen Verkehr und umweltschonende Fortbewegung. LUEF, KK (2) Verkehr der Zukunft mit Hirn INTELLIGENT. Graz wächst – und damit die Verkehrsproblematik. Der zuständige Landeshauptmann- Stellvertreter Anton Lang und Holding-Vorstand Wolfgang Malik präsentieren ihre Zukunftskonzepte. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Fokus auf umweltfreundliche Mobilität sind zwei ganz zentrale Themen, wenn es um intelligente Mobilität der Zukunft geht. Graz wächst jährlich um mehrere tausend Einwohner. Darum wird im Westen der Stadt mit den Projekten Reininghaus und „My Smart City Graz“ auf innovative, urbane Stadtteilentwicklung gesetzt. Allein im neuen Stadtteil Reininghaus sollen künftig rund 10.000 Menschen leben und arbeiten. Um all diese Menschen bestmöglich an den innerstädtischen Bereich anzubinden, wird die Linie 4 bis Ende 2021 von der Laudongasse in den neuen Stadtteil Reininghaus verlängert. Aufgrund der dynamischen Stadtentwicklung in Graz und des Pendlerverkehrs sind die Graz Linien mit ihren Fahrzeugen zunehmend ausgelastet. „Ohne innovative und mutige Ansätze stößt der öffentliche Verkehr in einer Stadt wie Graz an seine Kapazitätsgrenzen“, betont Holding-Vorstand Wolfgang Malik. Keine Denkverbote „Wir brauchen daher klimaschonende, schnelle und komfortable Alternativen zum Individualverkehr, aber auch zu den ,klassischen‘ Öffis, also Straßenbahn und Bus. Es gibt keine Denkverbote zur Optimierung der Mobilität: entweder über neue Mobilitätssysteme oder neue Verkehrsebenen.“ Eine Metro könne etwa Schnellverbindungen schaffen und die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs beträchtlich steigern. Ein weiteres strategisches Ziel des Konzerns ist die umweltorientierte Umrüstung der Mobilität. In enger Abstimmung mit der Stadtregierung und ihrer Agenda 22 sollen die Busse der Graz Linien zukünftig emissionsfrei betrieben werden. Einige Elektrobusse wurden zuletzt erfolgreich in Graz getestet, im September war etwa ein E-Bus des spanischen Herstellers „Irizar“ auf den Straßen der Stadt unterwegs. „In meiner Zukunfts-Vision bewegen sich die Steirer auf ihrem Weg zur und von der Arbeit sowie in der Freizeit vorwiegend umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rad“, berichtet Landeshauptmann- Stellvertreter und Verkehrsreferent Anton Lang. „Das Auto, wie wir es heute kennen und nutzen, wird dann nicht mehr diese Bedeutung haben wie heute. Neue Technologien und vor allem die Kombination der verschiedenen Verkehrsformen Bahn, Bus, Fahrrad, E-Fahrzeuge, Mikro-ÖV, also die Multimodalität, werden eine neue Dimension für unsere Alltagsmobilität eröffnen. Mit unseren Offensiven zur S-Bahn, zum RegioBus Neu, zum Radverkehr und zum Mikro-ÖV haben wir dafür bereits die Weichen gestellt.“ Multimodal Dass das nicht von heute auf morgen funktioniert, ist Lang klar. „Um diese Vision Realität werden zu lassen, brauchen wir vor allem Partner in allen Bereichen, die mit uns gemeinsam das Ziel einer multimodalen, klimaund umweltfreundlichen und vor allem auch für den Einzelnen leistbaren Mobilität verfolgen.“

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