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22. November 2020

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- Faktencheck: So viele Intensivbetten gibt‘s wirklich - Girardihaus: Stadt Graz wird Verfallen-Lassen nicht dulden - Shopping Nord: Bus-Haltehäuschen kommt - Nach Hammer-Schöcklwochenende: Gemeinden suchen Verkehrslösungen - Drei Spielplätze werden gleichzeitig saniert - Schnellstraße Ruckerlberg: Viele Ideen – keine Lösung - Neue Mieter fürs Grazer Landhaus - Wirbel: Der Schlossberg wird zur Biker-Strecke - Grazer Schüler starten Petition für faire Matura - Ein Immo-Entwickler hat mehr als tausend Wohnungen in der Pipeline - Szene-Barkeeper mixen Cocktails für zuhause

18 graz www.grazer.at

18 graz www.grazer.at 22. NOVEMBER 2020 Innovative Mobilität: Der digitale Reiseabend bringt Reiseziele ins Wohnzimmer.GRUBER-REISEN Träumen beim Reiseabend ■ Im Lockdown kann schon mal Fernweh aufkommen. Damit man trotzdem etwas Zeit zum Träumen findet, lädt Gruber-reisen unter dem Motto „Steirer reisen lieber ab Graz“ zum digitalen Reiseabend direkt im eigenen Wohnzimmer. Am Donnerstag, 26. November, um 18 Uhr geht es zu Städten, Inseln und Abenteuern. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung unter www.gruberreisen.at/ reiseabend nötig. Auch außerhalb von Graz nutzen immer mehr Menschen nachhaltige Leihautos statt des eigenen Pkw. LUPI SPUMA, GETTY

22. NOVEMBER 2020 www.grazer.at graz 19 Leihauto statt Zweitauto IDEEN. Innovation bei Mobilität wird immer wichtiger für Regionalentwicklung. Deshalb widmen wir dem Thema einen Schwerpunkt (siehe auch Seite 20). In GU soll REGIOtim das Zweitauto ersetzen. Grazern ist das Carsharing- Konzept von tim schon seit Jahren ein Begriff, schrittweise wird es als REGIOtim auch auf das Umland ausgedehnt. „Wir wollen ein Netzwerk an Mobilitätsknotenpunkten schaffen und so verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten miteinander verbinden“, erklärt Anna Reichenberger, die Projektverantwortliche beim Regionalmanagement Steirischer Zentralraum. „Die Ziele sind eine leistbare Alltagsmobilität, eine Verringerung der Schadstofferzeugnisse und weniger Abhän- gigkeit vom eigenen Pkw.“ Tatsächlich belegen Zahlen die Notwendigkeit: Gab es Anfang der 80er noch etwa 300 Pkw je 1000 Einwohner, waren es Ende 2019 615. Laut dem VCÖ (Verkehrsclub Österreich) gab es in der Steiermark 2019 pro 1000 Haushalte allein 503 Zweitautos. Zumindest dem will man mit dem Angebot der ausleihbaren E-Autos entgegenwirken. „In Hart bei Graz hat es sich eine Familie durchgerechnet und kürzlich sogar ihr Erstauto verkauft“, erzählt Reichenberger. Betreiber der Standorte sind die Gemeinden, dort erfolgt die Erstanmeldung, dann funktioniert alles unkompliziert online. Starker Ausbau Bisher gibt es in Graz-Umgebung schon Standorte in Hart bei Graz, Nestelbach bei Graz, Gratwein- Straßengel, Lieboch und Premstätten, und auch im Bezirk Voitsberg sind schon ein paar vorhanden. In den kommenden Wochen soll noch ein Standort in Laßnitzhöhe sowie im Frühjahr einer in Stattegg eingerichtet werden, auch zwei weitere Standorte südlich von Graz sind in Diskussion. „Momentan gibt es schon rund 100 Kunden im steirischen Zentralraum, viele davon nutzen auch das Angebot in Graz“, erzählt Reichenberger. „Verbunden werden die tim- Standorte mit Radabstellplätzen inklusive Service-Stationen sowie der Möglichkeit, sich mit dem GUSTmobil zu den Standorten bringen zu lassen.“ Auch das Verleihen von Lastenrädern wird überlegt, um ein zusätzlich ressourcensparendes Angebot zu schaffen. Aktuell testet man das in Graz am tim-Standort beim Schillerplatz.

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