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22. November 2020

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- Faktencheck: So viele Intensivbetten gibt‘s wirklich - Girardihaus: Stadt Graz wird Verfallen-Lassen nicht dulden - Shopping Nord: Bus-Haltehäuschen kommt - Nach Hammer-Schöcklwochenende: Gemeinden suchen Verkehrslösungen - Drei Spielplätze werden gleichzeitig saniert - Schnellstraße Ruckerlberg: Viele Ideen – keine Lösung - Neue Mieter fürs Grazer Landhaus - Wirbel: Der Schlossberg wird zur Biker-Strecke - Grazer Schüler starten Petition für faire Matura - Ein Immo-Entwickler hat mehr als tausend Wohnungen in der Pipeline - Szene-Barkeeper mixen Cocktails für zuhause

16 graz www.grazer.at

16 graz www.grazer.at 22. NOVEMBER 2020 Graz Regional www.grazer.at Die Gelenkbusse und der Regiobus überfordern Busbahnhof. CAGRAN Busmisere: Kahr sucht Alternative ■ Die Busmisere am Hauptplatz in Graz-Andritz wird für Verkehrsstadträtin Elke Kahr zur Chefsache. Problem Nr. 1 ist, wie schon mehrfach geschrieben, der Regiobus 240 durch seine Doppelhaltestelle direkt vor dem Supermarkt. Da klemmt es oft. Eine Ausstiegshaltestelle sollte Entlastung bringen, funktioniert aber nicht, so Erich Cagran von der BIA. Elke Kahr: „Längerfristig müsste weiter nach einem alternativen Abstellplatz gesucht werden. Es wurden verschiedene Varianten bereits geprüft, etwa Durchbindung bis zur Siedlung Arlandgrund, die ist aber am Platz gescheitert.“ Die Landwirtschaft sichert unsere Versorgung. Dafür braucht es auch faire Preise und solidarische Unterstützung. Landwirtschaft für regionale Produkte GETTY Die Bücher (Verlag DK) widmen sich kindgerecht dem Thema Zeit. Rätselspaß zur Lockdown-Zeit KK ■ Aktuell muss das Kindermuseum FRida&freD ja geschlossen bleiben. Um den Kindern daheim in den Homeschooling-Pausen Abwechslung zu bieten, setzt man jetzt auf die Mitmachbücher „Schlau ticken“ zum Themenbereich Zeit. Die Kinder können dabei die bewusst unvollständigen Lückentexte finalisieren, Basteleien und Zeichnungen anfertigen und Rätsel lösen. Das Buch kann man bereits online bestellen. WICHTIG. Um die Versorgung mit heimischen Produkten zu ermöglichen, braucht es eine zukunftsfähige Landwirtschaft, für die es auch genug Platz gibt. Viele Lebensmittel, die importiert werden, könnten auch regional produziert werden – die positiven Wirkungen für Klima, Wirtschaft, Tierwohl sowie Gesundheit sind unbestritten. Dafür braucht es eine funktionierende heimische Landwirtschaft, um die Versorgung gerade in Zeiten, wo globale Transportwege immer wieder eingeschränkt werden, sicherzustellen. Aktuell sieht das in der Steiermark laut aktuellen Daten der Landwirtschaftskammer eigentlich gut aus. Beim Hühnerfleisch können wir uns in der Steiermark beispielsweise zu 160 Prozent selbst versorgen, bei Eiern beträgt der Selbstversorgungsgrad 228 Prozent, bei Äpfeln sind es im Schnitt sogar 300 Prozent. Die vielen steirischen Bauern und Produzenten gehen dabei teils auch neue Wege, beispielsweise mit innovativen Konzepten wie der Thermal-Gemüsewelt bei Frutura. Das vorhandene Thermalwasser des steirischen Thermenlandes wird dabei genutzt, um den gesamten Energiebedarf der Gewächshäuser umweltschonend zu decken – und das Ergebnis ermöglicht, dass Fruchtgemüse wie Tomaten beispielsweise auch in Wintermonaten, also außerhalb der Saison, produziert werden. Landwirtschaft sichern Gleichzeitig stellt sich für viele Landwirte die Frage der zunehmenden Verbauung, was gerade im Süden von Graz mehr und mehr zum Problem wird: „In der Steiermark werden pro Jahr etwa 1000 Hektar an landwirtschaftlicher Fläche verbraucht; gerade in Graz-Umgebung und besonders im Süden des Bezirks ist der Flächenverbrauch durch massive Bautätigkeit enorm. Schreitet diese Entwicklung ungebremst voran, wäre in knapp 100 Jahren die Hälfte der verbaubaren Agrarfläche Österreichs versiegelt“, erzählt Manfred Kohlfürst, Obmann der Landwirtschaftskammer Graz und Graz-Umgebung. „Dazu kommt auch noch, dass in Österreich pro Tag nicht weniger als zehn Bauern ihren Betrieb für immer zusperren.“ Sichergestellt werden kann das nur durch regionalen Einkauf und damit einhergehend durch faire Preise, wie Agrarlandesrat Johann Seitinger betont: „Die landwirtschaftliche Produktion kann nur durch faire Preise nachhaltig abgesichert werden. Wenn unsere Bäuerinnen und Bauern für ihre hochwertigen Erzeugnisse auch entsprechende Erlöse erwirtschaften können, kann man verhindern, dass sie aus der Not heraus ihre Ackerflächen verkaufen müssen.“ Und die Zukunft? „Primäres Ziel ist der Erhalt unserer kleinstrukturierten familiengeführten Landwirtschaft. Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir auf den Ausbau der Direktvermarktung mit erweiterten Vertriebskanälen, Stichwort Online-Handel“, so der Landesrat.

22. NOVEMBER 2020 www.grazer.at graz 17 Ein Immo-Entwickler hat mehr als tausend Wohnungen in der Pipeline Eines der größten Wohnbauprojekte außerhalb von Reininghaus wird 2023 fertig: „Gate 17“ in Puntigam mit mehr als 500 Wohneinheiten. C&P IMMOBILIEN BAU-BOOM. Die größten Immobilien- Entwickler der Stadt planen und bauen mehr als tausend Wohneinheiten gleichzeitig. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Das Thema Bauen wurde diese Woche wieder heftig diskutiert in unserer Stadt. Die „Initiative für ein unverwechselbares Graz“ gab eine neue Broschüre heraus, in der sie unter anderem Bausperren forderte. Die Grünen nahmen den Ball auf und kündigten an, sich im nächsten Gemeinderat für eine Bebauungsplanpflicht in ganz Graz sowie eine Überarbeitung des Flächenwidmungsplans einzusetzen. „Im Bauwesen bestehen allein in Graz aktuell über 10.000 Arbeitsplätze. Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen sind Bausperren völlig indiskutabel“, ärgerte sich WKO-Regionalstellenobmann Paul Spitzer. Viele Großprojekte Was unabhängig davon, auf welche Seite man sich in der Debatte stellt, interessant ist: Mehr als 10.000 Wohnungen sind gerade in Planung bzw. im Verfahren für eine Baubewilligung – 6500 Wohneinheiten allein in den neuen Stadtvierteln Reininghaus und Smart City. Und die größten Immobilien-Entwickler sind für rund je ein Zehntel des geplanten Wohnraumes verantwortlich! Laut „Initiative für ein unverwechselbares Graz“ sind die größten Baufirmen Tonweber und C&P Immobilien. Erstere hat auf der Homepage gerade ganze 1194 Wohneinheiten aufgelistet. Die größten Projekte betreffen den Elisabeth Tower in der Elisabethinergasse mit 126 Wohneinheiten und das Projekt „Wohnen im Park“, wo in der Liebenauer Eichbachgasse ganze 172 Wohneinheiten auf 15.000 Quadratmetern gebaut werden. Die Firma C&P Immobilien hat zwar weniger einzelne Projekte am Start, diese sind dafür richtige Mega-Vorhaben. Rund 600 Wohnungen werden im sogenannten „Quartier 4“ in Straßgang umgesetzt, 512 im „Gate 17“ in der Triester Straße in Puntigam. Mit 449 Projekten kommt NHD Immobilien auf Platz 3 in der Liste. Das größte Vorhaben: Die Rankencity im Bezirk Gries mit 260 Wohneinheiten. Mit GWS (435) und ÖWG (374) schafften es zwei gemeinnützige Wohnbauträger auf Platz 4 und 5, gefolgt von Immola mit 302 Projekten, darunter „Home Lend“ mit 265 Einheiten in der Neubaugasse. Cool-Award für das „Cyber Haus“ ■ Das Corona-Projekt des Hilfswerk Steiermark „Jugendarbeit und Streetwork – das Cyber Haus“ wurde jetzt vom gleichnamigen Jugendmagazin mit dem „Cool-Award 2020“ ausgezeichnet. Im Cyber-Haus besteht für Jugendliche die Möglichkeit, sich in Gruppen per Sprachchat auszutauschen, sich zu Online- Games zu verabreden und einfach Leben in den Corona-Alltag zu bringen, so die Jury-Begründung. Daniel Gräbner, Andrea Deskovic, Christian Wiedner und Cool-GF Michael Hüttler (v. l.) GONZOMEDIA Corona-Haushalte: Abfall in Restmüll ■ Corona-positiv? Dann Achtung bei der Müllentsorgung! Denn Haushaltsabfälle, mit denen Corona-Erkrankte Kontakt hatten, gehören ausschließlich in den Restmüll und sollen ausnahmsweise nicht getrennt gesammelt werden. Persönliche Schutzbekleidung wie Mund-Nasen-Schutz und Einweghandschuhe ebenfalls. Denn diese Abfälle werden anschließend thermisch verwertet, um mögliche Krankheitserreger zu vernichten, so der VOEB. Der Verein der Entsorgungsbetriebe (VOEB): Abfälle aus Corona- Haushalten ab in den Restmüll GETTY

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