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22. November 2020

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- Faktencheck: So viele Intensivbetten gibt‘s wirklich - Girardihaus: Stadt Graz wird Verfallen-Lassen nicht dulden - Shopping Nord: Bus-Haltehäuschen kommt - Nach Hammer-Schöcklwochenende: Gemeinden suchen Verkehrslösungen - Drei Spielplätze werden gleichzeitig saniert - Schnellstraße Ruckerlberg: Viele Ideen – keine Lösung - Neue Mieter fürs Grazer Landhaus - Wirbel: Der Schlossberg wird zur Biker-Strecke - Grazer Schüler starten Petition für faire Matura - Ein Immo-Entwickler hat mehr als tausend Wohnungen in der Pipeline - Szene-Barkeeper mixen Cocktails für zuhause

10 graz www.grazer.at

10 graz www.grazer.at 22. NOVEMBER 2020 Der Verein MoVe It zeigt in zwei Renderings (rechts) Ideen, um den Verkehr am Ruckerlberg einzudämmen. KK, MOVE IT (2) Der Spatenstich erfolgte im kleinen Rahmen. Spatenstich Wohnpark Raaba ■ Vergangenen Donnerstag wurde im kleinen Rahmen der Spatenstich vom Wohnpark Raaba zelebriert. Der Wohnpark entsteht mitten im Zentrum des Ortsteils Raaba der Marktgemeinde Raaba-Grambach. Das Areal des Wohnparks Raaba erstreckt sich auf rund 16.000 m² auf dem Gelände des ehemaligen Reitstalls „Fuchshof“. Im nördlich angrenzenden zweiten Bauabschnitt entstehen gerade 118 Wohnungen. Die parkähnliche, naturnahe Anlage wird mit einer Tiefgarage versehen, die unter allen Häusern Parkplätze gewährleistet. KK „Schnellstraße Ruckerlberg“: Viele Ideen – keine Lösung VORSCHLÄGE. Während die Verkehrsplanung am stark befahrenen Ruckerlberg nichts unternimmt, überhäufen uns „Grazer“-Leser mit Ideen. Edith Münzer, Center-Managerin Murpark, ist weiterhin da. MURPARK Murpark teils weiter geöffnet ■ Entsprechend der Vorgabe der österreichischen Bundesregierung haben im Grazer Shoppingcenter Murpark weiterhin jene Shops von 9 bis maximal 19 Uhr geöffnet, die für die Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind. Gleichzeitig bietet die Gastronomie auch einen Abholservice an. Die hohen Hygienestandards sind wie bisher gesichert. Der Shoppingcenter-Gutschein „Zehner“ kann jetzt auch bequem online bestellt werden. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Der Verkehr im ehemaligen Nobelviertel am Grazer Ruckerlberg nimmt weiter zu und erhitzt die Gemüter. Wie letzte Woche im „Grazer“ berichtet, werden seit Jahren vergebens Verbesserungen und Lösungen gefordert. Während es seitens der Verkehrsplanung der Stadt Graz immer noch keine sinnvollen oder nur magere Lösungen gibt, hat uns von unseren Lesern eine Lawine an Ideen und Vorschlägen erreicht. Der Verein für Mobilität und Verkehr in Transformation (MoVe It) beispielsweise würde den gesamten Ruckerlberg als verkehrsberuhigte Zone, einen sogenannten „Superblock“, betrachten und den Kfz-Durch- zugsverkehr an neuralgischen Stellen ganz unterbinden (siehe Bilder oben). „Dazu errichtet man dort auf kurzen Strecken ein Fahrverbot – ausgenommen öffentlicher Verkehr und Radfahrer –, gegebenenfalls unterstützt durch entsprechende bauliche Maßnahmen wie zum Beispiel farbige Markierungen und Erhöhungen oder Verschmälerungen der Fahrbahn, wenn nötig auch Poller“, so Christian Kozina vom Verein. Andere Leser plädieren für Fahrbahnschwellen, die zumindest die Geschwindigkeitsbeschränkung, welche am gesamten Ruckerlberg 30 km/h beträgt, einhalten lassen. Dies funktioniert in den angrenzenden Gemeinden bis dato immerhin auch hervorragend. Ein Einbahnsystem würde die Lage nach der Meinung vieler „Grazer“-Leser beruhigen und den Verkehr am Ruckerlberg eingrenzen. Anrainer müssten dann zwar teils große Umwege fahren, das Gebiet könnte aber wieder zum Naherholungsgebiet, welches es einst für viele Grazer war, werden. Dortige Anrainer haben neben teils logischen Vorschlägen aber auch noch weiter gedacht: Laut einigen wäre ein Tunnel eine langfristige Lösung, welcher den Verkehr von Richtung Osten abfangen soll. Während sich Anrainer, Spaziergänger, Läufer und Autofahrer dermaßen Gedanken über mögliche Lösungen machen – wenn auch nicht immer umsetzbar –, erreicht die zuständige Politik nur wenig. Der Ärger ist weiterhin groß und unsere Leser sind sich einig: Es muss was passieren!

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