Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 1 Jahr

22. Juli 2018

  • Text
  • Graz
  • Grazer
  • Juli
  • Thinkstock
  • August
  • Stadt
  • Zeit
  • Steirischen
  • Philipp
  • Heuer
- Drogen: Altersheime rüsten sich für Alt-Hippies - 2020 sollen Regio-Busse am Bahnhof ankommen - Feuerwehr-Bilanz: 549 Unwetter-Einsätze - Spielplatz im Schloss Eggenberg gesperrt - Raser-Hölle: „Leben in Angst!“ - Lend bekommt bald eine Kaffeewelt - Plastik oder Papier: Strohhalme in der Grazer Gastro

32 wohnen www.grazer.at

32 wohnen www.grazer.at 22. JULI 2018 Das erste gemeinsame Daheim Was wir beim Zusammenziehen fürchten Man kann sich bei einem Streit nicht mehr aus dem Weg gehen In die Partnerschaft kommt schneller der Alltagstrott rein Es kommt wegen Ordnung/ Unordnung zum Streit Es kommt wegen des Einrichtungstils zu Diskussionen Man muss sich den Schlafgewohnheiten des anderen anpassen Man kann nicht mehr so häufig Freunde einladen wie man mochte Die Schwiegereltern kommen ständig zu Besuch Man kann nicht mehr Musik hören/ fernsehen wie man möchte 20,8% 19,8% 18,4% 15,9% 15,5% 30,4% 27,1% 32,4% Quelle: immobilienscout24.at ZUHAUSE. Die Plattform Immobilenscout24.at hat untersucht, was sich Paare für ihre erste Wohung wünschen und wovor sie sich fürchten. Die erste gemeinsame Wohnung – ein wichtiger Meilenstein in einer Beziehung, der vieles verändern kann. Was den Österreichern in Sachen „Erstes Mal zusammenziehen“ Sorgen bereitet, wie alt sie dabei sind und was sie sich von ihrer Wohnung wünschen, hat die Plattform ImmobilienScout24.at in einer aktuellen Umfrage unter 815 Österreichern und einer Datenanalyse erhoben. Den „ersten Versuch“ als Paar wagen die Österreicher relativ früh: 41 Prozent der Befragten geben an, beim Ersten-Mal-Zusammenziehen noch keine 20 Jahre alt gewesen zu sein, weitere 37 Prozent waren dabei zumindest weniger als 25 Jahre alt. Die Frauen sind beim „ersten Mal“ jedenfalls jünger als die Männer, knapp die Hälfte wagte den entscheidenden Schritt vor dem 20. Geburtstag. Die Initiative geht in den meisten Fällen (62 Prozent) von beiden Seiten aus, so das Urteil der Befragten. Nur etwa jeder zehnte Mann (13 Prozent) gibt jedoch an, dass er zum mutigen Schritt animiert hat. Ideale Erstwohnung Die ideale Wohnung beim Ersten- Mal-Zusammenziehen hätte aus Sicht der Befragten rund 76 Quadratmeter. 13 Prozent können sich durchaus vorstellen, in einer Kleinwohnung eng zu kuscheln. Der Wohntrend 2018 ist samtig weich Sofas aus Samt liegen gerade absolut im Trend. Am besten setzt man wie hier auf intensive Farben und kombiniert mit modernen, reduzierten Accessoires. THINKSTOCK KUSCHELIG. Egal ob auf der Couch, beim Zierpolster oder als Vorhang: Wer heuer richtig trendy einrichten möchte, setzt auf Samt. Was für manch einen plüschig und kitschig wirken mag, kann richtig kombiniert edel und elegant sein: Samt ist das Trendmaterial des Jahres und macht vor allem in Kombination mit nüchternem, geradlinigem Design richtig Eindruck. Eine wuchtige Samtcouch passt beispielsweise perfekt zu einem modernen Beistelltisch aus Messing oder reduzierten Regalen im Industrieschick. Auch Vorhänge aus Samt sind etwa ein richtiger Hingucker. Und wer sich noch nicht so richtig traut, voll auf das auffällige Material zu setzen, kann auch mit Zierpölstern anfangen. Farblich setzt man entweder auf knallige Töne mit richtigem Wow-Effekt – Ultraviolett ist ja beispielsweise die Farbe des Jahres – oder auf sanfte Pastell- oder Beerentöne. Wer es ein bisschen royal mag, nimmt am besten gleich Purpur oder Weinrot. Da Samt heutzutage nicht mehr aus Seide, sondern meist aus Baumwolle oder synthetischen Fasern gewebt wird, ist auch die Reinigung um einiges leichter geworden. Man kann den Stoff in regelmäßigen Abständen einfach mit einem Staubsauger und einer Polsterdüse reinigen. Trockene Flecken bürstet man am besten mit einer Kleiderbürste aus. Feuchte Flecken kann man mit einem milden Feinwaschmittel per Handwäsche rauswaschen – in die Waschmaschine sollte Samt allerdings nicht. Wenn man den Polsterbezug oder Vorhang auf links dreht, kann er auch gebügelt werden.

22. JULI 2018 www.grazer.at wohnen 33 ist nicht nur Glück allein Für 47 Prozent der Befragten reichen zwischen 50 und 75 m 2 aus, für ein gutes Drittel (35 Prozent) dürfte es aber durchaus mehr sein, vor allem die Frauen zeigen mehr Platzbedarf. Die jüngeren Befragten (bis 35 Jahre) zeigen sich platzmäßig bescheidener. Sorgen und Ängste Was Paare beim Zusammenziehen am meisten fürchten (Details siehe Infokasten links): Wer getrennt wohnt, verfügt im Konfliktfall über einen sicheren Rückzugsort. Ein Drittel macht sich dementsprechend Sorgen, dass man sich im Streitfall nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Ein weiteres Gespenst an der Wand ist für viele der gefürchtete Alltagstrott. Mehr als 30 Prozent sorgen sich nämlich darum, dass der Partnerschaft die Magie abhanden kommt, wenn man Tisch und Bett regelmäßig teilt. Die erste gemeinsame Wohnung ist für die Österreicher mit viel Freude, aber auch Ängsten verbunden. THINKSTOCK Niki, Philipp und Mira Kovac, Christian Rolla, Manuela Kovac mit Tochter Sophie, Kristin Rolla (Häuslbauer), Julia mit Mama Evelyn Neukirchner (v.l.) SCHERIAU Erste Baustellenparty ■■ Im „Grazer“-Baukoffer, den alle Häuslbauer am Bauamt oder in den Gemeindeämtern im Bezirk Graz-Umgebung bekommen, gibt es eine Baustellen-Party zu gewinnen. Die erste von drei wurde jetzt verlost: Manuela Kovac und Christian Rolla haben mit Tochter Sophie (Foto Mitte) zwei Kisten Murauer Bier und Gutscheine über 150 Euro für Grillfleisch von Spar gewonnen. Die Familie zieht im August in ihr neues Eigenheim und freut sich besonders auf den großen Garten und die Nähe zur Familie. Die Familie von Christian Rolla wohnt nämlich gleich daneben. Gebaut wurde in Ziegelmassiv-Bauweise, 170 Quadratmeter Wohnfläche hat das neue Haus zu bieten. Tochter Sophie bekommt ein 35 Quadratmeter großes Zimmer mit begehbarem Kleiderschrank.

2022

2021