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22. August 2021

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- Gemeinderatswahl: Politiker im Umwelt-Check - Die Grazer Standl-Wahl ist eröffnet! - Sonntagsfrühstück mit Starfotograf Steve McCurry - Grazer haben ein „Herz für Hunde“ - Kick-Off für den Tag des Sports

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4 graz graz www.grazer.at 22. AUGUST 2021 4 redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10 Spitzenkandidaten im Check: Wir sind die Einäugigen unter den Blinden.“ Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr sieht Erholung im Tourismus. Vor allem im Vergleich zu anderen Städten stehe Graz gut da. Von Bäumen, G E M E I N D E R A T S W A H L Graz hat die Wahl -------UMWELT--------- SERIE. Bis zur Grazer Gemeinderatswahl am 26. September prüfen wir die Positionen der Spitzenkandidaten aller Gemeinderatsparteien auf Herz und Nieren. In jeder Ausgabe behandeln wir ein relevantes Thema, diese Woche: Umwelt. Denn Nachhaltigkeit und Maßnahmen gegen den Klimawandel sind für alle Parteien inzwischen Wahlkampfthema. 1. 2. 3. 4. Wie fahren Sie täglich zur Arbeit? Was machen Sie persönlich im Alltag für die Umwelt? ✘ Wie wollen Sie den enormen künftigen Energiekonsum bewältigen? Mit welchen Methoden passen Sie Graz an den Klimawandel an? Steirer leben ungesund ■ Obwohl sich die Steirer über eine gute und steigende Lebenserwartung freuen dürfen, sind sie häufig zu dick, bewegen sich zu wenig und leiden unter psychischen Belastungen und Krankheiten. Das ergibt der aktuelle Gesundheitsbericht 2020 für die Steiermark, der alle fünf Jahre erscheint. „Im Mittelpunkt des Gesundheitsberichts stehen die steirischen Gesundheitsziele. Sie sollen die Steirer dabei unterstützen, möglichst lange gesund zu bleiben. In den letzten Jahren wurde diesbezüglich schon einiges erreicht. Neben einer gestiegenen Lebenserwartung gilt es vor allem das körperliche, geistige und soziale Wohl der Steirer sicherzustellen“, so Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß zu den wesentlichen Aufgaben. Bei der Ernährung gibt es allerdings dringenden Aufholbedarf. Der ungesunde Lebensstil hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Josef Harb, Juliane Bogner-Strauß, Christa Peinhaupt, Michael KorenSTREIBL Siegfried Nagl, ÖVP D urch die Vielzahl an Bürgermeister-Terminen, die schon in der Früh beginnen, ist das Auto nicht wegzudenken. Doch am liebsten gehe ich zu Fuß ins Rathaus. 2. Wann immer es geht, bin ich in Graz zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs – das hält mich fit und ich tu was Gutes fürs Klima. 3. Für ein klimaneutrales Graz 2040 muss es gelingen, bestehende Photovoltaik-Flächen zu verzehnfachen. Erneuerbare Energie konsequent ausbauen und Klimainnovationen wie Wasserstofffahrzeuge fördern. Der Erhalt und weitere 4. Ausbau des Grünraums sind für mich die wichtigsten Maßnahmen. Das gelingt uns u. a. mit unserer Grünraumoffensive, hier wurden seit 2015 über 800.000 m² von der Stadt angekauft. Für jedes neugeborene Kind wird in Graz ein Baum gepflanzt. 1. 1. M Elke Kahr, KPÖ eistens mit dem Fahrrad oder Bus und Bim. Ich gehe aber auch zu Fuß. Wenn ich viele Dinge transportieren muss, nutze ich auch mein Auto. Ich kaufe nur die Dinge, die ich auch wirk- 2. lich brauche. Bei neuen Gebäuden 3. sollten Energieeffizienz und Solarenergie von Anfang an mitgedacht werden. Energieverschwendung und Lichtverschmutzung durch Werbung in der Stadt sollte reduziert werden. Durch mehr Grünflächen und Parks 4. in dicht besiedelten Bezirken. Verbauung und Versiegelung müssen eingedämmt werden, denn mehr Beton bedeutet auch immer mehr gespeicherte Hitze. ServiceCenter eröffnet ■ Nach dem konkursbedingten Aus für „Mobil Zentral“ betreibt der Verkehrsverbund Steiermark am gleichen Standort in der Jakoministraße 1 seit kurzem unter dem Namen „ServiceCenter der Verbund Linie“ seine eigene Servicestelle als Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema umweltfreundliche Mobilität. Alle Mitarbeiter von Mobil Zentral wurden dafür beim Verkehrsverbund Steiermark angestellt. Mit einem Anruf oder Besuch im Stadtbüro erhält man weiterhin Auskunft über die gesamte Fahrt, egal ob mit Bus, Bahn oder Bim. Steiermarkweit, aber auch für ganz Österreich und Europa erhält man damit Infos zum öffentlichen Verkehr. „Der öffentliche Verkehr wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Fahrgäste mit ihren Fragen und Anliegen nicht alleine lassen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang. Angela Prügger, LH-Stv. Anton Lang und Peter Gspaltl HARRY SCHIFFER

22. AUGUST 2021 www.grazer.at graz 5 ➜ TOP GRAZ TOURISMUS/HANNES LASKE, STADT GRAZ/FISCHER; KK Foda wurde Grazer Bürger Teamchef Franco Foda wurde von Bürgermeister Siegfried Nagl nun feierlich zum Bürger der Stadt geehrt. Graz wieder rot eingefärbt Grazer Corona-Zahlen explodieren: Fünfmal so hohe 7-Tages-Inzidenz wie vor einem Jahr. FLOP ➜ Bims, Beton & Baustopps Mario Eustacchio, FPÖ D as hängt in erster Linie von meinem Terminkalender und vom Wetter ab. Vom Fahrrad bis zum Öffi oder Auto ist alles dabei. Ich trenne meinen Müll 2. und versuche jede Art von Verschmutzung und Verschwendung zu vermeiden. Persönlich versuche ich 3. meinen eigenen Konsum im Rahmen zu halten. Als Gesellschaft werden wir sicherlich massiv auf erneuerbare Energien und wesentlich effizientere Technologien setzen müssen. Konkret in meinem 4. Aufgabenbereich, bei den Grazer Gemeindewohnungen, stecken wir mehrere Millionen Euro in die thermische Sanierung von Gebäuden und achten besonders auf eine großzügige Begrünung bei Neubauten. Durch die Verhängung von lokalen Baustopps fordern wir zusätzlich, die Bodenversiegelung in Graz zu stoppen. Judith Schwentner, Grüne Graz ist dafür bestens geeignet. In der kälteren Jahreszeit gehe ich zu Fuß. Ich habe schon viele 2. Jahre kein Auto mehr und mache so gut wie keine Flugreisen. Von der Kleidung bis zu den Lebensmitteln kaufe ich überwiegend regional und sehr bewusst ein. Durch die Sanierung 3. von Gebäuden, durch Heizungsumstellungen auf Alternativenergien und den Umstieg auf das Fahrrad und den öffentlichen Verkehr. Das ist wohl die wichtigste Zukunftsfrage 4. für die Stadt. Mit mehr Grün, mehr Bäumen, Wasser auf allen Plätzen und Parks und dem Rückbau von versiegelten Flächen in Grünflächen. Wir brauchen Schatten, Kühlung und Möglichkeiten zur Versickerung. Für das Klima und für unsere eigene Lebensqualität. Michael Ehmann, SPÖ it dem Fahrrad, e nach den Erforder- 1. 1. M 1. J 1. M nissen – ob ich Auswärtstermine habe, meinen Sohn in den Kindergarten bringe o. Ä. – mit dem Fahrrad, den Öffis oder dem Privat-Pkw. Wir kaufen ganz bewusst regionale Er- 2. zeugnisse ein, verzichten wenn möglich aufs Auto, setzen auf Glas statt auf Plastik, nutzen „Graz repariert“ etc. Zuallererst gilt es alle 3. Einsparungspotenziale zu nutzen. Dann natürlich die Nutzung erneuerbarer Energie – etwa Windkraft oder Solarenergie. Und man darf sich auch technologische Fortschritte erwarten. 4. Wir müssen die Versiegelung stoppen, das Entsiegeln forcieren; über die Raumordnung muss der Grünraumfaktor weiter angehoben werden; es braucht mehr Bäume, mehr Alleen, mehr fließende Gewässer, einen attraktiveren ÖV, um den MIV einzudämmen. Philipp Pointner, Neos ein Beruf als Kapellmeister führt mich quer durch ganz Europa. Dabei reise ich bevorzugt mit dem Zug. In Graz bin ich hauptsächlich mit dem Fahrrad unterwegs. 2. Mein ständiger Begleiter ist mein Fahrrad. Lediglich Großeinkäufe erledigen wir mit unserem Familien-Hybrid- Auto. Ich versuche so gut es geht auf Fleisch zu verzichten, aber das gelingt mir leider nicht immer. 3. Mit frischen und mutigen Ideen. Wir können mit Innovation und Fortschritt die großen Fragen der Zukunft lösen. Es braucht zum Beispiel mehr Tempo beim Ausbau von Photovoltaik-Anlagen, der Fernwärme und -kälte sowie der städtischen Energiespeicher. 4. Wir brauchen mehr Grünräume, um die Stadt zu kühlen. Das soll mit einer Stadtallee vom Jakominiplatz bis zum Hauptbahnhof und mit mehr Fassadenbegrünungen gelingen.

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