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22. April 2018

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- Nachbarschafts-Terror: „Wir werden verfolgt, verspottet und terrorisiert!“ - Raumordnungsgesetz: Rätselraten ums steirische Bauland - Die ältesten Bäume der Stadt - Sommerhit: Prost mit Rost - Neu in Graz: Running Curry aus Sri Lanka

eco Daniel Windisch 24

eco Daniel Windisch 24 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 Ich finde es einfach toll, dass wir Mitgliederzuwächse in der heutigen Zeit vermerken können.“ ÖGB-Boss Horst Schachner freut sich über steigende Mitgliederzahlen bei der Gewerkschaft. FURGLER www.grazer.at 22. APRIL 2018 RLB-General Martin Schaller präsentierte die Bilanz 2017. RIEDLER/RAIFFEISEN RLB zieht Bilanz ■■ Ein Gesamtergebnis von 233,4 Millionen Euro hat die Raiffeisen- Landesbank (RLB) Steiermark im Geschäftsjahr 2017 erzielt – eine klare Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als man 49,1 Millionen schaffte. Die Eigenmittelquote blieb mit 21 Prozent auf hohem Niveau. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Raiffeisen-Bankengruppe – RLB plus 60 steirische Raiffeisen- Banken – fiel mit 152 Millionen Euro ebenfalls positiv aus. Geht es nach M. Schade (kleines Bild links) und F. Walter (rechts), könnte so ein Dorf aus Stroh-Chalets aussehen. STROHBOID (3) S E R V I C E Kurz und bündig Porträt-Ausstellung Mit „GesICHt und DU“ zeigt das Schloss Eggenberg ab nächster Woche „eine Ausstellung für junge Menschen“. Kuratiert von Schloss-Leiterin Barbara Kaiser, werden jugendgerecht Porträts von Menschen aus vergangenen Jahrhunderten präsentiert. Die Eröffnung findet am 26. April um 19 Uhr statt, die Schau läuft bis 31. Oktober. Schloss Eggenberg zeigt Porträt- Schau für junges Publikum. UMJ/POSCH Lutschen statt Rauchen: G. Mayer und sein Intercoiffeur-Team A. LELJAK Rauchfreie Salons Alles Lutscher“, sagt Gerhard Mayer angesichts der aktuellen Rauchverbotsdebatten. Der Weltmeister-Friseur gilt mit seinem Betrieb Intercoiffeur Mayer als Pionier in Sachen Nichtraucherschutz, etablierte er doch bereits 1976 den ersten Nichtraucher-Friseursalon der Steiermark – mit dem Argument, dass Rauchen „niemanden wirklich schöner macht“. Und damit die Entwöhnung nicht gar so schwer fiel, verteilte der Steirer im Salon Lutscher. Start für Wohnpark Am Donnerstag wurde das Bauprojekt „Wohnpark Raaba“ mit dem Spatenstich durch Investoren, Bürgermeister Karl Mayrhold und dem Vertreter der Kulmer Bau GmbH offiziell gestartet. Die 47 Wohneinheiten des ersten Bauabschnittes können ab April 2019 bezogen werden. Die Wohnpark Raaba GmbH ist Bestandteil der Technopark-Raaba-Gruppe. Sowohl Nahversorger, Gesundheitseinrichtungen, Kinderspielplätze als auch Öffis und Behörden sind vom Wohnpark aus zu Fuß erreichbar. Am Donnerstag fand der Spatenstich für den Wohnpark satt. LUEF Bis 21 Uhr kann in der Innenstadt eingekauft werden. PRONTOLUX Lange Einkaufsnacht Die Grazer Innenstadtwirtschaft lädt am 26. April wieder zur langen Einkaufsnacht. Bis 21 Uhr kann in 150 City-Geschäften zwischen Joanneumring, Südtirolerplatz und Hauptplatz geshoppt werden, dazu sorgen diverse Bands für die musikalische Untermalung. Auf Kunden warten zahlreiche Aktionen, ein spezielles Gutscheinheft gibt’s auf www.grazerinnenstadt.at zum Download bzw. bei teilnehmenden Betrieben und bei Graz Tourismus in der Herrengasse 16.

22. APRIL 2018 www.grazer.at eco 25 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Öle und Fette +12,1 % Olivenöl, Rapsöl und Co. haben in den vergangenen zwölf Monaten einen kräftigen Preisschub erlebt. Bekleidungsstoffe –13,4 % Wer selbst gerne Kleider näht, bekommt seine Stoffe momentan viel günstiger als noch vor einem Jahr. BILLIGER ➜ Bauen mit Stroh und Holz NATURNAH. Nachhaltiges Bauen mit natürlichen Rohstoffen: Darauf setzen zwei junge Architekten aus Graz, die mit ihrem Start-up-Unternehmen Ferienhäuser und Eventzelte aus Holz und Stroh anfertigen. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Umweltfreundliches bzw. ökologisch nachhaltiges Bauen ist im Großen und Ganzen noch ein Nischenthema. Doch die beiden studierten Architekten Max Schade und Fritz Walter kümmert das wenig – sie entwerfen und bauen nämlich Gebäude, die (fast) ausschließlich aus Stroh und Holz bestehen. Das Duo, das an der TU Graz studiert hat, hat mit Unterstützung des Science Park Graz das Start-up-Unternehmen Stroh- boid gegründet. Schade und Walter haben ein System entwickelt, mit der sich praktisch beliebig große Konstruktionen aus Natur-Rohstoffen bauen lassen. Im Strohboid-Angebot findet sich ein mit Tuch bespanntes Eventzelt aus Holz ebenso wie mit Stroh gedämmte Passivhäuser. Die Idee dahinter: Wer natürliche Materialien wie Stroh und Holz einsetzt, verbraucht viel weniger Energie und Schadstoffe als mit herkömmlichen Bauweisen. Anfragen von Festivals Wie bei vielen jungen Unterneh- men üblich, ist Strohboid noch mitten im Aufbau eines Kundenstamms. Was sich abzeichnet: Große Nachfrage gibt es nach dem mobilen, weitestgehend aus Holz bestehenden Eventzelt, das, je nach Variante, bis zu 330 Quadratmeter Fläche überspannt. „Wir haben zahlreiche Anfragen – und auch schon Zusagen – von Festivals“, berichtet Schade. Prototyp Ab dem kommenden Jahr wollen Schade und Walter dann auch vermehrt den Fokus auf die Errichtung von „Strohhäusern“ legen. Diese „Chalets“ benannten, kompakten Gebäude, bei denen Stroh als Dämmmaterial zum Einsatz kommt, seien vor allem als Ferienhäuschen interessant, meint Schade. Einen Prototyp haben die beiden Architekten bereits im Freilichtmuseum Stübing errichtet, mittlerweile ist das Haus an die Strohboid- Produktionsstätte im oststeirischen Fehring übersiedelt. Stroh, sagt Schade, habe als Bau- und Dämmstoff gleich mehrere Vorteile: Es sei sehr lange haltbar und „bei jedem Bauern erhältlich“. D. Loibnegger, G. Preiß, S. Preißler, A. Sauer, S. Reindl, V. Kassar, E. Matlschweiger („Das Gramm“), M. Kienleitner (Innolab) und R. Grünbichler (v. l.) FH CAMPUS 02 FH unterstützt Start-up ■■ Im Rahmen eines Praxisprojekts haben Studenten der FH Campus 02 einem Grazer Start-up unter die Arme gegriffen. Die vier Studierenden der FH-Studienrichtung Rechnungswesen & Controlling Daniel Loibnegger, Gottfried Preiß, Sarah Preißler und Anat Sauer brachten Buchhaltung und Sortimentsgestaltung des verpackungsfreien Lebensmittelladens „Das Gramm“ auf Vordermann. Organisiert von Innolab und mit Unterstützung von FH-Professor Rudolf Grünbichler sowie Lektorin Alexandra Knefz-Reichmann entwickelten die Studenten betriebswirtschaftliche EDV-Tools, mit deren Hilfe die „Gramm“-Gründerinnen Sarah Reindl und Verena Kassar künftig ihre Kosten exakt aufschlüsseln, laufend kontrollieren und somit rasch auf Veränderungen reagieren können. Dank der Tools, die das Unternehmen einfach und selbständig einsetzen kann, erhält „Das Gramm“ auch Infos zur Sortimentsoptimierung.

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