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21. September 2021

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- Standortpolitik im Fokus der Grazer Parteien - Maßnahmen gegen Kinderarmut in Graz - Erstes Denkmal gegen Corona - Barometer: Grazer Start-ups wollen wachsen und mehr Mitarbeiter - KPÖ wäre bereit für Rot-Rot-Grün

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6 graz www.grazer.at 21. SEPTEMBER 2021 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at Erneut Betrüger in Graz unterwegs ■ Die Polizei warnt erneut vor gefährlichen Betrügern: Erst gestern wurden wieder mehrere Grazer Pensionisten telefonisch von Betrügern kontaktiert. Die Kriminellen gaben sich als Polizisten aus und erzählten, dass zum Beispiel die Tochter einen Verkehrsunfall verursacht hätte und die Versicherung abgelaufen wäre. In der Folge forderten die Betrüger enorme Bargeldbeträge. Eine 74-jährige Grazerin, die gestern ins Visier der Kriminellen geriet, reagierte jedoch genau richtig. Die Frau beendete das Gespräch sofort und verständigte anschließend die Polizei. Die Frau kannte die Betrugsmasche zum Glück Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Gratkorn-Markt: Gestern Abend fing ein Pkw auf der A9 Pyhrnautobahn Feuer und brannte völlig aus. FF GRATKORN bereits aus den Medien. Eine 43-jährige Grazerin wurde leider Opfer einer andere Betrugsmasche: Die Frau wurde via SMS dazu aufgefordert, eine App zu installieren. Erst nach mehreren Versuchen konnte sie die App wieder von ihrem Handy löschen. Gestern bemerkte sie dann, dass ihr Konto überzogen wurde und die Betrüger offenbar mehrere zehntausend Euro unrechtmäßig abgebucht haben. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen. Die Polizei rät, beim Erhalt von SMS den Absender und Inhalt genau zu überprüfen. Auch hinter scheinbar echten Nummern und E-Mail-Adressen können sich Betrüger verbergen, weil sie falsche Nummern und E-Mails vortäuschen können. Anti-Schadsoftwareprogramme sollte man immer auf dem aktuellsten Stand halten. Wenn man versehentlich Schadsoftware installiert hat, sollte man umgehend seine Bank kontaktieren. Auto brannte auf der A9 völlig aus ■ Die Freiwillige Feuerwehr Gratkorn- Markt wurde gestern Abend zu einem Fahrzeugbrand auf die A9 alarmiert. Ein Auto hatte Feuer gefangen, beim Eintreffen der Feuerwehrmänner stand es bereits in Vollbrand. Die Florianis bekämpften die Flammen mit einer Hochdrucklöschanlage. Feuerwehr übte für Brand in Tiefgarage ■ Um für den Ernstfall bestmöglich gewappnet zu sein, trainierte die Freiwillige Feuerwehr Kalsdorf gestern Lösch- und Suchtechniken für Brände in einer Tiefgarage. Rauch und schlechte Sicht. FF KALSDORF DIE JAHRES- KARTE, DIE MEHR KANN holding-graz.at/linien achtzigzehn | Foto: Lex Karelly | BEZAHLTE ANZEIGE ● Nutzung aller Straßenbahnen und Busse in der Zone 101 inkl. der Schloßbergbahn ● Kostenlose Mitgliedschaft für tim – unser (e-)Carsharing- und Mietauto-Angebot ● ● 20 Euro GrazGutscheine geschenkt – bei Einlösung im tim-Servicecenter bekommt man 1 × 8 oder 2 × 4 (e-)Carsharing-Stunden* Mitgliedschaft im Vorteilsclub der Holding Graz mit zahlreichen Ermäßigungen *Aktion gültig beim Ticketkauf von 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022. Alle Details gibt es online unter: holding-graz.at/linien

21. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at Gerichtsprozess graz 7 1000 Euro für Schuss auf Katze PROZESS. Ein 55-Jähriger stand heute in Graz wegen Tierquälerei vor Gericht. Der Mann hatte mit einem Luftdruckgewehr auf die Katze der Nachbarn geschossen und das arme Tier verletzt. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Sie wissen warum Sie da sind?“, fragt die Richterin. „Ja, weiß ich“, sagt der Angeklagte. Er soll die Nachbarskatze mit einem Luftdruckgewehr angeschossen haben. „Ich fühle mich schuldig, ich will mich 1000 Mal entschuldigen. Ich wollte kein Tier verletzen, es war ein Missverständnis.“ Das „Missverständnis“ trug sich wie folgt zu: Der 55-Jährige wollte eine Katze verscheuchen. Dazu holte er aus dem Gartenschuppen seiner Nachbarin ein Luftdruckgewehr, repetierte und schoss. Er hatte zuvor aber nicht kontrolliert, ob sich ein Projektil in der Waffe befand. Also traf er die Katze und verletzte das Tier. Es war offenbar auch nicht das erste Mal, dass er Tiere auf diese brutale Weise verscheuchen wollte: Eine Zeugin berichtet heute, dass er mit dem Luftdruckgewehr auch schon in die Richtung von Tauben geschossen hat. Entschuldigt sich Bei der Besitzerin der Katze entschuldigt sich der Mann im Gerichtssaal: „Es tut mir sehr leid.“ Auch die Kosten für den Tierarzt in Höhe von rund 270 Euro will er seiner Nachbarin bezahlen. Weil er keine Vorstrafen hat und ein Geständnis ablegte, wird die Sache diversionell erledigt. Er muss 1000 Euro bezahlen. „Sie schießen bitte nicht mehr auf Lebewesen“, mahnt der Staatsanwalt mit Nachdruck. Nicht rechtskräftig. Eigentlich wollte der Mann die Katze nur verscheuchen, sagte er. Aber der 55-Jährige kontrollierte zuvor nicht, ob die Waffe geladen war. GETTY

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