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21. November 2021

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- Bürgermeisterin Elke Kahr im Interview - Stadt Graz in Frauenhand - Schon jetzt mehr tödliche Straßenverkehrsunfälle als im Vorjahr - Judenstern-Sticker schockt Graz - Fußballstar Wolfgang Mair ist Künstler Kowalski

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30 graz www.grazer.at 21. NOVEMBER 2021 Rätsel-Lösung vom 14.11.2021 H S K P T G V O I C E S O F S P I R I T C H A C K E H E I N O S H A W H O R T F N E W I E L A N D G E G E N W A D I U E D E N V U S E N D E R B I T T E N S B E N I N D A L G F E T E S E J O L L Y R A R T U M O R I N N S R G E U S F D E O C A B R I O E B H A I N S F Lösung: U C T H U B SUED- A T A H U A L P A TIROLER Lösung: E Z B A U P C SUEDTIROLER PLATZ T O L L E H Arche Noah: Noch Sudoku-Lösung vom 21.11.2021 8 1 7 3 6 4 5 9 2 9 2 3 5 7 8 6 1 4 6 5 4 2 1 9 8 3 7 4 7 8 9 2 6 1 5 3 3 6 5 1 4 7 9 2 8 1 9 2 8 3 5 7 4 6 2 8 6 4 9 1 3 7 5 7 3 1 6 5 2 4 8 9 5 4 9 7 8 3 2 6 1 Jetzt machen die ehrenamtlichen Spaziergänger der Arche Noah mobil und wollen das Tierheim retten. ARCHE NOAH

21. NOVEMBER 2021 www.grazer.at graz 31 ist Untergang zu stoppen DRUCK WÄCHST. Nach dem Tierheim Arche Noah selbst machen jetzt freiwillige Helfer mobil, sie wollen die Arche vor ihrem Untergang retten. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Krisensitzungen und Vorsprachen beim Land Steiermark gab es schon und der Geschäftsführer des Grazer Tierschutzvereins Arche Noah Charly Forstner hat auch schon versucht, die Öffentlichkeit zu mobilisieren. Jetzt treten auch die vielen ehrenamtlichen sogenannten „Spaziergänger und Spaziergängerinnen“ auf den Plan. Das sind jene Helfer, die freiwillig mit den Hunden spazieren gehen und auch die Katzen freiwillig betreuen. Sie sehen die traditionelle Tierschutzeinrichtung in Gefahr und fürchten, dass es, wenn es ganz eng werden sollte, Tiere eingeschläfert werden müssen. Doris Lueger stellvertretend für die anderen freiwilligen Spaziergänger: „Die Fronten zwischen dem Land und der Arche scheinen verhärtet, doch die Schwächsten, nämlich die Tiere, dürfen keinesfalls die Leidtragenden sein. Ich bin dennoch zuversichtlich, denn die Einwohner von Graz sind tierlieb, die haben die Arche Noah noch nie im Stich gelassen.“ 400.000 Euro nötig Es geht um viel Geld, das der Arche fehlt und das das Land vorerst nicht zahlen will. Unterm Strich benötigt die Arche einen Zuschuss von mindestens 400.000 Euro, damit der Betrieb nach November auch weiter aufrecht erhalten wer- den kann. Charly Forstner: „Unser Problem ist, dass das Land für den laufenden Betrieb der Arche 635.000 Euro zahlt, die tatsächlichen Kosten allerdings bei 1,6 Millionen Euro liegen. Dazu mussten wir vom Vorgänger Herbert Oster rund 500.000 Euro an Schulden übernehmen, und wie es aussieht, droht jetzt auch noch aus dieser Zeit eine Steuer- und Gebietskrankenkasse-Strafzahlung von insgesamt einer weiteren halben Million Euro. Das geht sich vorne und hinten nicht aus. Wir haben 23 angestellte Mitarbeiter, die Lohnkosten allein betragen 700.000 Euro. Wir arbeiten transparent, können alles offenlegen und arbeiten mit außenstehenden Steuerberatern.“ Im Büro des für den Tierschutz zuständigen Landesrats Anton Lang, SP, kennt man die Problematik. Forstner habe vorgesprochen, es liegen aber keine schriftlichen Unterlagen vor, heißt es. „Wir Tierschutzreferent Anton Lang fördern in der Steiermark den Tierschutz wesentlich höher als andere Bundesländer. Im konkreten Fall bräuchten wir die Unterlagen, die besagen, dass eine konkrete Bedrohung des Fortbestandes der Arche Noah vorliegt. Um die Tiere jedenfalls braucht sich niemand Sorgen zu machen, die werden in jedem Fall versorgt.“ KK Wohnstraße für Sigmundstadl FORDERUNG. Um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern, gibt es aus dem Bezirksrat von Lend die Forderung nach der Einrichtung einer verkehrsberuhigten Wohnstraße am Sigmundstadl. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Noch ist der Grazer Bezirksvorsteher Wolfgang Krainer, VP, im Bezirk Lend im Amt. Corona hat auch der nach dem Regierungswechsel in der Stadt Graz notwendigen Bezirksratswahl einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher verfolgt Krainer seine eingebrachten Anträge weiter. Einer liegt dem Kommunalpolitiker besonders am Herzen, es geht um die Errichtung einer verkehrsberuhigten Wohnstraße „Am Sigmundstadl“. 30 Wohneinheiten Krainer: „Die Stadt Graz setzt seit dem Jahr 2010 wieder Wohnstraßen als ein Mittel der Verkehrsplanung ein, um in Straßenzügen mit vorwiegend Wohnnutzung eine Steigerung der Lebensqualität für Anrainer erreichen zu können. Ob eine Straße als Wohnstraße grundsätzlich geeignet ist, wird anhand von bestimmten Kriterien überprüft. Mit den beiden Wohnbauvorhaben am Sigmundstadl 34, hier entstehen gerade 20 Einheiten, und den geplanten zehn Wohneinheiten am Sigmundstadl 33–35 sind nun alle Baulücken geschlossen. Diese reine Wohngegend wir aber zu oft als Durchzugsstraße genutzt und ist auch für Berufs- bzw. Taxifahrer eine beliebte Abkürzung, um von der Volksgartenstraße kommend in die Keplerstraße zu gelangen. Dieses erhöhte Verkehrsaufkommen beeinträchtigt die Wohnqualität.“ Krainer stellte den Antrag an die Stadt Graz, die zuständigen Behörden, im konkreten Fall die Abteilung Verkehrsplanung, mö- gen die Kriterien zur Einrichtung einer Wohnstraße überprüfen, damit danach ein entsprechender Antrag an den neuen Gemeinderat eingebracht werden kann. 22 Wohnstraßen Mit dem Stand von Juli 2021 gibt es in Graz 22 Wohnstraßen. Die gewünschte Verkehrsberuhigung entsteht dadurch, dass das Befahren der Straße nur zum Zwecke der Zu- und Abfahrt erlaubt ist, jedoch nicht die Durchfahrt. Erlaubt sind Radfahrer, und auch Einsatzfahrzeuge können durch eine Wohnstraße durchfahren. Wohnstraßen in Graz gibt es beispielsweise am Fröbelpark, in der Burenstraße/Josef-Posch- Straße und in der Feldgasse 18– 24. Am Sigmundstadl wäre dann die 23. Grazer Wohnstraße. Wolfgang Krainer: Am Sigmundstadl soll Wohnstraße kommen. KK

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