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21. November 2021

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- Bürgermeisterin Elke Kahr im Interview - Stadt Graz in Frauenhand - Schon jetzt mehr tödliche Straßenverkehrsunfälle als im Vorjahr - Judenstern-Sticker schockt Graz - Fußballstar Wolfgang Mair ist Künstler Kowalski

22 graz www.grazer.at

22 graz www.grazer.at 21. NOVEMBER 2021 In wenigen Wochen soll der Tennisclub in Stattegg ganz in Weiß gehalten sein und der Bevölkerung über den Winter als Eislaufplatz dienen.GEMEINDE STATTEGG Stattegg: Eislaufplatz und neuer Verbindungsweg TOLL. In Stattegg investiert man im Winter kräftig, vor allem die jungen Bürger sollen profitieren. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at In Stattegg wird, so viel wurde in der letzten Gemeinderatssitzung klar, kräftig investiert. Vor allem den jungen Gemeindebürgern soll das zugutekommen. So wird einerseits ein mobiler Eislaufplatz angeschafft – jenem am Dach des Grazer Citypark nicht unähnlich –, andererseits ein wichtiger Verbindungsweg gebaut, der für mehr Sicherheit für Schulkinder sorgen soll. Wie echtes Eis Winterzeit ist, wenn nicht gerade Lockdown ist, für viele Menschen Eislauf-Zeit. Im Dezember will man in Stattegg nun einen mobilen Eislaufplatz errichten, der Kauf wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen. „Um der Stattegger Bevölkerung im Winter eine Eislaufmöglichkeit bei jedem Wetter zu ermöglichen, wird ein mobiler Eislaufplatz angekauft und auf dem Gelände des Tennisclubs errichtet“, freut sich Bürgermeister Andreas Kahr-Walzl. Dabei wird auf ein einzigartiges System zurückgegriffen, dessen Kunststoffbelag weltweit der ein- zige ist, der von der IFI (Internationaler Stocksportverband) für den Stocksport als Sportbelag zugelassen ist. Ingesamt werden für die etwa 360 Quadratmeter Fläche rund 100.000 Euro investiert. Neuer Weg Nicht geschlossen werden im Lockdown die Schulen. In Stattegg wird nun ein jahrelanges Problem für Schüler gelöst: So fehlte stets ein Verbindungsweg zwischen der Eichbergstraße und dem Rebenweg. Viele Kinder gingen tagtäglich kreuz und quer über landwirtschaftliche Flächen – oder mussten großräumig ausweichen. Nun werden von der Gemeinde die nötigen Grundflächen angekauft, um einen Verbindungsweg zu bauen. „Der zwei Meter breite Streifen soll geschottert und mit einem Zaun versehen werden. Damit gibt es eine zeitsparende und vor allem auch eine verkehrssichere Verbindung vom Eichberg zur Volksschule und zur Bushaltestelle“, so Kahr- Walzl. Bis Anfang 2022 soll der Weg benützbar sein, die Kosten sollen sich auf etwa 40.000 Euro – inklusive Grundstücksablösen – belaufen. Insektenhotels dieser Art sollen die Wälder von Ries schon bald beherbergen. Sie sollen Kleintieren die Möglichkeit zum Unterschlupf bieten. KK Gemeinsam bauen: Insektenhotels für Ries COOL. Im Bezirk Ries werden bald Hotels für Insekten aufgestellt. Die Bewohner packen an. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Im Grazer Bezirk Ries lässt sich der jetzige Bezirksvorsteher, Josef Schuster, immer wieder Aktionen für die Bewohner einfallen. Im Sommer dieses Jahres sorgte vor allem die sogenannte Nistkasten-Aktion für strahlende Augen bei Jung und Alt. Sie sollten Rückzugsorte für die Singvögel der Stadt werden – und das mit Erfolg. „Wir haben über 100 Häuschen gemacht und aufgehängt. Was eigentlich klein begonnen hat, hat so schnell Anklang gefunden, dass die Rieser selbst auch welche bauten und mit mir aufgehängt haben“, freut sich Schuster. Hotels für Insekten Solche Erfolge will man feiern, und deswegen steht auch schon das nächste tierische Projekt in den Startlöchern. „Wir möchten Josef Schuster wieder selbst anpacken und gemeinsam Kästen bauen. Diesmal werden es aber Insektenhotels, die dann in den Wäldern aufgestellt werden sollen“, verrät der Bezirksvorsteher. Mit seinen Aktionen will Schuster außerdem die Menschen wieder näher zur Natur bringen. „Wir ermöglichen mittlerweile vieles, was mit der Natur zu tun hat. Machen Workshops mit den Kleinsten bei Bauernmärkten und Co, damit sie wissen, woher zum Beispiel die Milch kommt und wie Landwirtschaft funktioniert“, ergänzt der Grazer. Mit den Insektenhotels sollte noch heuer gestartet werden, aufgrund der aktuellen Situation und des morgen in Kraft tretenden Lockdowns wird sich das gemeinsame Werkeln aber wohl noch verzögern. Finanziert werden die Materialien zum Teil aus dem Bezirksbudget, aber auch Materialien aus dem Wald und Sachspenden der Bewohner werden verwendet.

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