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21. März 2021

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- Die größte Sonnenterrasse der Stadt eröffnet im Mai - Ideen für die Annenpassage - 6800 Grazer Wohnungen stehen leer - Minoriten suchen Säulenpaten - Exklusives Interview mit Hartberg-Coach Markus Schopp

40 motor www.grazer.at

40 motor www.grazer.at 21. MÄRZ 2021 Graz Linien testen E-Bus NEUE VARIANTE. Die Graz Linien testen kommende Woche das Modell „MAN Lion’s City 12 E“. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Wer suchet, der findet – vielleicht den richtigen E-Bus. Also machen die Graz Linien wieder einen Test mit einem neuen Busmodell. Von Dienstag bis Freitag wird auf den Buslinien 34, 62 und 64 ein neuer Bus der Firma MAN fahren, es geht um das Modell „MAN Lion’s City 12 E“. Die Mitfahrt mit dem Bus auf den genannten Linien ist kostenlos. Mit den neu entwickelten Batterien erfährt der MAN Lion’s City E einen großen Schub bei der Leistung. So sind 200 Kilometer zuverlässige Reichweite – und unter günstigen Einsatzbedingungen bis zu 270 km – möglich. Aufgeladen durch Overnight-Charging oder CCS-Ladestecker, garantieren die langlebigen Batterien eine einfache Eingliederung in bestehende Betriebsabläufe. Die Graz Linien testen seit einiger Zeit immer wieder E-Busse, da es für einen klimaneutralen Verkehr der Ablöse der Diesel-Busse bedarf. Außerdem sieht die Vorgabe „Clean Vehicle Directive“ eine Mindestquote bei der Anschaffung emissionsfreier Busse vor. Die Holding testet pro Jahr drei bis vier Busse, die von den Herstellern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. So fuhr z. B. ein E-Bus aus Spanien auf Grazer Straßen. Der schwarz-graue Gelenkbus im spacigen Design sorgte für Aufsehen. Ab Dienstag auf Grazer Straßen: E-Bus MAN Lion’s City 12 E HOLDING/HINTERLEITNER

21. MÄRZ 2021 www.grazer.at motor 41 Porsche: Bis 2030 klimaneutral REKORD. Porsche hat trotz der Corona-Krise 2020 einen Rekordumsatz erzielt. Der Wert stieg auf 28,7 Milliarden Euro. Der Konzern setzt sich ambitionierte Ziele und will 2030 klimaneutral sein. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Sportwagenhersteller hat für 2020 ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum erzielt. Der Wert stieg auf 28,7 Milliarden Euro und übertraf den Vorjahreswert um mehr als 100 Millionen Euro. Das operative Ergebnis beträgt 4,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag es bei 4,4 Milliarden Euro vor und bei 3,9 Milliarden Euro nach Sondereinflüssen. Die operative Umsatzrendite lag 2020 bei 14,6 Prozent – und damit trotz der angespannten Wirtschaftslage im strategischen Zielkorridor. Damit wurden die starken Zahlen aus dem Jahr 2019 trotz vorübergehend ruhender Produktion nur knapp verfehlt. Insgesamt hat Porsche weltweit mehr als 272.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das sind lediglich drei Prozent weniger als im bislang stärksten Jahr 2019. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 4,4 Milliarden Euro über dem des Jahres 2019. „Das Geschäftsjahr 2020 war für Porsche erfolgreich – trotz herausfordernder Umstände“, betont der Vorstandsvorsitzende Oliver Blume. Deshalb hat Porsche sein ambitioniertes „Ergebnisprogramm 2025“ nochmals nachgeschärft. „Unser neues Ziel lautet: Bis 2025 wollen wir unser Ergebnis kumulativ um zehn Milliarden Euro unterstützen und danach um drei Milliarden Euro pro Jahr“, sagt Lutz Meschke. „Das Wichtigste an unserem Ergebnisprogramm ist: Es ist kein reines Sparprogramm, sondern auch ein Innovationsprogramm.“ In einem schwierigen Marktumfeld hält Porsche die Zahl der Mitarbeiter konstant bei gut 36.000. „Kein Angestellter muss sich Sorgen machen. Wir haben ein Standortsicherungsprogramm abgeschlossen, das die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft bis 2030 garantiert.“ Angesichts des fortschreitenden Klimawandels hat sich die Porsche AG ein weiteres ambitioniertes Ziel gesetzt: „Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Teil unserer Strategie 2030 – ganzheitlich: wirtschaftlich, ökologisch und sozial“, sagt Oliver Blume. „Wir haben ein umfangreiches Dekarbonisierungsprogramm gestartet mit einem festen Ziel vor Augen: Bis 2030 soll Porsche über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bilanziell CO2-neutral sein. Das erreichen wir mit dem konsequenten Vermeiden und Reduzieren von CO2-Emissionen.“ Der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG Oliver Blume (links) und sein Stellvertreter Lutz Meschke sind zufrieden mit dem Krisenjahr 2020. KK

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