7 TAGE SONNTAG

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21. März 2021

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- Die größte Sonnenterrasse der Stadt eröffnet im Mai - Ideen für die Annenpassage - 6800 Grazer Wohnungen stehen leer - Minoriten suchen Säulenpaten - Exklusives Interview mit Hartberg-Coach Markus Schopp

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22 graz www.grazer.at 21. MÄRZ 2021 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Wandern und Busplan Nachdem der Wandertourismus in der Steiermark coronabedingt stark zugenommen und dies zu Problemen geführt hat, wäre es endlich an der Zeit, den öffentlichen Verkehr darauf abzustimmen. Leider sind in der Verkehrsplanung bislang keine Wanderexperten oder alpine Vereine eingebunden. So konnte es zum Beispiel geschehen, dass der Regiobuskurs (Postbuskurs) von Graz über Radegund zum Angerkreuz an Sonn- und Feiertagen gestrichen wurde, obwohl von hier aus die längste Klamm Österreichs, die Große Raabklamm, durchwandert werden kann, was der Grazer Alpenverein in den Vorjahren an Ostermontagen auch praktiziert hat. In den meisten Wanderführern wird zu Recht die schlechte Busanbindung dieser Klamm bemängelt. Eine Weiterführung des Linienverkehrs bis Arzberg würde aus diesem Defizit sogar ein sehr attraktives Modell für den Umstieg auf Öffis machen, das Modellcharakter haben und auch bisherige passionierte Pkw-Fahrer überzeugen könnte. Viktor Pölzl, Graz * * * Alles zugeparkt! In St. Peter (wahrscheinlich auch in ganz Graz) sind alle kleineren Straßen total zugeparkt von Pendlern und Dauerparkern (außer G- Nummern). Es gibt zwischendurch ein paar „grüne Zonen oder wenige grüne Stellplätze“ – meist frei oder mit Grazer Kennzeichen versehene Autos. Schwierig wird es, wenn eine Firma Arbeiten zu verrichten hat. Viele Bewohner können ihre eigenen Parkplätze sehr schwer, oft gar nicht anfahren. Will man etwas dagegen unternehmen, hört man von Polizei und Bezirksamt: Da darf man eh nicht parken, weil die Straße zu schmal ist. Ich wäre für generelle Ausweitung der kostenpflichtigen Parkplätze bis an die Stadtgrenze. Inzwischen wäre es sehr hilfreich, Verbotstafeln aufzustellen. „Straßen sind zum Fahren da und nicht zum Parken!“ Gerda Menninger, Graz * * * Wenig für Familien! Zum Bericht „Augarten wird Familienpark“: Der Augarten war ein Familienpark mit wenig Veränderungsbedarf und wurde für sehr viel Geld vom Familienpark weg entwickelt. Zur Aufzählung im Artikel: Der Kinderspielbereich wird ausgedehnt? Nein, er hat ein großes Areal (Holzburg am Hügel, Hängebrücke etc.) verloren. Wesentlich: Damit ging vor allem der einzige Schlittenhügel in der inneren Stadt verloren. Die geplante Kompensation ist wahrscheinlich keine Vergrößerung im Vergleich zum Zustand vor dem Umbau. Die Fußballwiese bleibt bestehen? Danke. Wenigstens das. Schachtische, Beachvolleyball und Boulebahnen haben ihre Benutzer, sind aber keine Einrichtung für Familien. Danke für den Wasserspielplatz. Das haben die Kinder wirklich gerne, bewährt und bekannt aus dem Volksgarten. Die Verlegung der Radwege wird spannend. Immerhin fahren die Radfahrer nicht mehr an der Mur, sondern müssen irgendwo queren, wo die Kinder sind. Die Augartenbucht und der ganze Umbau haben wie viel gekostet? Für die Familien gibt es einen umgebauten Spielplatz ohne Schlittenhügel, dafür mit Wasser im Sommer. Hätten wir das ohne diesen Verlust nicht viel billiger haben können? Ich bin oft einfach nur mehr sprachlos, was ihr da bereitwillig nachplappert. Natürlich wird der Park weiter genützt, gerade für Jugendliche und Erwachsene hat sich nicht viel verbessert oder verschlechtert. Aber der „Familienpark“? Ein schöner Titel, nicht mehr. Ein echter Nagl. Christoph Schlegel, Graz Dino Hodzic, Theresa Gasser, Paula Ruble, Mirsi Hodzic, Charly Temmel, Angelina Jöller (v. l.) und vorne mit Daumen hoch Gery Richter MiaGemo goes Schreiner KK ■ Das traditionelle Schmuck-und- Uhren-Haus der Familie Schreiner in der Herrengasse 23 bekommt nach der erfolgreichen Geschäftsübernahme einen neuen Anzug verpasst. Die Schmuckdesig ner der Familie Hodzic mit ihrem erfolgreichen Label „MiaGemo“, das individuelle Schmuck-Bänder & Accessoires für Männer und Frauen entwickelt, zieht mit frischem Schwung und einer tollen Eröffnungsaktion mit bis zu 70 Prozent Rabatt in die traditionelle Einkaufsstraße ein. Zur Neueröffnung fanden sich Freunde und Familie ein. Darunter auch der Hausbesitzer Charly Temmel, der dem jungen Team viel Erfolg wünschte und alle Beteiligten auf ein Eis in sein Eisgeschäft gegenüber einlud. Für kommende Woche haben sich auch Promis wie Teamspieler Hannes Wolf, Jörg Siebenhandl, Leo Aberer und Dieter Ferschinger angesagt. In der neuen Geschäftskonstruktion treffen sich Tradition und Moderne.

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