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21. März 2021

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- Die größte Sonnenterrasse der Stadt eröffnet im Mai - Ideen für die Annenpassage - 6800 Grazer Wohnungen stehen leer - Minoriten suchen Säulenpaten - Exklusives Interview mit Hartberg-Coach Markus Schopp

18 graz www.grazer.at

18 graz www.grazer.at 21. MÄRZ 2021 Viele kennen den Platz im Leechwald. Wagner (F.) will den Ausbau.KK Leechwald: Platz zum Kicken neu ■ Generationen von Grazern kennen den etwas versteckt im Leechwald beim Hilmteich liegenden Sportplatz. Eigentlich eine Freifläche, auf der man herrlich mit Freunden Fußballspielen konnte. Jetzt gibt es zwar schon Tore, aber die sind auch schon wieder am Zerfallen. Daher stellt der Grazer FP- Gemeinderat Günter Wagner am Donnerstag im Gemeinderat den Antrag, die Stadtgemeinde möge die Sportfläche Leechwald sanieren und ausbauen. Wagner: „Es ist dringend an der Zeit, vor allem im Sportjahr 2021, eine Sanierung und Erweiterung (z. B. Basketballkorb etc.) vorzunehmen, um eine attraktive Sportfläche anzubieten.“ Gerade im Grazer Sportjahr wollen wir hier ein Zeichen setzen und den Sport in den Vordergrund stellen. Wir haben in Graz ein breites Angebot an Sportstätten und Sportflächen, welche sich aber teilweise in einem schlechten Zustand befinden. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, auch bestehende Anlagen zu sanieren und auszubauen, heißt es in dem Antrag des Gemeinderates. Der steirische Zentralraum wird noch stärker Die Landesrätinnen Barbara Eibinger-Miedl (l.) und Ursula Lackner wollen für mehr Zuversicht sorgen. PLAN. Mit der Entwicklungsstrategie 2020+ hat der Steirische Zentralraum ein Programm erarbeitet, das die urbanen und ländlichen Qualitäten stärkt. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Die Stärkung der steirischen Regionen ist uns ein großes Anliegen und in der aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Lage besonders wichtig, denn regionale Projekte schaffen Zukunftsperspektiven und Zuversicht vor Ort“, erklären die für die Regionalentwicklung zuständigen Landesrätinnen Barbara Eibinger-Miedl und Ursula Lackner, die am Arbeitsprogramm des Steirischen Zentralraums festhalten. „Die Entwicklungsstrategie Steirischer Zentralraum 2020+ baut mit ambitionierten Projekten die urbanen sowie ländlichen Qualitäten weiter aus. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag für eine starke Region im Herzen der Steiermark.“ Die Region Steirischer Zentralraum hat mit der Entwicklungsstrategie 2020+ ein Arbeitsprogramm erarbeitet, das sich auf vier konkrete Leitthemen be- zieht. Diese beinhalten Projekte für einen hochwertigen Lebensraum, im Mobilitätssektor, für regionale Bildungsmöglichkeiten sowie im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit. So soll beispielsweise die Lebensqualität des Standorts durch die Schaffung von Naherholungsgebieten und Bewegungsangeboten gesteigert werden. Solche Projekte werden unter anderem auf der Packerhöhe, am Schöckl oder in Thal bei Graz umgesetzt. Digitalisierung Die Digitalisierung, die durch die Corona-Krise noch deutlich beschleunigt wurde, bietet große Chancen für die Entwicklung ländlicher Regionen. „Friends of Hügel- und Schöcklland“ ist dabei ein wesentliches Projekt im Arbeitsprogramm des Steirischen Zentralraums, um die regionale Wirtschaft durch digitale Anwendungen zu stärken. Dabei soll ein internetbasiertes, regionales Kundenbindungssystem geschaffen werden. Eine ge- LAND STMK/SAMEC meinsame Kundenkarte erhöht und sichert durch Rabatte und Aktionen dabei die Attraktivität, Reichweite und Nutzung der heimischen Betriebe. Grundlage ist das Multi-Marketing-Projekt „Friends of Lipizzanerheimat“, das für die Region Hügel- und Schöcklland adaptiert wird. Zentral bei diesem Vorhaben ist, dass der Breitbandausbau vorangetrieben wird. Im Rahmen einer Breitbandinitiative der Region Steirischer Zentralraum sollen Kommunen bei der technischen Detail- und Bauplanung sowie Mitverlegung der Glasfaser unterstützt werden. Aktuell arbeitet die Steirische Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft (sbidi) beispielsweise an der Detailplanung für den Breitbandausbau in St. Marein bei Graz, der Mitte des Jahres umgesetzt wird. Die optimale Versorgung mit ultraschnellem Internet ist ein zentraler Beitrag, um die Region fit für die Zukunft zu machen.

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