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21. März 2021

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- Die größte Sonnenterrasse der Stadt eröffnet im Mai - Ideen für die Annenpassage - 6800 Grazer Wohnungen stehen leer - Minoriten suchen Säulenpaten - Exklusives Interview mit Hartberg-Coach Markus Schopp

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 21. MÄRZ 2021 Die Minoriten suchen Die Bauarbeiten für das neue Parkhaus haben begonnen. Neues Parkhaus im Technopark ■ Am vergangenen Donnerstag wurde der Spatenstich für das neue Parkhaus im Technopark Raaba gesetzt. 21.000 Tonnen Stahl und Beton werden bei dem Projekt verbaut. Zudem wird es bei dem fertigen Bau auch eine sportliche Komponente geben: Auf das Dach des Parkhauses sollen ein Fußballplatz und ein Tennisplatz kommen. Auch an die Umwelt denkt man: Die Fassade wird komplett mit Kletterpflanzen begrünt. KK Pater Petru Farcaş und Kuratoriumsvorständin Gertraud Hopferwieser SCHERIAU RENOVIERUNG. Um die Kosten für die Sanierung des Minoritensaals zu decken, gibt es nun eine neue „Säulenpatenschaft“. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Die kunstvollen Fresken im Minoritensaal haben bereits zu bröckeln begonnen. Der Zahn der Zeit hat den Kunstwerken übel zugesetzt. Auch der Kreuzgang in der Pfarrkirche Mariahilf hat schon bessere Tage gesehen, der Putz bröselt bereits von einigen Säulen. Eine Renovierung war daher dringend notwendig. Die Kosten für die Sanierung schätzt man derzeit auf sechs Millionen Euro. Viel Geld für ein kleines Kloster. Spatenstich in Lieboch Feinstes Gebäck gibt es beim Bio-Bäcker Waldherr. STEPHY ZINZ-EWERS Bäcker versüßt die Fastenzeit ■ Der Vollkorn-Bio-Bäcker Waldherr versüßt den Grazern die Fastenzeit mit herrlichem Gebäck. Es gibt saftige Vollkorn-Bio-Dinkel-Pinzen, zarte Mürbteig-Lämmer, flaumige Brioche-Häschen und Dinkel-Osterkipferl. Wie alle Brot- und Gebäcksorten von Waldherr werden auch die österlichen Köstlichkeiten nach traditionellen Rezepturen zubereitet. Das österreichische Bio-Getreide wird dafür täglich frisch in der hauseigenen Mühle gemahlen. NEU. In Lieboch baut die Landwirtschaftskammer eine neue Bezirkskammer, die auch für die Grazer Bauern als Anlaufstelle dienen soll. ■ Netto 4,5 Millionen Euro, so informiert die Landwirtschaftskammer Steiermark, lässt man sich den Standort der neuen Bezirkskammer Weststeiermark in Lieboch kosten. Neben dem Dieselkino wurde vergangenen Donnerstag in Beisein von Am Donnerstag wurde der feierliche Spatenstich für das Großprojekt der neuen Bezirkskammer Weststeiermark in Lieboch getätigt. LK-STMK/ALEXANDER DANNER Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Agrarlandesrat Johann Seitinger der offizielle Spatenstich gesetzt. Das Projekt ist Teil der geplanten Aufgaben- und Strukturreform. Die neue Bezirkskammer soll nun eine Service- und Dienstleistungsstelle für rund 10.000 Bauern aus Graz, Graz-Umgebung sowie den Bezirken Voitsberg und Deutschlandsberg sein. Wie Kammer-Präsident Franz Titschenbacher berichtete, werden hier 41 Menschen Arbeit finden. Besonders geachtet wurde laut Kammerdirektor Werner Brugner auf regionale Wertschöpfung: „Bisher konnten alle Aufträge an steirische Firmen vergeben werden.“ Auch auf die Nachhaltigkeit wird gesetzt: Beheizt soll das Gebäude durch eine Pelletsheizung werden, daneben werden die Voraussetzungen für eine Photovoltaik-Anlage zur Eigenstrom-Produktion geschaffen. Ihren Betrieb aufnehmen soll die Bezirkskammer schon Ende April 2022.

21. MÄRZ 2021 www.grazer.at graz 13 Säulenpaten Die Hälfte der Kosten übernimmt das Land Steiermark und die Stadt Graz. Doch es fehlt immer noch ein beachtlicher Teil, um die Kosten für die bereits laufenden Arbeiten zu decken. Eine Spendenaktion soll helfen, die nötigen finanziellen Mittel zur Rettung des wunderschönen barocken Saals zu sammeln. Der Saal soll nach der Renovierung ein modernes Veranstaltungszentrum werden. Säulenpate werden Als Teil der laufenden Spendenaktion gibt es nun die Möglichkeit, eine Säulenpatenschaft für eine der 40 Säulen im Kreuzgang abzuschließen. Für 2020 Euro sollen Spender nach der Sanierung eine Plakette mit ihrem Namen an einer der Säulen erhalten. „In der heutigen Zeit verschwindet so viel. Alle, die an christlicher Kultur interessiert sind, sollten zusammenrücken und das Projekt unterstützen“, sagt Gertraud Hopferwieser vom „Kuratorium Freunde von Mariahilf“. Wenn sich für jede der insgesamt 40 Säulen ein Pate findet, kommen immerhin rund 80.000 Euro zusammen. Für das Ende der Sanierungsarbeiten ist der Herbst 2021 angepeilt. 40 Säulen gibt es im Kreuzgang der Pfarrkirche Mariahilf. SCHERIAU

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