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21. März 2021

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- Die größte Sonnenterrasse der Stadt eröffnet im Mai - Ideen für die Annenpassage - 6800 Grazer Wohnungen stehen leer - Minoriten suchen Säulenpaten - Exklusives Interview mit Hartberg-Coach Markus Schopp

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10 graz www.grazer.at 21. MÄRZ 2021 Bibliotheksleiterin Roswitha Schipfer und Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner freuen sich über den Ausbau der Bibliothek Lauzilgasse. STADT GRAZ/FISCHER Massiver Ausbau der Bibliothek Lauzilgasse NEU. Die Bibliothek Lauzilgasse wird größenmäßig mehr als verdoppelt; neue Angebote werden geschaffen. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Nach der Erweiterung der Bibliothek am Schillerplatz im vergangenen Jahr folgt jetzt der nächste Streich: Die Bibliothek Lauzilgasse vergrößert sich. „Die Anforderungen und Visionen für öffentliche Bibliotheken verändern sich laufend. Eines bleibt dabei immer konstant: Bibliotheken stehen wie kaum eine andere Einrichtung für niederschwellige Bildung für alle“, so Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner, „die Grazer Stadtbibliothek punktet seit Jahren mit innovativen Ansätzen und neuen Services. Das Freiwerden eines benachbarten Geschäftslokals hat uns nun die Möglichkeit gegeben, die Bibliothek in der Lauzilgasse auch flächenmäßig zu erweitern. Das freut mich, denn hier entsteht ein Treffpunkt für Jung und Alt.“ Die Stadtbibliothek Lauzilgasse wird dafür um rund 580 Quadratmeter auf 941 Quadratmeter bis zum Sommer mehr als verdoppelt! Die Filiale gewinnt dadurch an Aufenthaltsqualität, Attraktivität und Gemütlichkeit. Der Bereich für die Kinder wird in die neuen Bibliotheksflächen verschoben, erweitert und räumlich teilweise getrennt, um Veranstaltungen besser abwickeln zu können. So kommen ruhesuchende Kunden auch während der Kinderveranstaltungen auf ihre Kosten. Der Bücherbus, der von der Bevölkerung gut angenommen wird, kann nun auf einem Parkplatz direkt neben der Bibliothek in der Lauzilgasse stehen. Derzeit stehen 35.000 Medien zur Auswahl, sodass wirklich jeder Bücherwurm auf seine Kosten kommt. Im vergrößerten Bereich für Schulen, Kindergärten und Horte können Pädagogen ungestört schmökern und Themenpakete mit bis zu 40 Büchern für den Unterricht ausborgen. So können Lehrer in Ruhe ein passendes Angebot für ihre Schüler zusammenstellen. Außerdem steht neben dem Parkplatz des Bücherbusses nun auch ein Kundenparkplatz zur Verfügung. Der barrierefreie Zugang erleichtert den Transport der schweren Bücherpakete und den Zugang für bewegungseingeschränkte Menschen. In die Neugestaltung des Tummelplatzes soll auch die älteste Schule der Steiermark, das Akademische Gymnasium, einbezogen werden. KK Architekten-Wettbewerb für Tummelplatz neu BEWERB. Der Tummelplatz in Graz wird nach dem Architektenwettbewerb völlig neu gestaltet. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Ergebnisse der Online- Bürgerbefragung zur Neugestaltung des Grazer Tummelplatzes und der anschließenden Bereiche werden am Donnerstag dem Gemeinderat vorgelegt. Im Gemeinderat wird auch die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbes beschlossen. In den Bewerb sollen die Ergebnisse der Bürgerbefragung einfließen, heißt es aus dem Amt des Bürgermeisters. Die Architekten müssen bei ihren Tummelplatz-Projekten auch die Randbereiche Bürgergasse, Einspinnergasse, Hans-Sachs-Gasse und das Akademische Gymnasium einbeziehen. Aus den Online-Befragungen ist unter anderem weiters hervorgegangen, dass man sich für den Platz eine indirekte Beleuchtung wünsche, mehr Sitzflächen vorhanden sein sollen und es wesentlich mehr Grün als derzeit geben müsste. Mehr als 35 Prozent der Umfrageteilnehmer sprechen sich für Sitzgelegenheiten in Verbindung mit bzw. unter schattenspendenden Bäu- men aus. Darüber hinaus geben 20 Prozent an, sie würden sich vor dem Akademischen Gymnasium zusätzliche Sitzgelegenheiten wünschen. Vorrangig besteht dieser Wunsch, da es sich hier um den sonnigsten Bereich des Platzes handelt. Für den Architektenwettbewerb wird die Stadt Graz 150.00 Euro zur Verfügung stellen. Ob es in diesem Sommer auf dem Platz wieder einen Sprühanlagen-Test geben wird, ist noch nicht geklärt. Einer Online- Befragung zufolge haben nur 35,18 Prozent der Befragten einen kühlenden Effekt verspürt, 62,5 Prozent nahmen keinen Kühleffekt wahr. Von den Befragten, die einen kühlenden Effekt verspürt haben, empfanden allerdings 90 Prozent diesen als angenehm. Mehr als 50 Prozent der Befragten meinten, dass es keine Wiederholung des Besprühungs- Tests geben soll. 43,47 Prozent sind für eine Wiederholung. Auf die Frage, welcher Stadtbezirk besprüht werden sollte, gab es 340 Rückmeldungen: 91 Stimmen für den Bezirk Innere Stadt, 41 Stimmen für Jakomini und 40 Stimmen für Lend.

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