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21. Juli 2021

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- MedUni Aufnahme: Viel los auch in Graz - Morgen kommen neue Corona-Regeln - Gedenktag: Graz musste heuer elf Drogentote beklagen - Gratis „Aschenbecher to go" im Grazer Stadtpark - Schon wieder brutaler Frauenmord in Graz - Grazer Gefängnisausbrecher verurteilt

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6 graz www.grazer.at 21. JULI 2021 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at Frau (52) stirbt nach Unfall in Thal Gestern Nachmittag verstarb eine 52-Jährige nach einem Verkehrsunfall und im Grazer Bezirk Lend beschädigte ein 27-Jähriger ein Auto. SCHERIAU de bei der Kollision schwer verletzt und musste von der Rettung ins Grazer UKH gebracht werden. Grazer beschädigte Auto im Lend ■ Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Eggenberg steht im Verdacht, gestern Nachmittag eine Sachbeschädigung an einem Auto begangen zu haben. Der Mann dürfte den Wagen gegen 13.30 Uhr in der Mari- ■ Gestern Nachmittag kam es in Thal bei Graz zum einem tragischen Verkehrsunfall: Eine 52-Jährige aus dem Bezirk Voitsberg war gegen 16.45 Uhr auf der Hitzendorferstraße L301 unterwegs. Sie fuhr aus Graz in Richtung Hitzendorf. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam es am Straßenkilometer 6,4 zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. In dem anderen Pkw saß ein 59-jähriger Grazer. Die Frau erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Ein sofort eingeleiteter Reanimationsversuch blieb leider ohne Erfolg. Der 59-Jährige wurengasse beschädigt haben. Die Polizei begab sich auf die Suche nach dem Mann. Aufgrund der Täterbeschreibung konnte Beamte den Mann aber schon nach kurzer Zeit im naheliegenden Volksgartenpark ausfindig machen. Zunächst wollte der 27-Jährige noch abhauen, doch die Polizisten konnten ihn nach einer kurzen Flucht anhalten und anschließend festnehmen. Erste Erfolge für Rehkitzdrohne ■ Die Rehkitzdrohne der Stadt Graz kann eine erste erfolgreiche Bilanz vorweisen: Insgesamt wurden 30 Rehkitze gerettet. Hintergrund der Aktion: Rehkitze verbringen die ersten Wochen nach der Geburt im hohen Gras, wenn Landwirte dann zu mähen beginnen, sind sie in großer Gefahr. Deshalb fliegen Beamte nun auf Wunsch vor dem Mähen mit der Drohne und suchen nach Rehkitzen, wenn eines gefunden wird, wird es gerettet. Ein Rehkitz, dass von der Drohne gefunden und gerettet wurde. STADT GRAZ BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

21. JULI 2021 www.grazer.at graz 7 Grazer Ausbrecher verurteilt FLUCHT. Drei Häftlinge mussten sich heute vor Gericht verantworten, sie hatten Anfang Februar versucht, aus der Justizanstalt Graz-Karlau auszubrechen. Einer der Männer nahm alle Schuld auf sich. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Ein Loch in der Mauer der Grazer Justizanstalt Karlau sollte sein Weg in die Freiheit werden, doch die Flucht gelang nicht, stattdessen musste sich ein 27-jähriger Häftling heute vor dem Grazer Landesgericht für Strafsachen verantworten. Ebenfalls angeklagt sind seine beiden Zellengenossen. Ein Ausbruchsversuch stellt zwar keine eigene Straftat dar, aber das Loch in der Mauer klagt die Staatsanwaltschaft als schwere Sachbeschädigung an. „Ich möchte keine Aussage machen“, „Nicht schuldig, und ich verweigere die Aussage“ geben die beiden heute der Richterin bekannt. Lediglich der 27-Jährige möchte aussagen. Die Zeiten im Gefängnis waren schwer, berichtet er: „Wir hatten alle schon Depressionen, wegen Corona bekamen wir keinen Besuch. Ich hatte dann spontan den Plan und habe gesagt, ich breche aus.“ Mit einem Metallteil von einem Sessel grub er drei Tage und Nächte lang, erzählt er. Die anderen hätten zunächst gesagt, es würde nicht klappen und wollten nicht mithelfen. Als das Loch fertig war, brach er aus. Die anderen folgten ihm. Doch die Flucht endete am Zaun der Justizanstalt, die drei Männer wurden gefasst. Das Urteil: Der 27-Jährige bekommt als Haupttäter 22 Monate, die beiden anderen werden als Beitragstäter verurteilt. Einer bekam erst im April eine neue Strafe in einem anderen Verfahren, der andere bekommt 12 Monate. Nicht rechtskräftig. Einer der Angeklagten grub drei Tage und Nächte lang mit einem Metallstück von einem Sessel ein Loch in die Wand, doch die Flucht scheiterte. KK

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