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21. Jänner 2018

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- Maskierte Tierschutzaktivisten von „Anonymous“ wollen Grazer zu Veganern machen - Nur acht Punkte auf der Tagesordnung zum Gemeinderat - Graz 2026: Olympisches Dorf auf den Reininghausgründen - Problem mit aggressiven Patienten im Spital - Start in die Grazer Ballsaison

6 graz www.grazer.at

6 graz www.grazer.at 21. JÄNNER 2018 Bitte aufwachen! KOMMENTAR Der müdeste Bär würde vor Neid erblassen Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at N a gut, man will ja nicht ungerecht sein: Die Weihnachtsfeiertage können sehr ermüdend sein und man hat doch auch volles Verständnis für jeden, der sich schwertut, im neuen Jahr wieder in die Gänge zu kommen. Aber der historisch tiefe Winterschlaf im Gemeinderat ließe sogar den schläfrigsten Bären vor Neid erblassen. Ganze acht Punkte hievten die Mandatare auf die Tagesordnung (siehe Geschichte rechts), nur vier Stunden wurde diskutiert, und noch bevor die Sonne untergegangen war, waren alle wieder daheim. Da darf man sich schon die Frage stellen: Echt jetzt? Gibt es tatsächlich keine dringlichen Probleme zu lösen? Haben wir uns dem perfekten Stadtleben schon so weit angenähert, dass wir keine Änderungswünsche mehr haben? Nicht ganz. „Die Weihnachtsferien sind erst seit kurzem vorbei“, „Die nächste Gemeinderatssitzung ist ja schon bald“, „Im Jänner ist immer weniger los“ – so die verschlafenen Erklärungsversuche aus dem Rathaus. Zeit, sich den Wecker zu stellen, liebe Leute! Raus aus den Federn, einmal ordentlich strecken, tief Luft holen und dann geht’s aber wirklich wieder an die Arbeit! GUTEN MORGEN. Der Gemeinderat startete so verschlafen ins neue Jahr wie noch nie: Nur acht Punkte standen auf der Tagesordnung. Von D. Windisch und T. Schweighofer redaktion@grazer.at THINKSTOCK „Seelen-Airbag für alle“ ■ Hospizbotschafterin Barbara Muhr zieht Bilanz zur David Bowie Charity im Grazer Orpheum. Muhr: „Wir sagen Danke, dass der Hospizverein 200 neue fördernde Mitglieder gewonnen hat, dass 1500 Euro an Spenden gesammelt wurden. Dass über 1000 Menschen da waren, die unsere Idee weitertragen. Der Hospizverein ist ein kostenloser Airbag für alle“, so Muhr. Da waren wohl einige Stadtpolitiker noch im Winterschlaf: Am Donnerstag erlebte Graz die womöglich kürzeste Gemeinderatssitzung seiner Geschichte (Sondersitzungen einmal ausgenommen). Selbst Politveteranen können sich nicht erinnern, dass das Stadtparlament jemals so schnell seine Tagesordnung abgearbeitet hätte. Nach dem Beginn um 12 Uhr war um 16 Uhr bereits wieder Schluss. Freilich: Die Tagesordnung bestand von Haus aus nur aus mageren zehn Punkten und schrumpfte noch unmittelbar vor der Sitzung auf mickrige acht zusammen – weil etwa KP-Stadträtin Muhr: Wunderbare Stimmung und viele neue Hospiz-Unterstützer. KK Elke Kahr einen kritischen Bericht zur Verkehrsentwicklung in Graz (wir berichteten) nach heftiger Kritik von ÖVP und FPÖ zurückziehen musste. Andere Stadtregierer hatten gleich von Haus aus kein sogenanntes Tagesordnungsstück anzubieten – etwa Grünen-Stadträtin Tina Wirnsberger. Kein Vergleich jedenfalls zur „Rekord-Sitzung“ der aktuellen Gemeinderatsperiode am 21. September 2017: Damals hatten die Mandatare satte 64 Tagesordnungspunkte durchzuackern. Woran lag’s? „Die Jänner-Sitzungen sind von der Tagesordnung her immer recht dünn“, meint etwa FP-Klubchef Armin Sippel. Allerdings räumt auch er ein, eine solch kurze Sitzung noch nicht erlebt zu haben. Laut Sippel dürfte ein Grund sein, dass – bedingt durch Fasching und Energieferien (19. bis 25. Februar) – die nächste Gemeinderatssitzung schon in wenigen Wochen stattfindet, für die ja auch wieder „Material“ benötigt wird. Zudem, so Sippel, sei so mancher Kollege ja gerade auf Urlaub gewesen. Aus dem Büro Wirnsberger sind ähnliche Töne zu hören: „Wir haben ressortbedingt ohnehin selten Tagesordnungspunkte. Grundsätzlich sind ja auch die Weihnachtsferien sind noch nicht lange her, die meisten werden sich wohl eher auf den nächsten Gemeinderat konzentriert haben.“ Charity für die Blinden ■■ Film ab! Am 23. Jänner zeigt das Next Liberty um 17 Uhr „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“, den atemberaubend schönen Märchenfilm über einen orientalischen Prinzen aus dem Jahr 1926. Die Musik kommt live von Otto Lechner und Peter Rosmanith. Der Reinerlös geht an das Odilien-Institut. Michael Schilhan überreicht Einnahmenscheck an Odilieninstitut. LUPISPUMA derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS­ TENZ: Silvia Pfeifer (0 664/80 66 66 918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Mag. Johanna Vučak (DW 2618) | REDAKTION: Tobit Schweighofer (CvD, 0 664/80 666 66 92), Verena Leitold (0 664/80 666 66 91), Vojo Radkovic (0 664/80 666 66 94), Mag. Daniel Windisch (0 664/80 666 66 95), Valentina Gartner (0664/806666890). Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Reinhard Hochegger (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6491), Robert Heschl (0 664/80 66 66 897), Michael Midzan (0 664/80 666 6891), Selina Gartner (0 664/80 666 68 48), Mag. Eva Semmler (0 664/80 66 66 895), Theresina Jürgens, MA (0 664/80 66 66 892) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 172.019 (Der Grazer, wö, ÖAK geprüft 1.HJ 2017). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

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