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21. April 2021

- Start für die Neugestaltung des Lendplatz - Grazer CityRadeln startet virtuell - Lebenszeichen: 24 Stunden Postgarage (a)live

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4 graz www.grazer.at 21. APRIL 2021 Steiermark vergleichsweise günstig: Wohnpreise sind gestiegen TEUER. Wohnen wurde in Österreich teurer, wie eine neue Raiffeisen- Studie zeigt. In der Steiermark bleibt es im Vergleich etwas billiger. ■ Die Corona-Pandemie führte, wie eine Studie von Raiffeisen Research zeigt, zu einem Preisanstieg von Wohneigentum in ganz Österreich von sieben Prozent. „Die Steiermark ist im Vergleich zu anderen Bundesländern jedoch ein günstiges Pflaster“, so Raiffeisen Landesbank-Vorstandsdirektor Rainer Stelzer. Nikolaus Lallitsch, Rainer Stelzer, Peter Brezinschek, Matthias Reith (v. l.) präsentierten eine große Studie über die Entwicklung der Wohnpreise. RLB STEIERMARK/PETER RIEDLER Wirtschaftsbund-Direktor Jochen Pack fürchtet Belastungen. LORBER Wirtschaftsbund gegen Änderung ■ Eigentlich hätte die Angleichung der Kündigungsfrist von Arbeitern und Angestellten schon zu Jahresbeginn passieren sollen, nun soll sie mit Juli durchgeführt werden. Der Wirtschaftsbund fürchtet nun eine Mehrbelastung für die steirische Wirtschaft und sieht es als falsches Signal in dieser Zeit, wie Wirtschaftsbund-Direktor Jochen Pack betonte. Einfamilienhäuser sind um zwanzig Prozent preiswerter, Baugrund und Wohnungen um ein Drittel. Raiffeisen-Research Chefanalyst Peter Brezinschek geht davon aus, dass die Steiermark zwar in den nächsten Jahr unter dem Österreischschnitt bleiben wird, sie sich aber annähern werde. Die Preisdynamik könnte hier also höher ausfallen. Dennoch werde das Preisniveau ein günstigeres bleiben, so Ökonom Matthias Reith: „Landwirtschaftliche Schönheit und Leistbarkeit stellen in der Steiermark keinen so großen Widerspruch wie andernorts dar“. Regionale Preisunterschiede bleiben aber, durch die unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung. Gerade das Grazer Becken ist laut Nikolaus Lallitsch, Geschäftsführer Raiffeisen Immobilien Steiermark, ein Hotspot: „Nirgendwo ist in Österreich der Zuzug so stark wie im Grazer Westen und im südlichen Grazer Umland.“ FAB Preisexplosion am Bau ■ Seit einigen Wochen legen die Baupreise teilweise gewaltig zu, im Holzbau beispielsweise bis zu sechzig Prozent. Dahinter stecken verschiedene Gründe, wie Produktions- und Lieferausfälle in den USA, geringerer Produktion in der Pandemie insgesamt und der Wirtschaftsaufschwung in China. Teilweise sind Rohstoffe und Produkte nun nur sehr schwer zu bekommen, wie Johann Reisenhofer, Innungsmeister des steirischen Bauhilfsgewerbes erzählt: „Bis jetzt sind nur die Preise gestiegen, jetzt sagt man uns gleich dazu, dass wir eigentlich nichts mehr zu bestellen brauchen.“ Dementsprechend werden es private und öffentliche Bauherren spüren. „Es wird zu Verzögerungen kommen“, so Reisenhofer. Es handle sich um weltweite Entwicklungen. Die Preise am Bau stiegen weltweit in den vergangenen Wochen in die Höhe, vieles ist auch nicht lieferbar. GETTY Andrea Kern, Landessprecherin der Grünen Wirtschaft Steiermark. PODESSER Zukunftsfähig wirtschaften ■ Morgen um 17 Uhr lädt die Grüne Wirtschaft zur 3. Online- Veranstaltung ihrer Impulsreihe „Zukunftsfähig wirtschaften –wie geht das?“. Diesmal werden sechs steirische Nachhaltigkeitsinitiativen ihre Projekte vorstellen und praktische Tipps geben, wie Unternehmen für den Klimaschutz arbeiten können. Landessprecherin Andrea Kern begrüßt dabei unter anderem Roland Kloss vom Grazer Umweltamt und Gerhard Maier von „Green Market“. So soll das Wohnprojekt in etwa aussehen. HT-VIS ARCHITEKTURVISUALISIERUNG GESNBR Modern wohnen in Feldkirchen ■ Mit dem Wohnprojekt „Das Ritter“ setzt Unternehmer Herbert Ritter in einer Kooperation mit der TU Graz in Feldkirchen bei Graz neue Maßstäbe. Im Projekt soll Komfort mit Know-How aus der Automatisierungstechnik verbunden werden, in vier Häusern mit 51 Mietwohnungen. Mit der Kraft von Erde und Sonne soll es energiesparend und umweltfreundlich sein. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/ REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

21. APRIL 2021 www.grazer.at graz 5 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at Jugendliche rissen Kennzeichen ab Eine Gruppe Jugendlicher riss am Wochenende in Graz diverse Straßenschilder aus der Bodenverankerung und stellte sie auf die Fahrbahn. GETTY ten Polizisten die Jugendlichen in der Mariagrüner Straße und befragten sie zu den Vorfällen. Die Burschen zeigten sich geständig und gaben die Taten zu. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der nächtlichen Aktion oder eventuellen weiteren geschädigten Personen. Hinweise unter 059/133 65 92. Die Burschen waren nach derzeitigem Ermittlungsstand zwischen 20 Uhr und 1.30 Uhr in der Panoramagasse, der Kirschengasse, der Schönbrunngasse ■ Eine Gruppe von Jugendlichen sorgte am Wochenende für Wirbel im Grazer Straßenverkehr. Fünf Burschen im Alter von 15 und 16 Jahren rissen in der Nacht auf Samstag mehrere Verkehrszeichen aus ihrer Verankerung und stellten sie auf die Fahrbahn. Die Rabauken waren in Geidorf und Mariatrost unterwegs. Doch damit nicht genug, sie rissen auch einige Kennzeichen an geparkten Autos ab. Teilweise wurden sie mitsamt der Halterung einfach von den Autos gerissen. Einer der Burschen dürfte die Kennzeichen anschließend über einen Zaun auf das Dach eines Carports geworfen haben. Schließlich stelldem Schwarzbauerweg und der Mariagrüner Straße unterwegs. In Puntigam: Diebe stahlen Motorrad ■ Im Grazer Bezirk Puntigam haben bislang unbekannte Diebe in der Nacht auf Samstag ein Motorrad gestohlen. Die Täter drangen in ein Carport ein und entwendeten das Fahrzeug. Das Motorrad war mit einer Absperrkette gesichert. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Werkzeuge von Baustelle geklaut ■ Zu einem weiteren Einbruchsdiebstahl kam es in der Nacht auf Sonntag: Unbekannte Diebe verschafften sich Zugang zu einer Baustelle in Feldkirchen bei Graz. Auf dem Gelände angelangt, brachen die Täter mit einer Spitzhacke einen verschlossenen Container auf. Daraus stahlen sie diverse teure Werkzeuge und eine Motorsäge. Der Wert der Beute dürfte mehrer tausend Euro betragen. Auto überschlug sich bei Unfall ■ Vergangenen Donnerstag kam es auf der B65 in der Nähe von Eggersdorf bei Graz zu einem Unfall. Ein Auto überschlug sich, Feuerwehr und Rettung waren im Einsatz. Der Girls‘ Day 2021 öffnet Türen GIRLPOWER. Zum internationalen Girls‘ Day am 22. April stellen Stadt Graz und Oper technische Berufe in Kunst und Kultur vor und ermutigen Mädchen bei der Berufswahl neue Wege zu gehen. Nach wie vor zählen die Berufe Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau und Friseurin zu den beliebtesten Lehrberufen bei Mädchen. Obwohl das alles interessante Tätigkeiten sind, lohnt es sich bei der Berufswahl auch über einen der anderen 225 Lehrberufe in Österreich nachzudenken. Der internationale Girls‘ Day am 22. April soll junge Frauen und Mädchen dazu ermutigen technische, handwerkliche oder naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen, die meist männerdominiert sind. Zu diesem Anlass geben das Referat für Frauen und Gleichstellung und die Oper Graz ei- nen Einblick in technische Berufe in Kunst und Kultur und holen junge Frauen in diesen Berufen vor den Vorhang. „Es gibt so viele Berufe, die junge Frauen ergreifen können. Allein an der Oper Graz gibt es neben künstlerischen auch zahlreiche technische und handwerkliche Berufe wie Tontechnikerin, Beleuchterin oder Veranstaltungstechnikerin“, erzählt Stadträtin Judith Schwentner. In einem Social Media-Schwerpunkt auf Facebook und Instagram werden in Videos und Postings die Berufsmöglichkeiten an der Oper und die Frauen dahinter vorgestellt. Alles zum Girls‘ Day auf graz.at/girlsday. Veranstaltungstechnikerin, Bühnentechnikerin, Beleuchterin und vieles mehr: In der Oper gibt es einige Berufe für junge Frauen zu entdecken. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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