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21. April 2019

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- Lendplatz, Kaiserfeldgasse und Zinzendorfgasse: Neue Fußgängerzonen für die Innenstadt - Ärger um längere Tiertransporte - Endlich Toilette für Dom-Kirchgänger - Grazer Kinder werden immer fitter - Überfälle in Graz: Bitte keine Gegenwehr - Für Senioren soll‘s bald eigene Sitzbänke geben - Barrierefreier Zugang zu Öffis in Puntigam gefordert - Aufregung um Wohnbau auf Ex-Giftmüllhalde - Bim im Tunnel: Nicht immer geht das Licht an - Die Fußgängersituation hinkt: Gries geht‘s an - Kulturbaracke in Jakomini wird abgerissen

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10 graz www.grazer.at 21. APRIL 2019 Überfälle in Graz: Ab nächstem Mittwoch wird wieder regelmäßig citygeradelt. WIESER CityRadeln geht wieder los ■■ Das beliebte CityRadeln der städtischen Abteilung für Verkehrsplanung geht in die zehnte Saison. Den Auftakt ins Jubiläumsjahr macht die Freizeit-Ticket-Tour am kommenden Mittwoch, 23. April, mit Start um 18 Uhr auf dem Mariahilferplatz. Es geht in die Gemeinde Stattegg. Insgesamt fünf Touren sind im Jubiläumsjahr geplant. gefahr. In Graz häufen sich Raubüberfälle am helllichten Tag. Die Polizei ist sensibilisiert und wir fragten, wie man sich bei einem Überfall verhalten soll. Leo Josefus: Eine genaue Täterbeschreibung ist enorm hilfreich. bmi Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der schwerwiegendste Vorfall, der viele Stadtparkbesucher verunsicherte, war ein Raubüberfall an einem Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr bei der WC-Anlage Richtung Forum Stadtpark. Während eine 25-jährige Frau im WC war, wurde der 26-jährige Mann, der draußen mit der Handtasche der Frau wartete, von fünf Jugendlichen überfallen. Der 26-Jährige verletzte sich leicht und die Handtasche der Frau wurde wiedergefunden – ohne Geld und Bankomatkarte. Zwei verdächtige Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren wurden etwas später im Bereich Jakominiplatz gefasst und festgenommen. Ein weiterer Raubüberfall passierte noch am selben Sonntag, allerdings in der Nacht, ebenso ein weiterer im Bereich des Oeverseeparks. Dort wurde eine 26-jährige Frau auf dem Heimweg überfallen. Was macht man, wenn man selbst überfallen wird? Wie soll man sich da verhalten? Leo Josefus, Polizei Graz: „Leben geht vor Sachwert. Am besten das geforderte Geld oder das Handy hergeben. Keine Gegenwehr leisten, das kann gefährlich eskalieren. Man soll möglichst versuchen, sich alles genau zu merken. Wie groß ist der oder sind die Täter, was haben sie an, gibt es Auffälligkeiten am Äußeren der Räuber. Je besser die Täterbeschreibung ist, desto schneller können wir die Täter dingfest machen.“ Vincenz Kriegs-Au, Pressesprecher des Bundeskriminalamtes: „Am besten ist, wenn man immer im Kopf darauf vorbereitet ist, dass man in eine Gefahrenlage geraten kann. Man sollte immer das Gefühl haben, Lösung für Mountainbiker LOS. In die Konflikte mit Mountainbikern auf der Platte kommt erste Bewegung: Ein runder Tisch ist geplant. Auch am Buchkogel soll sich bald was verbessern. Barrieren gibt es am Tanzparkett vom Ball der Vielfalt nicht. SCHERIAU Tanzen für mehr Inklusion ■■ Nächsten Freitag, 26. April, ist es so weit: Der vierte „Ball der Vielfalt“ ist ein Ball der Menschlichkeit, Toleranz und Inklusion, der für alle Gäste etwas Besonderes bieten wird. In der Menschenrechtsstadt Graz leben Menschen aus über 170 Nationen, die 150 verschiedene Sprachen sprechen. Vielfalt wird in Graz gelebt und soll an diesem Abend auch sichtbar gemacht werden. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Jahr für Jahr kommt die Diskussion rund um die Mountainbiker in den Grazer Wäldern wieder auf. Am Plabutsch wurde letztes Jahr mit eigens gekennzeichneten Trails eine Situation geschaffen, die funktioniert. Ähnliches wird gerade auf der Platte probiert („der Grazer“ berichtete). Und da kommt jetzt Bewegung in die Sache. „Die Mountainbiker- Clubs haben inzwischen Vorschläge für geeignete Trails gemacht. Als nächster Schritt sollen jetzt alle Beteiligten (also auch die Grundstückseigentümer, Anm.) ins Sportamt geladen werden, um die Lösung voranzutreiben“, heißt es aus dem Büro von Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Inzwischen scheint sich die Situation am Buchkogel zuzuspitzen. Wanderer Otto Gumilar berichtete dort von „zwei massiven Sperren quer über den Wanderweg, dicke Äste, mehr als drei Meter lang, beidseitig verankert“. Wird dort also sogar schon versucht, den Bikern „Fallen zu stellen“? „Auch am Buchkogel gibt es keinen richtigen Trail. Uns ist es wichtig, Sport auf allen Bergen zu ermöglichen. Eine Lösung wie am Plabutsch wäre also auch dort denkbar“, heißt es von der Stadt Graz. Im gesamten Stadtgebiet könne deswegen keine einheitliche, endgültige Lösung gefunden werden, da die Besitzverhältnisse überall anders sind. Ziel der Stadt ist es, alle Grazer Berge für Mountainbiker zugänglich zu machen und für Eigentümer, Wanderer und Biker geeignete Lösungen zu finden. GETTY

21. APRIL 2019 www.grazer.at graz 11 Bitte keine Gegenwehr! dass etwas passieren könnte. Wichtig ist, dass man versucht, deeskalierend auf den oder die Täter einzuwirken. Bei der anschließenden Täterbeschreibung wäre es auch wichtig, dass man sich Auffälligkeiten wie Narben, die Art zu reden, die Farbe der Schuhe merkt. Keinesfalls aber soll man den Helden spielen. Pfeffersprays sollten etwa Frauen nur bei Gewaltgefahr möglichst gekonnt verwenden.“ In der Kriminalprävention der Polizei erfährt man folgende Tipps: Dunkle und abgelegene Gassen, Straßen oder Wege meiden, Handtasche möglichst unter dem Arm eingeklemmt tragen, Bargeld und Kreditkarten in den Innentaschen der Kleidung, möglichst dicht am Körper, aufbewahren. Achtgeben, ob man am Bankomaten von jemandem genauer beobachtet wird. In jedem Fall die Polizei (Tel. 133) rufen. Hat der Täter eine Waffe in der Hand, dann Geld oder Handy wortlos hergeben, rät Kriegs-Au (kl. Foto) getty image, BMI

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