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20. September 2020

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- Samariterbund will Covid-Teststrecken einrichten: Neues Emergency Center für die Corona-Forschung in Graz - Mikroplastik in der Grazer Kläranlage unter die Lupe genommen - Baustart 2021: Kreisverkehr für St. Peter - Gedenkstein für geistig behinderte Nazi-Opfer - Gösting: Aufregung um ÖBB-Verschubarbeiten - Grazerin in der amerikanischen Waldbrand-Hölle - Jugendzentrum EggenLend ist gerettet - Aufsteirern als TV-Spektakel - Steffi Wergers Kultlokal hat neue Chefleut - Puzzles: In der Thalia wird jetzt gespielt

24 viva graz

24 viva graz www.grazer.at 20. SEPTEMBER 2020 Valentina Gartner 24 valentina.gartner@grazer.at Vertrauen ist sehr wichtig für Demenzkranke. Deshalb braucht es die persönliche Assistenz mit möglichst immer der gleichen Person.“ Alzheimerhilfe-Obfrau Claudia Knopper LAND STEIERMARK Pflegefreier Tag für Angehörige können sich mit Fragen an die Caritas wenden.GETTY Elisa greift unter die Pfleger-Arme ■■ Unterstützung für pflegende Angehörige bietet auch das Tageszentrum Elisa der Caritas. Die Experten stehen mit Tipps und Tricks für den Alltag zur Verfügung. Bei Gesprächsterminen werden individuelle Fragen geklärt. Erkrankte können tageweise betreut werden. Die Preise dafür sind sozial gestaffelt, damit sie sich jeder leisten kann. Bedrana Ribo Demenzkranke Menschen brauchen sehr viel Zuwendung und Betreuung. GETTY, SIMONIS HILFE. Verbesserungen für Alzheimer-Patienten sowie Entlastungen für pflegende Angehörige stehen nächste Woche im Fokus. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Derzeit leben in Österreich rund 130.000 Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, wobei Morbus Alzheimer die häufigste Demenzform darstellt. Aufgrund der demografischen Entwicklungen und steigender Lebenserwartung

20. SEPTEMBER 2020 www.grazer.at graz viva 25 ➜ IN GETTY (2) Achtsam sein Wer sich selbst vor Ansteckungen mit dem Coronavirus schützt, schützt auch andere. Risiken eingehen Um die Pandemie möglichst gut zu überstehen, müssen alle mitmachen und dürfen nicht fahrlässig sein. OUT ➜ Angehörige von Dementen wird diese Zahl stetig zunehmen. Um die Lebensumstände der Betroffenen zu verbessern, werden anlässlich des Weltalzheimertages am morgigen Montag von Gesundheitsminister Rudolf Anschober Schwerpunkte gesetzt. Im Rahmen der Taskforce Pflege, die bereits ihre Arbeit aufgenommen hat, fokussiert man auf die Verbesserung der Demenzbewertung in der Pflegegeldbegutachtung, die Entwicklung eines Pflegegeldsystems, in dem alle Bedürfnisse berücksichtigt sind, und die Weiterentwicklung des Einstufungsprozesses. Aktuell ist es so, dass bei der Pflegebedarfsermittlung vor allem die körperliche Erkrankung im Vordergrund steht. Die Demenzstrategie soll österreichweit ausgerollt werden und mit Ressourcen bedacht werden. Stundenweise Betreuung „Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen werden überwiegend zu Hause betreut, sodass an die ganze Familie hohe Anforderungen gestellt werden“, so die Grazer Nationalratsabgeordnete der Grünen Bedrana Ribo, Sprecherin für Senioren und Pflege. „Gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit der Corona-Krise ist die Betreuung psychisch und physisch besonders belastend für pflegende Angehörige.“ Die Steirische Alzheimerhilfe fordert einen Behandlungsplan für Menschen mit Alzheimer. „Es muss klare Schritte nach einer Diagnose für die Betroffenen und die Angehörigen geben. Es reicht nicht aus, für diese Menschen eine Untersuchung alle sechs Monate zu machen und sonst nichts“, so Obfrau Claudia Knopper. „Alzheimer ist eine wachsende Krankheit, die mit der Zeit schlimmer wird. Personen, die daran leiden, benötigen wachsend Hilfe, oft bei einfachen Aufgaben wie Bankgehen, Einkaufen oder Formulare-Ausfüllen, schaffen es jedoch noch, allein zu leben.“ Deshalb sei eine leistbare stundenweise Betreuung besonders wichtig. Entlastung für Pflegende „Pflegende Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen müssen besser unterstützt werden. Ein erster Schritt ist hier ein pflegefreier Tag, welchen wir im Rahmen der Pflegereform umsetzen werden. Pflegende Angehörige haben keine 40-Stunden-Woche. Sie müssen 24 Stunden, siebenmal die Woche für die Betroffenen da sein“, so Ribo.

2021