7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 8 Monaten

20. September 2020

  • Text
  • Thalia
  • Puzzles
  • Aufsteirern
  • Jungendzentrum
  • Eggenlend
  • Goesting
  • Kreisverkehr
  • Mikroplastik
  • Forschung
  • Corona
  • Covid
  • Oktober
  • Samariterbund
  • Stadt
  • Menschen
  • Steiermark
  • Grazer
  • September
  • Graz
- Samariterbund will Covid-Teststrecken einrichten: Neues Emergency Center für die Corona-Forschung in Graz - Mikroplastik in der Grazer Kläranlage unter die Lupe genommen - Baustart 2021: Kreisverkehr für St. Peter - Gedenkstein für geistig behinderte Nazi-Opfer - Gösting: Aufregung um ÖBB-Verschubarbeiten - Grazerin in der amerikanischen Waldbrand-Hölle - Jugendzentrum EggenLend ist gerettet - Aufsteirern als TV-Spektakel - Steffi Wergers Kultlokal hat neue Chefleut - Puzzles: In der Thalia wird jetzt gespielt

eco Fabian Kleindienst

eco Fabian Kleindienst 22 fabian.kleindienst@grazer.at www.grazer.at 20. SEPTEMBER 2020 Die Herausforderungen am Arbeitsmarkt können wir nur mit neuen Denkansätzen lösen.“ Landeshauptmann-Stv. Anton Lang begrüßt den Vorstoß der Gewerkschaft zur Arbeitszeitverkürzung. FREISINGER „Der Arbeitsmarkt Bürgermeister Siegfried Nagl war bei der Eröffnung vor Ort. CIS/PRESENT Graz hat die besten Designs ■■ Nach der Absage der ursprünglich für April geplanten Ausstellungseröffnung freute man sich am 10. September in Graz, nun endlich die Preisträger des Staatspreises Design 2019 im designforum Steiermark präsentieren zu können. Ab sofort und noch bis 3. Oktober sind alle 27 Projekte der Shortlist zu bestaunen. Zu sehen ist dabei quasi ein „Best of“ der heimischen Kreativwirtschaft. Auch viele Projekte mit Grazbezug gehören zu den Preisträgern und Nominierten. Beim Business Brunch können sich Unternehmen vernetzen.GETTY Uni for Life goes Business Brunch ■■ Uni for Life lädt Innovationsfreudige am 24. September ab 8.15 Uhr zur Veranstaltungsreihe „Experience Learning“. Das Format im Rahmen eines Business Brunch schafft eine neue Vernetzungsplattform. Die virtuelle Teilnahme ist noch möglich. AMS-Chef Karl-Heinz Snobe blickt trotz der bevorstehenden schweren Monate optimistisch in die Zukunft. AMS/FRANKL Zwei Grazer Projekte für Houskapreis nominiert INNOVATIV. Wenn es um Forschung und Innovation geht, ist Graz top. Gleich zwei Projekte könnten den größten privaten Forschungspreis gewinnen. ■■ Am 24. September wird mit dem Houskapreis schon zu 15. Mal der größte private Forschungspreis, dotiert mit 500.000 Euro, vergeben, um Innovation und Forschung in Österreich zu unterstützen. Dass die Steiermark in dieser Hinsicht top ist, zeigt sich an vier Nominierungen – allein aus Graz wurden zwei Projekte von der Expertenjury ausgewählt. Das Besondere: Der dritte Platz (immerhin noch 20.000 Euro wert) kann heuer erstmals per Online-Voting mitbestimmt werden, noch bis heute 24 Uhr kann auf www.houskapreis.at abgestimmt werden. Grazer Innovation ☞ Harald Plank und sein Team an der TU Graz sind in der Kategorie „Hochschulforschung“ nominiert und entwickelten eine neuartige 3D-Nanodruck-Technologie. Diese wird von Firmen wie Anton Paar schon für industrielle Zwecke genutzt, wie beispielsweise 3D-Nanosonden für den Einsatz im Bereich der Rasterkraftmikroskopie. ☞ Das Grazer Unternehmen „PJ Monitoring“ ist in der Katego- rie „Forschung & Entwicklung in KMU“ nominiert und entwickelte ein WaggonTracker-System, das als digitale Lösung für den Schienengütertransport Informationen über Beladezustand, Fahrverhalten und Entgleisungswahrscheinlichkeit liefert und schon international in Verwendung ist. FAB PJ-Monitoring-Gründer Martin Joch und Günter Petschnig mit Projektleiter Christoph Lorenzutti bzw. Harald Plank (r.) und sein Team der TU Graz MOMOOD, TU GRAZ

20. SEPTEMBER 2020 www.grazer.at eco 23 ➜ TEURER Mieten +4,6 % Wegen Corona sind wir öfter daheim, müssen aber auch mehr zahlen. Mieten wurden im Jahresvergleich teurer. Bekleidungsartikel –2,2 % Shopping-Fans konnten sich in letzter Zeit freuen: Kleidung wurde im Vergleich zum Vorjahr etwas billiger. Getty (2) wird sich 2021 erholen“ BILLIGER ➜ POSITIV. Endlich gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit in Graz ist um 2,2 Prozent gesunken. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Am Mittwoch war es ein halbes Jahr her, dass es in ganz Österreich zum Lockdown kam. Seitdem ist auch am Grazer Arbeitsmarkt nichts, wie es vorher war – Stand Montag waren im Raum Graz immer noch 19.051 Menschen arbeitslos gemeldet. Und doch, zuletzt war ein positiver Trend zu beobachten: „Wir hatten in Graz allein in der letzten Woche einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von 2,2 Prozent. Das ist geringer als in der restlichen Steiermark, aber für den urbanen Raum ein hoher Wert“, erzählt Karl-Heinz Snobe, AMS-Steiermark-Geschäftsführer: „Der September beginnt also sehr hoffnungsvoll, nachdem sich der Trend zuletzt verlangsamt hat.“ In Graz fanden in einer Woche immerhin 424 Personen wieder Arbeit, allein 245 Frauen. Allgemein lässt sich der österreichweite Trend, dass Frauen stärker von der durch Corona ausgelösten Arbeitslosigkeit betroffen waren, für Graz nicht bestätigen. Snobe: „Das liegt daran, dass die Gegend sehr stark von der Industrie geprägt ist und auch die Bau- wirtschaft stark getroffen wurde.“ Warum nach den aktuellen Zahlen auch mehr Frauen wieder einen Job gefunden haben? „Vermutlich weil es für sie mit Schulbeginn wieder leichter möglich wurde, in ihre Jobs zurückzukehren.“ Bessere Ausbildungen Der Trend stimmt erstmals positiv, auch wenn die Maßnahmen aktuell wieder verschärft und Herbst und Winter wohl sehr herausfordernd werden. Für das nächste Jahr zeichnet Snobe aber ein optimistisches Bild: „Sobald es eine Impfung gibt, spätestens Mitte 2021, wird die Wirtschaft wieder hochfahren. Dann wird es wieder eine Nachfrage nach Arbeitskräften in allen Bereichen geben, besonders sprunghaft wohl im Bereich der Digitalisierung.“ Hier hat sich im Zuge der Krise viel getan: „Es wird bessere und mehr Ausbildungen in diesem Bereich, aber auch bei Klimajobs oder Pflegeberufen brauchen.“ Da jungen Menschen ihre Work-Life-Balance immer wichtiger wird, werden auch Konzepte wie eine Arbeitszeitverkürzung zu diskutieren sein. Die Qualifizierungsoffensive wird dem AMS in jedem Fall auch mehr Arbeit bringen. Die Überlastung der Mitarbeiter – Telefonberatungen brauchen laut Snobe fast doppelt so lang wie normale – wurden zuletzt bekannt. Nun erhält das AMS Steiermark 23 neue Dienststellen zur Entlastung. Snobe: „Das hilft uns sehr.“

2021