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20. September 2020

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- Samariterbund will Covid-Teststrecken einrichten: Neues Emergency Center für die Corona-Forschung in Graz - Mikroplastik in der Grazer Kläranlage unter die Lupe genommen - Baustart 2021: Kreisverkehr für St. Peter - Gedenkstein für geistig behinderte Nazi-Opfer - Gösting: Aufregung um ÖBB-Verschubarbeiten - Grazerin in der amerikanischen Waldbrand-Hölle - Jugendzentrum EggenLend ist gerettet - Aufsteirern als TV-Spektakel - Steffi Wergers Kultlokal hat neue Chefleut - Puzzles: In der Thalia wird jetzt gespielt

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14 graz www.grazer.at 20. SEPTEMBER 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Keine Lebensqualität Der „Grazer“ titelte „Graz verliert Einwohner“ und die Experten spekulieren über die Gründe. Ein paar Tage später kann man in einem anderen Lokalblatt lesen, dass Graz in puncto Luftgüte am letzten Platz rangiert. Ich kenne immer mehr Leute, die den Hut auf Graz werfen und sich eine lebenswertere Wohngegend suchen. Wir ersticken im Autoverkehr, der ein absurdes Ausmaß erreicht hat, es wird uns jede Grünfläche zugebaut, wenn wir unsere Fenster öffnen, lassen wir eine giftige Abgaswolke in unsere Wohnungen, die Stadt ist großteils schmutzig und ungepflegt, die Menschen sind schlecht gelaunt aufgrund immer schlechter werdender Lebensqualität. Brigitte Kaufmann, Graz * * * Zu viele Wohnungen Zum Bericht „Graz verliert Einwohner“: Wenn man die amtliche Statistik „Graz in Zahlen“ studiert, weiß man seit gut zwei Jahren, dass der Bevölkerungszuwachs in Graz rückläufig ist; ganz konträr dazu steht der jährliche Zuwachs von ca. 5000 Wohnungen. Das sind in diesem Jahr mehr als 200.0000 Wohnungen für 330.000 anwesende Personen (also Haupt- und Nebenwohnsitze). Bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von zwei Personen ergibt das bereits ein deutliches Überangebot an Wohnungen. Klar, dass Investoren, Immobilienmanager und Vermögenstreuhänder das nicht sehen und hören wollen. Solange sich Immobilien noch als Wertanlage verkaufen lassen, wird gebaut, was der rechtliche Rahmen an Höhe und Dichte hergibt. Schon 2018 warnten Wohnbauforscher (©immoverkauf) vor einer Überhitzung des Marktes! Aber in Graz wurde und wird für eine Kapitalanlage und Rendite weiter gebaut und Boden versiegelt, ohne Rücksicht auf Planungsziele und Klimarelevanz. Es ist daher dringend geboten, den Leerstand an Wohnungen seriös zu erheben und die Wohnbauentwicklung darauf abzustimmen – die stadtplanerische Entwicklung von Graz muss nachhaltiger und sozial ausgewogener organisiert werden. Dori Pollet-Kammerlander, Unverwechselbares Graz * * * Absage für Bus-Lösung Zum Bericht „Neue Bushaltestelle“: Chuzpe oder so ähnlich könnte man die städtische „Problemlösung“ nennen, die für den Busbahnhof Graz-Andritz im letzten „Grazer“ zu lesen war. Als die für eine echte Lösung eintretende und im Bericht genannte Bürgerinitiative Andritz müssen wir dem „Ergebnis“ die Absage erteilen: Nicht genügend, setzen! Das Problem sind die vom Norden kommenden, in die Haltestelle einfahrenden Busse – zwei Busplätze für drei Linien führen immer wieder zum Stau im Ampel-Kreuzungsbereich. Jetzt hat man – Husch-Pfusch – als „Entlastung“ eine Aussteigs-Haltestelle der vom Süden einfahrenden Busse vor der Bibliothek errichtet, wo es nie Probleme gab. Bis jetzt. Fazit: Das Problem der aus Norden kommenden Busse bleibt bestehen. Dafür staut es sich nun zusätzlich bei den aus Süden kommenden Bussen in der Grazerstraße. Provokant gefragt: Was sind diese Verkehrsplaner von Beruf …? Erich Cagran, BIA Graz-Andritz * * * Kommt Radautobahn? Von der Grabenstraße 46 reicht ein beschatteter Fuß-/Radweg ca. 250 Meter bis zum Hasnerplatz (er heißt Edeggerweg, ist aber nicht beschildert). Letzte Woche wurden dort beim Eingang Grabenstraße die drei ältesten und völlig gesunden Bäume gefällt. Außerdem wurde teilweise ein neuer Zaun etwas abseits neu gesetzt, was die Vermutung aufkommen lässt, dass dort der besagte Weg verbreitert werden soll. Wäre sehr schade, wenn der Fußweg jetzt verbreitert werden würde, nur damit man schneller durchfahren kann???? Manfred Grössler, Graz Steffi Wergers SPANNEND. Das ehemalige „Werger’s Café“ in Straßgang hat als Kunstheuriger neu eröffnet. In Andritz eröffnet Mr. Bin ein japanisches Restaurant. Ein Kultlokal der Gastro-Szene stellte sich kürzlich neu auf. „Werger’s Café“ bzw. später das „Café Sunshine“ in der Pirchäckerstraße in Straßgang galt seit jeher als Treffpunkt für Steffi Werger-Fans und genauso für andere Musik-Liebhaber wie für Freunde klassischer Kaffeehaus-Kultur. Neuer Name: „IG zum Kunstheurigen“, die Chefin ist Ingrid Sauseng. I steht für Ingrid, G für Gerhard, ihren Bruder. Zusammen ausgesprochen: „I geh zum Kunstheurigen“! Fürs spektakuläre Interieur sorgte Gerhard Hurdax, bekannt für seine aufwendigen und naturnahen Holz-Kreationen. Die Einrichtung vermittelt Bodenständigkeit – und gibt damit einen optischen Vorgeschmack aufs Angebot. „Wir servieren unter anderem eine steirische Flecksuppe, aber auch eine klassische Brettljause“, macht Sauseng Gusto. Japaner für Andritz Noch sieht alles sehr leer aus in der Andritzer Reichsstraße 48, aber wo einst jahrelang die kultige Konditorei Pachernegg für Kaffee und Kuchen sorgte und dann etliche Pächter wie zuletzt „Café Zuckerwürfel“ ihr Glück versuchten, wird es ab Oktober erstmals in diesem Stadtbezirk Sushi und andere japanische Köstlichkeiten geben. Der gefragte japanische Koch Mr. Bin, der zurzeit im Café Glockenspiel

20. SEPTEMBER 2020 www.grazer.at graz 15 Kultlokal hat neue Chefleut’ japanische Leckerbissen zubereitet, eröffnet am 2. Oktober in Andritz das Lokal Kyabia, Restaurant und Sushi-Bar. Zwei neue Auer Mit gleich zwei Neuigkeiten ist Martin Auer am Start. Die Filiale in St. Peter hat sich aufgebrezelt und kürzlich in neuem Design eröffnet. Außen völlig in Holz gestaltet, innen mit kontrastreichen Mosaik-Fliesen lädt sie die Bewohner des Bezirks zum Brot- Kaufen. Gar nicht weit entfernt backt es Auer im Oktober an: Am Areal des ehemaligen Kotzbeck- Hauses, wo ja ein großer Wohnkomplex, in dem sich auch eine Spar-Filiale befindet, gebaut wurde, wird eröffnet. Thalerei hat eröffnet Ein neues Café gibt es in Thal. Letzten Sonntag eröffnete der Kreuzwirt-Besitzer Roman Pekarz die Thalerei – eine Mischung aus Pub und Café, was sich auch an den Öffnungszeiten bis 22 Uhr zeigt. Gefeiert wurde mit musikalischer Umrahmung des Musikvereins Thal und der Band Alle Achtung. Letztere feierten auch ihre erste goldene Schallplatte für ihren Sommerhit „Marie“. PHIL, VOJO, VALI, VENA, FAB Gastro Börse www.grazer.at In die ehemalige Konditorei Pachernegg in Andritz zieht Sushimeister Mr. Bin. „IG zum Kunstheurigen“: Im kultigen „Werger’s Café“ in Straßgang gibt’s jetzt unter anderem urige Flecksuppe und klassische Brettljause. KK (2)

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