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20. Oktober 2019

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- Neues beim Grazer Advent 2019: Lichterallee und Schneegarantie - Grüne stecken 33.000 Euro nur in Facebook-Werbung - Wiese vor der Oper kehrt zurück - Modernisierung der Helmut List Halle: Party unter der Erde - Villa in Lend abgerissen, Pfadfinder ziehen ein - Merkur Arena: Alle Wünsche von Sturm wurden erfüllt - Vize-Landeshauptmann Michael Schickhofer im Gespräch - Priestermangel: Andritz bald ohne Pfarrer - Tankstelle weg: Neue WKO-Einfahrt kommt - La Mur am Schlossbergplatz: Graz bekommt ein französisches Bistro - Neues Naherholungsgebiet: Aita-Teich wird für die Öffentlichkeit nutzbar - TV-Show: Bekannte Grazer beim perfekten Dinner dabei

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6 graz www.grazer.at 20. OKTOBER 2019 K O M M E N T A R von Svjetlana Wisiak ✏ svjetlana.wisiak@grazer.at Facebook: Gut geklickt ist halb gewählt V on einer „hocherfreulichen Sache“ sprach Sandra Krautwaschl am 17. September, als die Landesregierung auf die Wahlkampfkosten-Bremse stieg. Sie selbst lässt sich nicht davon aufhalten und setzt die Bekanntheits-Offensive, die sie seit April aufgesetzt hat, ungebremst fort. Bisher ließen sich das die Grünen über 33.000 Euro kosten. War das Team nur vorausschauend oder berechnend? Sicher ist, dass sie den „grünen Aufwind“ geschickt für sich einzusetzen weiß. Ein „Kampfplan“ lässt sich aber nicht nur bei ihr herauslesen: Mario Kunasek hat mit seinen tausenden Fans zwar die Spitze bei Kommentaren (335 am 17. Oktober) und Likes (1600 am 9. Oktober) erreicht, aber kaum mit ihnen interagiert. Muss er auch nicht, denn er kennt seine User: Konkrete Themen (illegale Waffenlieferungen, Migration), viele Rufzeichen und Videos sind seine Interaktion. Und genau das wollen die digitalen Blau-Wähler lesen. Eine klare Linie kommuniziert Claudia Klimt-Weithaler: Statt Geld in Facebook hineinzupulvern, hilft sie den Bürgern. Nur wer bekommt es zu sehen? Laut Analyse jene, mit denen sie persönlich kommuniziert. Fakt ist: Facebook-Werbung ist zwar nützlich, eine Medien-Intelligenz ist aber unerlässlich. GEPA Grüne stecken 33.000 Euro nur in Facebook-Werbung SPANNEND. Wir haben das digitale Verhalten der Landtags-Spitzenkandidaten analysiert. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Dass der Wahlkampf auf Hochtouren läuft, bekommen dieser Tage alle Social- Media-Nutzer zu spüren. Eine Analyse zeigt auch, wieso: Die Parteien pfeffern Werbebudget in die Plattformen. Seit März macht Facebook die Ausgaben öffentlich sichtbar. So haben die Grünen bis Ende dieser Woche über 21.558 Euro für Facebook- Sandra Krautwaschl Likes 2018 0 Likes 2019 6.196 Werbung 21.558 Euro Mario Kunasek Likes 2018 107.498 Likes 2019 135.435 Werbung 15.149 Euro Werbung auf der Seite von Sandra Krautwaschl investiert und 11.778 Euro für die Partei-Seite – macht in Summe 33.336. Der Politikerin hat das knapp 6200 „Likes“ beschert, obwohl es ihre Seite erst seit April gibt. Mario Kunasek hingegen ist der absolute Like-Spitzenreiter, investiert auch dementsprechend. LH Hermann Schützenhöfer hält sich stabil im Mittelfeld. Interaktion Aussagekraft besitzen die Likes jedoch wenig, wie Social-Media-Experte Niki Grissmann anmerkt, „in den letzten Jahren hat sich der Fokus mehr auf Interaktion und Reichweite verlegt. Likes können gekauft oder dem Michael Schickhofer Likes 2018 37.113 Likes 2019 41.917 Werbung 5.549 Euro Hermann Schützenhöfer Likes 2018 19.204 Likes 2019 20.340 Werbung 1.474 Euro ‚First-Win-Prinzip‘ geschuldet sein“, erklärt er. Wer also viel interagiert, erreicht seine Wähler leichter. Erstaunlich gestaltet sich hier die Hitliste: Unter den 20 erfolgreichsten Facebook-Beiträgen findet man 16 von Krautwaschl – der erfolgreichste erreichte am 29. September 949 Likes und 104 Kommentare. Hier sticht eine „unscheinbare“ Seite hervor: Claudia Klimt-Weithaler, die als Einzige keinen Euro bei Facebook lässt und unter 2500 Likes hat, findet sich auf Platz 15. 124 Likes und fünf Kommentare hat der Beitrag vom 24. September. Fazit: Werbung bringt viel, Inhalte noch mehr. Die Grünen profitieren von beidem. Likes 2018 3.687 Likes 2019 3.850 Werbung 1.270 Euro Claudia Klimt-Weithaler Likes 2018 2.242 Likes 2019 2.481 Werbung 0 Euro Niko Swatek T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. Teamchef Franco Foda 214 Das EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien brachte den Grazer Teamchef und seine Elf in die Schlagzeilen. Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam 2. Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann 108 3. Valentino Lazaro, Star-Kicker im ÖFB-Team 78 4. Andreas Gabalier, Volks-Rock-’n’-Roller 65 5. Günter Riegler, Kulturstadtrat 58 FACEBOOK (6) derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Svjetlana Wisiak (0664/80 666 6491), Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. 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20. OKTOBER 2019 www.grazer.at graz 7 Die Asphaltfläche der Dr.-Muck-Anlage wird gerade wieder aufgerissen. Bis Ende Oktober soll es wieder Rasen geben.KK (2) Wiese vor der Oper kehrt zurück ■■ Die asphaltierte Wiese vor der Oper wirbelte zu Beginn des Sommers viel Staub auf. Dass die versiegelte Fläche nach der Rückkehr des Bauernmarktes auf den Kaiser-Josef-Platz auch für den Graz-Marathon genutzt und erst verspätet wieder begrünt werden sollte, befeuerte viele Kritiker. Jetzt ist es aber so weit: Am Mittwoch sind die Bagger aufgefahren, um die Betonwüste wieder in eine Rasenfläche zurückzuführen. „Die Verzögerung bis nach dem Marathon haben wir beschlossen, um Kosten einzusparen. Die neue Grünfläche wird größer ausfallen als bisher, womit wir bewusst der Bodenversiegelung entgegenwirken“, freut sich Baustadtrat und Bürgermeisterstellvertreter Mario Eustacchio über die Fertigstellung der vergrößerten Rasenfläche mit spätestens Ende Oktober. Größer wird die Wiese deshalb, weil die Zufahrt mit Schrankenanlage, die bisher recht breit war, nun schmäler ausfallen wird. Mit dem Marathon kehrt aber nicht nur die Wiese vor der Oper zurück, sondern startete auch eine neue E-Kehrmaschine den Betrieb. Das rein elektrische Schweizer Produkt war nach dem Marathon zum ersten Mal im Einsatz. Derzeit ist es noch gemietet, aber: „Wenn es sich bewährt, werden weitere angekauft und in Graz eingesetzt. Hier setzen wir erneut einen Akzent im Bereich Sauberkeit und umweltfreundlicher E-Mobilität“, so Eustacchio. VENA

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