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20. Oktober 2019

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- Neues beim Grazer Advent 2019: Lichterallee und Schneegarantie - Grüne stecken 33.000 Euro nur in Facebook-Werbung - Wiese vor der Oper kehrt zurück - Modernisierung der Helmut List Halle: Party unter der Erde - Villa in Lend abgerissen, Pfadfinder ziehen ein - Merkur Arena: Alle Wünsche von Sturm wurden erfüllt - Vize-Landeshauptmann Michael Schickhofer im Gespräch - Priestermangel: Andritz bald ohne Pfarrer - Tankstelle weg: Neue WKO-Einfahrt kommt - La Mur am Schlossbergplatz: Graz bekommt ein französisches Bistro - Neues Naherholungsgebiet: Aita-Teich wird für die Öffentlichkeit nutzbar - TV-Show: Bekannte Grazer beim perfekten Dinner dabei

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18 graz www.grazer.at 20. OKTOBER 2019 Er hat immer „ein Leiberl“ SCHRÄG. Andre Pötsch ist stets auf der Suche nach „neuem Stoff“: Fußballdressen nämlich! Um die 400 hat er bereits – aus aller Welt. Sein größter Schatz genießt sogar in England Kult-Status. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Andre Pötsch arbeitet im Physio-Team von Regionalliga-Spitzenclub Gleisdorf und sorgt dort dafür, dass die Kicker von Trainer Thomas Raffl fit genug sind, um in dessen Team ein sprichwörtliches „Leiberl“ zu haben. Geht’s um ein echtes Leiberl, sprich Dress, könnte Pötsch aber auch jederzeit aushelfen. Denn: Der Grazer ist Sammler von Fußballdressen aus aller Welt und hat 400 Exemplare aus 30 Ländern, u. a. aus den USA, China, Australien und fast ganz Europa. „Angefangen hat das Ganze im Alter von 12. Ich war halt Fußballfan – damals war gerade die Hochblüte Sturms in der Champions League und neben den Schwarzen hab ich mich auch für den internationalen Fußball sehr begeistert – und hab hin und wieder Dressen bekommen oder selbst gekauft.“ Pötsch legte dabei den Fokus vor allem auf die „Gunners“ aus London, den FC Arsenal. Auch sein größter Schatz stammt von den „Kanonieren“: „Es ist ein Dress aus dem Jahr 2004, dem Jahr, als Arsenal Meister wurde, und das ohne eine Niederlage in der ganzen Saison. Das Team um Legende Thierry Henry ist bis heute Kult. Ich hab alle Unterschriften am Dress und hab es daheim aufgehängt.“ Aufgrund von Platzmangel hat Pötsch bei seinen Eltern im Dachboden einen Bereich einrichten müssen, wo er einen Teil seiner Schätze lagert. Die anderen hat er daheim, 150 zieren seinen Kel- Pötschs Sammlung wächst ständig. Sein Schatz: das Arsenal-2004er-Modell.KK (3) ler. Als Arbeitskleidung! „Es ist schon Tradition beim FC Gleisdorf, dass sich die Leut fragen: ‚Was hat er wohl heut wieder für ein Dress an?‘“ 2020 geht Pötsch auf Südamerika-Tour, um sozusagen neuen Stoff, also Dressen von Teams, zu entdecken, die man hier kennt. Fazit: Der elterliche Dachboden wird wohl bald ordentlich ausgebaut werden müssen ...

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