7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 11 Monaten

20. Mai 2018

  • Text
  • Theatercafe
  • Kulturjahr
  • Theater
  • Kistl
  • Mikroplastik
  • Klaeranlage
  • Liebenau
  • Goesting
  • Sonne
  • Kinder
  • Millionen
  • Steiermark
  • Stadt
  • Grazer
  • Graz
- Neue Untersuchung: Schattiges Gösting, sonniges Liebenau - Neue Kläranlage soll Mikroplastik stoppen - Das Theater ums „Kistl“ ist vorbei - Kulturjahr 2020: Kultur soll alle fünf Jahre im Mittelpunkt stehen - Kult-Bar aus den 60ern ist zurück im Theatercafé

36 sport graz

36 sport graz www.grazer.at 20. MAI 2018 36 redaktion@grazer.at Beim ‚Schlossbergman‘ hat mich mal einer im Bärenkostüm überholt – am Einrad.“ Sportstadtrat Kurt Hohensinners Erinnerung ans Rad-Kriterium, das bald wieder ansteht. GEPA (6) Erst Spielfeld, jetzt Becken: Ziel Eingespieltes Team (v. l.): Lehrerin Sabine Fröschl, Pierre Knotz (NMS Engelsdorf), Andre Stoschitzky, Angelina Robic, Sophie Bäuchl u. Gabi Leopold (SOS Rosenhain) LUEF, KK RESPEKT. Bei den Nationalen Sommerspielen der Special Olympics will ein Grazer Schwimmerteam auftrumpfen – und das nach Floorball-Erfolg! Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Wenn sie eines nie haben, dann Motivationsprobleme“, sagt Gabi Leopold, Sonderschullehrerin an der SOS Rosenhain und selbst einst erfolgreiche Basketballerin beim GAK, wenn sie über ihre Schützlinge spricht, die bei den kommenden Nationalen Som- merspielen von Special Olympics im oberösterreichischen Vöcklabruck teilnehmen. Dort treten die Schüler Sophie Bäuchl, Angelina Robic, Andre Stoschitzky, Daniel Foggenberger sowie Pierre Knotz und Alexandra Andrä (Letztere von der Kooperationsschule NMS Engelsdorf) bei den Schwimmbewerben an. Multitalente Das Kuriose: Die Truppe war zum Teil bereits bei den Special Olympics World Winter Games 2017 in Graz dabei – im Floorball, wo man Silber holte! „Sie sind Multitalente, sie sind auch im Fußball und Bouldern aktiv. Wir fördern sie vielseitig“, erklärt Leopold. Und das möglichst früh, denn im Team sind sogar Volle Fahrt voraus SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Segeln! Gemma, Grazer www.grazer.at Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Galt Segeln in der Antike noch als Transportmittel, so ist es mittlerweile zu einem Trendsport herangewachsen. Das kann der Verein Segel- und Yachtclub Steiermark – kurz SYCS – aus Graz nur bestätigen, denn der 1996 gegründete Club zählt über 400 Mitglieder und ist das ganze Jahr sowohl in der Heimat als auch an der Adria unterwegs. Schließlich werden den Mitgliedern dort etliche Kurse vom Anfänger- bis hin zum Hochseeschein geboten. Neben etlichen Ausflügen stehen alljährlich auch die Jugendsegelwochen ab sieben Jahren zum Schnuppern sowie der Adria Cup auf dem Programm. Da kommen auch die Erfolge nicht zu kurz: Erst kürzlich gewann der Verein beim Cup Round Palagruza Cannonball. Was diesen Sport so einzigartig macht, erläutert Club-Obmann Erich Pernold: „Segeln ist die letzte wirkliche Freiheit, die es noch gibt. Außerdem sind Meer und Wind immer wieder eine neue Herausforderung. Steirer haben zudem eine große maritime Ader!“ Infos zu den steirischen Vereinen findet man online unter www.stsv.at. Erich Pernold, Obmann des SYCS, freut sich immer über begeisterte Jugendliche bei den Jugendsegelwochen. Alle Infos gibt’s online unter www.sycs.org. SYCS (2)

20. MAI 2018 www.grazer.at sport graz 37 HERO➜ GEPA(3) Christian Peintinger, Fußball-Trainer Ein Aufstieg! Der Grazer wechselt als Schweizer Meister als Co-Trainer Adi Hütters nach Frankfurt zur Eintracht. Ralf Rangnick, RB-Leipzig-Manager Erst die Treuebekundung – jetzt gab er Ralph Hasenhüttl doch keinen Langzeitvertrag: Trennung! ZERO ➜ ist Edelmetall 13-Jährige dabei! „Es ist wichtig, auch beeinträchtigte Athleten möglichst früh zu fördern, eine Basis zu legen, auf der Talente dann forciert werden.“ In diesem Fall neben Floorball eben Schwimmen. Die Truppe tritt in der Staffel, 25 Meter Brust und 25 Meter Freistil an. Einer der Top-Favoriten auf Gold ist Daniel Foggenberger. „Ich freue mich wahnsinnig auf die Bewerbe – und ich will die Goldene holen!“, sagt er. Erst kürzlich holte er sich bei einem Schwimm-Event den Sieg. Leopold: „Ihr Vorteil: Sie schöpfen viel Kraft aus Siegen, sind so auch davor gefeit, bei Misserfolgen sofort an sich zu zweifeln, zu grübeln. Ihre Liebe zum Sport geht über alles.“ Ihre Schüler sind u. a. von Down- Platzreife noch nie so günstig. • 12 Stunden Golfunterricht mit einem professionellen Golftrainer • 20 Prozent Rabatt beim Kauf eines Einsteiger- oder Schlägersets • Willkommenspaket • Leihschläger & Rangebälle • Platzreifeprüfung in Theorie und Praxis • Kurs unterlagen & Urkunde mit Platzreifezertifikat Information und Anmeldung: www.platzreife4you.at Tel. 0 316/49 26 29 info@gcklockerhof.at Aktion pro Person nur 1 x gültig www.grazer.at Syndrom, Hör- oder Chromosomenschädigungen beeinträchtigt, lassen sich davon aber nicht beirren. Und haben sogar einen Fanclub: Die NMS Phönix Wien wird bei sie bei den Sommerspielen anfeuern. Aber: Motivationsprobleme kennt dieses Team ja sowieso nicht. Medaillen-Favorit: Daniel Foggenberger Golf-Hit um nur € 49,– präsentiert Blick für aufstrebende Stars: Heiko Vogel (o. l.) beobachtet die Entwicklung „Mo“ Salahs von Basel (unten) bis Liverpool mit Begeisterung. GEPA (3) „Salah Superstar“: Sein Entdecker ist Heiko Vogel FINALE. Mit Liverpool will „Mo“ Salah die Champions League holen. Starthilfe gab Sturms Trainer. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Wenn kommenden Samstag der FC Liverpool im Champions- League-Finale auf Real Madrid prallt, setzen die „Reds“ vor allem auf Mohamed „Mo“ Salah. Der Ägypter spielt die Saison seines Lebens, schoss 44 Tore in vier Bewerben der aktuellen Spielzeit und wird als kommender „Weltfußballer“ gehandelt. Erste Profi-Station in Europa war 2012 der FC Basel – mit Sturms Heiko Vogel als Trainer! „Ich hab ihn zuerst in einem Video unseres Sportdirektors Georg Heitz gesehen und war sofort begeistert von seinem Spielverständnis, seiner Schnelligkeit. Wir waren sofort überzeugt, diesen Spieler holen zu wollen. Die Video-Szenen waren unfassbar!“ Nach kurzer Eingewöhnungsphase etablierte sich Salah in Vogels Team und der Schweizer Liga. Salah galt als Schnäppchen, das Vogels Basler um „nur“ 2,5 Millionen von al-Arab aus Ägypten geholt hatten. Von Anfang an war Vogel von „Mo“ begeistert. „Ich dachte damals nicht, einen zukünftigen Weltfußballer zu trainieren. Aber das Potenzial war einfach unwahrscheinlich. 2014 startete Salahs Aufstieg zum Star, er wechselte für 16,5 Millionen zu Chelsea, von dort ging’s weiter zur Fiorentina, Roma und schließlich nach Liverpool. Extrem begeistert ist Vogel von Salahs Charakter. „Kein einziger Punkt seiner aktuellen Karriere – all die Erfolge – hat ihn verändert. Er ist immer total bodenständig geblieben. Er war von Anfang an offen, wissbegierig. Das hat auch zu seiner Entwicklung beigetragen.“ Liverpool- Legende Steven Gerrard meint, Salah sei inzwischen schon mit Lionel Messi vergleichbar. Sieht der Sturm-Trainer differenzierter: „Insgesamt sehe ich sie aber schon auf einer Stufe.“ Trainer- Kollege und Vogel-Kumpel Jürgen Klopp sei, so Vogel, der richtige Mann, um alles aus Salah herauszuholen. „Kloppo setzt in Liverpool seine Vision um. Mo zu so einer großen Waffe machen zu können, ist also auch sein Verdienst.“

2021