7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 11 Monaten

20. Mai 2018

  • Text
  • Theatercafe
  • Kulturjahr
  • Theater
  • Kistl
  • Mikroplastik
  • Klaeranlage
  • Liebenau
  • Goesting
  • Sonne
  • Kinder
  • Millionen
  • Steiermark
  • Stadt
  • Grazer
  • Graz
- Neue Untersuchung: Schattiges Gösting, sonniges Liebenau - Neue Kläranlage soll Mikroplastik stoppen - Das Theater ums „Kistl“ ist vorbei - Kulturjahr 2020: Kultur soll alle fünf Jahre im Mittelpunkt stehen - Kult-Bar aus den 60ern ist zurück im Theatercafé

viva 26

viva 26 redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10 www.grazer.at 20. MAI 2018 Das war eine Husch-Pfusch- Aktion, ein putschartiger Vorgang gegenüber den Ländern.“ LH Hermann Schützenhöfer ärgert sich über die Abschaffung des Pflegeregresses durch den Bund. SCHERIAU Hautkrebs 2017 wurde das neue Strahlentherapiezentrum in Leoben eröffnet. OTT Gleichenfeier ■■ Der Ausbau des Strahlentherapiezentrums am LKH-Uniklinikum Graz geht zügig voran. Am Mittwoch fand die Gleichenfeier für den 1600 Quadratmeter großen Zubau statt, der im Juni 2019 in Betrieb gehen soll. Dann stehen – zusätzlich zu den fünf steiermarkweit bestehenden – zwei neue Linearbeschleuniger für die Tumorbehandlung zur Verfügung. In den Ausbau werden 12,6 Millionen Euro investiert. Achtung, Krebsgefahr: Wer seine Haut nicht ausreichend vor der Sonne schützt, dem drohen böse Folgen. THINKSTOCK S E R V I C E Kurz und bündig Ballorganisatorin Wirtschaft in Bewegung“ lautete das Motto des Come-together, zu dem Frau in der Wirtschaft Graz (FiW) in die Tanzschule Eichler einlud. Stargast war Opernballorganisatorin Maria Großbauer, die die rund 80 anwesenden Unternehmerinnen durch ihre lebhaft erzählten Geschichten rund um den Wiener Opernball begeisterte. M. Großbauer (3. v. l.) mit dem FiW-Team C. Kühr, G. Lechner und B. Mannsberger sowie Tanzschulchefin C. Eichler (v. l.) VAN LONSPERCH myWorld-Austria-Geschäftsführerin Heidemarie Kipperer (l.) mit Greenfinity-Obfrau Stephanie Adler MYWORLD AUSTRIA. Klimaneutralität Mit Unterstützung des Grazer Umweltschutzvereins Greenfinity Foundation hat myWorld Austria, steirischer Betreiber der internationalen Shopping-Community Cashback World, den Schritt zur Klimaneutralität geschafft. Die vom Unternehmen verursachten Treibhausgasemissionen werden durch die Mitarbeiter mittels Abfalltrennung und durch die Nutzung von Ökostrom verringert. Zudem kauft myWorld Austria Klimaschutz-Zertifikate und unterstützt so ein Windkraftprojekt in Indien. Bierlieferung In der warmen Jahreszeit zieht es viele Grazer zum Grillen oder Chillen in die Natur. Doch wenn dabei das Bier ausgeht? Da hilft die Bierrettung, die auch ins Freie liefert. Unter 0 316/269 144 bzw. online auf www.bierrettung. at können Bestellungen aufgegeben und mit einem Bierrettungsfahrer ein Übergabeort vereinbart werden. Die Bierrettung liefert mittwochs bis samstags von 19.30 Uhr bis 1 Uhr im Grazer Stadtgebiet diverse Biersorten, Wein, Prosecco, Antialkoholisches und Knabbereien. Die Bierrettung liefert in Graz Getränke auch ins Freie. BIERRETTUNG Gemeinderat E. Schwindsackl, M. Raiger, Geriatrie-Expertin R. Roller-Wirnsberger, Stadtrat R. Krotzer (v. l.) STADT GRAZ Nacht der Pflege Den internationalen Tag der Pflegenden feierte der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) diese Woche mit einer „Langen Nacht der Pflege“ im Steiermarkhof in Graz. Marianne Raiger, Vorsitzende des steirischen ÖGKV-Landesverbandes, konnte rund 500 Teilnehmer aus Politik und Pflegesektor begrüßen. Auf die Gäste warteten unter anderem Expertenvorträge und Workshops rund um Herausforderungen und Zukunft des Pflegebereiches.

20. MAI 2018 www.grazer.at viva 27 ➜ IN THINKSTOCK (2) Sonne vernünftig genießen Mit Maß und Ziel und dem richtigen Sonnenschutz können Sonnenbäder auch ohne Reue genossen werden. Sonnenbrand riskieren Stundenlang in der Sonne brutzeln, vielleicht auch noch ohne Sonnenschutz – das schadet der Haut! OUT ➜ weiter auf dem Vormarsch HAUT-CHECK. Immer mehr Menschen erkranken an schwarzem oder weißem Hautkrebs. Mit der Aktion „sun.watch“ macht die steirische Krebshilfe auf die lebensrettende Bedeutung von Vorsorge aufmerksam. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Hautkrebs ist mittlerweile die häufigste Krebsart in Österreich: Mehr als 5000 Fälle von Melanomen (auch als „schwarzer Hautkrebs“ bekannt) werden jedes Jahr verzeichnet. Die „Dunkelziffer“ dürfte laut Experten allerdings noch viel höher sein. Denn weitestgehend nicht statistisch erfasst sind jene Melanome, die von niedergelassenen Ärzten entdeckt bzw. behandelt werden – es gibt nämlich keine Meldepflicht. Offizielle Zahlen kann nur die Grazer Uniklinik nennen: Im Vorjahr wurden insgesamt rund 2000 Hautkrebs-Fälle betreut, ein Viertel davon waren Melanom-Patienten, berichtet Hautkrebs-Spezialistin Erika Richtig. Zum immer größeren Problem wird auch der „weiße Hautkrebs“, der laut Richtig „der klassische Alterskrebs ist“. Schon jeder zweite über 70-Jährige hat zumindest eine Frühform dieser Krebsart, die häufig unterschätzt wird, weil sie anfangs oft nur mit kleinen roten Flecken einhergeht. Begünstigt wird der weiße Hautkrebs auch dadurch, dass viele ältere Menschen ohnehin schon ein geschwächtes Immunsystem haben, besonders wenn sie etwa unter rheumatischen Erkrankungen leiden. Und: „Die Leute warten zu lang, bis sie zum Arzt gehen“, sagt Richtig. Zelte am Hauptplatz Weil Früherkennung und Vorsorge bei Hautkrebs so wichtig ist, sollte sich jeder einmal von einem Spezialisten begutachten lassen. Eine Gelegenheit dazu 20 Jahre bietet die „sun.watch“-Aktion der Krebshilfe Steiermark, die vom „Grazer“, der Apothekerkammer, der Universitäts-Hautklinik Graz und vom Unternehmen Louis Widmer als langjährigen Partnern unterstützt wird. 1997 gab’s die Premiere, heuer geht die Vorsorge-Aktion bereits in ihr 21. Jahr. Und auch heuer wieder macht „sun.watch“ Station auf dem Grazer Hauptplatz. In Zelten können sich dort am kommenden Freitag von 11 bis 17 Uhr alle Interessierten von einem Dermatologen-Team unter Leitung von Erika Richtig durchchecken und beraten lassen – kostenlos und anonym, weder eCard noch vorherige Anmeldung sind notwendig, wie Krebshilfe- Steiermark- Geschäftsführer Christian Scherer unterstreicht. Im Vorjahr, zum 20. „sun.watch“-Jubiläum, gab es übrigens einen riesigen Ansturm: Rund 400 Menschen ließen sich am Hauptplatz untersuchen, die Ärzte fanden dabei acht Melanome und dutzende Fälle und Formen des weißen Hautkrebses. Persönliche Vorsorge Abseits der „sun.watch“-Aktion kann freilich jeder und jede selbst zur Krebsvorsorge beitragen. Das Vermeiden von Sonnenbränden bzw. das Verwenden des je nach Hauttyp richtigen Sonnenschutzes zählen ebenso dazu wie jährliche Checks beim Hautarzt. Auch bei Hautveränderungen z. B. an bestehenden Muttermalen sollte stets rasch ein Facharzt aufgesucht werden (zur Unterscheidung von Muttermalen und Melanomen siehe Fakten-Box rechts). Muttermal oder Melanom: Die ABCDE-Regel ■■A wie Asymmetrie: Während Muttermale rund und symmetrisch sind, wachsen Melanome stärker in eine Richtung und sind daher asymmetrisch. ■■B wie Begrenzung: Muttermale sind in ihren Randzonen regelmäßig zur normalen Haut begrenzt. Melanome zeigen hingegen eine zackige, unregelmäßige Begrenzung zur normalen Haut. Dunkel gefärbte Stellen und helle Haut gehen scheinbar nahtlos ineinander über. ■■C wie Colorit (Farbe): Muttermale weisen einen einheitlichen hell- bis dunkelbraunen Farbton auf. Melanome sind durch verschiedene braune und schwarze bzw. rötliche oder auch graue Farbtöne gekennzeichnet. ■■D wie Durchmesser: Muttermale bleiben nach ihrer anfänglichen Wachstumsphase über viele Jahre gleich groß. Melanome nehmen stets an Größe zu. ■■E wie Erweiterung: Melanome wachsen rasch, Muttermale langsam. (Quelle: Österreichische Krebshilfe)

2021