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20. Mai 2018

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- Neue Untersuchung: Schattiges Gösting, sonniges Liebenau - Neue Kläranlage soll Mikroplastik stoppen - Das Theater ums „Kistl“ ist vorbei - Kulturjahr 2020: Kultur soll alle fünf Jahre im Mittelpunkt stehen - Kult-Bar aus den 60ern ist zurück im Theatercafé

eco Daniel Windisch 24

eco Daniel Windisch 24 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 www.grazer.at 20. MAI 2018 Der Mercedes G ist ein steirisches Aushängeschild, und dafür sind wir sehr dankbar.“ Vize-LH Michael Schickhofer über den Geländewagen, der seit Jahrzehnten in Graz gebaut wird. MANG Grawe-General Klaus Scheitegel (l.) und Grawe-Vermögensverwaltungschef Othmar Ederer GRAWE/R. KÖNIG Grawe-Bilanz ■■ Ihren 190. Geburtstag feiert heuer die Grawe. Und das Versicherungsunternehmen kann das mit einer positiven Bilanz fürs Jahr 2017 tun. So konnte die Grawe AG ihren Vorsteuergewinn um 2,6 Prozent auf 59,7 Millionen Euro steigern, die Grawe Group samt Auslands- und Bankenbeteiligungen steigerte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um zwei Prozent auf 160,3 Millionen Euro. Rekordjahr für Merkur Wie die Stadt Werbetafeln und Co reglementieren will, stößt Viktor Larissegger (kl. Bild) sauer auf. ■■ Ein Rekordergebnis bejubelt die Merkur Versicherung fürs Geschäftsjahr 2017. Unterm Strich steht ein Vorsteuergewinn von 15 Millionen Euro – 2016 lag man noch bei 14,1 Millionen. Die Zahl der versicherten Risken betrug 990.414, die Summe der abgegrenzten Prämien stieg um 5,1 Prozent auf 470 Millionen Euro. Als Grund für das Ergebnis nennt die Merkur vor allem Krankenversicherungen: In diesem Bereich stiegen die Prämien um 7 Prozent auf 372,3 Millionen Euro. Dieser Zuwachs entspreche fast dem Doppelten des Marktdurchschnitts (plus 3,7 Prozent), so die Merkur. In der Unfallversicherung ging das Prämienvolumen leicht um 0,9 Prozent zurück, in der Sachversicherung gab’s dagegen ein Plus von 1,1 Prozent. Schwierig bleibt die Lage bei Lebensversicherungen: Dank Niedrigzinsen schrumpfte das Prämienvolumen um 3,4 Prozent auf 48 Millionen Euro – immerhin fiel der Rückgang sanfter aus als im Gesamtmarkt, der ein Minus von 5,1 Prozent beklagte. Insgesamt stabil verlief das Auslandsgeschäft der Merkur, positive Zahlen lieferten vor allem Kroatien und Bosnien. Merkur-Vorstandsdirektor Christian Kladiva, Generaldirektor Gerald Kogler und Vorstandsdirektor Andreas Stettner (v. l.) MERKUR VERSICHERUNG AG/ JOEL KERNASENKO Mehr auf www.grazer.at Redakteurin Valentina Gartner bekommt von Klaus Pischler (Department Manager Production Mechanics Turning) erklärt, was sie tun muss. DER GRAZER Vali on tour: Anton Paar ■■ In der neuen Reihe „Vali on tour“ schnuppern wir mit „Technical Experts“ in die verschiedensten technischen Berufe für Studienabbrecher und Leute nach der Matura. Diese Woche war das Grazer Messtechnikunternehmen Anton Paar an der Reihe, und wir haben den Beruf der Zerspanungstechnik getestet. Genauigkeit ist das A und O in diesem Beruf. Bei einer Lehre bei Anton THINKSTOCK, FISCHER Paar wird Wert auf die Meinung und Ideen der Lehrlinge gelegt. Man arbeitet mit hoch modernen Maschinen und lernt ständig dazu. Außerdem wird einem Abwechslung geboten, da man ständig etwas Neues macht. Auf dem Blog achtnull auf unserer Homepage www.grazer.at steht ganz genau und ausführlich, was wir bei Anton Paar alles erlebt haben und wie eine Lehre dort im Detail ausschaut.

20. MAI 2018 www.grazer.at eco 25 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Dieseltreibstoff +4,4 % Lange zeigte die Preiskurve bei Diesel nach unten. Doch der Vergleich mit 2017 zeigt: Sprit wird wieder teurer. Brillengläser –13,8 % Einen Preisverfall gab’s in den letzten Monaten bei Sehbehelfen: Brillengläser wurden deutlich billiger. BILLIGER ➜ Wirtschaft gegen Werbe-Regeln REKLAME. Die Stadt Graz will Unternehmen künftig genau vorschreiben, wo und wie sie Werbeanlagen aufstellen dürfen. „Zu kompliziert“, sagt die Wirtschaftskammer und macht gegen die Neuregelung mobil. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Leitbildes vor – doch schon der reicht aus, um Wirtschaftsvertreter auf die Palme zu bringen. Ärger bei der Kammer „Aus unserer Sicht ist das Räumliche Leitbild zu restriktiv. Und es ist zu kompliziert“, ärgert sich Viktor Larissegger, Regionalstellenleiter der Wirtschaftskammer Graz. Er kritisiert, „dass nun auch außerhalb der Altstadtschutzzone die Möglichkeiten von Unternehmen zur Außenwerbung weiter eingeschränkt werden sollen“. Dass noch dazu künftig für verschiedenste Stadtgebiete detailliert vorgeschrie- Werbetafeln, Leuchtreklame oder Banner: In welcher Form dürfen Unternehmen in Graz für sich und ihre Produkte und Dienstleistungen Werbung machen? Diese Frage beschäftigt Behörden und Wirtschaft schon seit Jahren. Die Stadt will nun mit einem neuen „Räumlichen Leitbild“ erstmals schwarz auf weiß festlegen, wie und wo (und ob überhaupt) Betriebe Werbeanlagen aufstellen dürfen. Bisher liegt nur ein Entwurf des Räumlichen ben werde, in welcher Größe, in welchem Winkel und in welchem Abstand zu Straßen und Gebäuden Werbeanlagen platziert werden dürfen, sei zu viel des Guten, meint Larissegger: „Warum muss man das so regeln? Man hat sowieso schon viel Bürokratie, wenn man ein Geschäft aufmacht.“ Im schlimmsten Fall werde das Räumliche Leitbild für kuriose Situationen sorgen, in denen auf der linken Seite einer Straße Werbeschilder erlaubt würden, die auf der rechten Straßenseite jedoch verboten seien, befürchtet Larissegger. Die Wirtschaftskammer sieht in den Werbe-Regeln ein großes Problem – denn die neuen Regelungen „betreffen jeden Unternehmer, der ein Geschäftslokal besitzt oder in Zukunft eines eröffnen möchte“, gibt Larissegger zu bedenken. Um Firmengründer nicht abzuschrecken und aus Graz zu vertreiben, wünscht sich die Kammer, dass das Räumliche Leitbild noch entschärft wird. Jeder Unternehmer wolle auf sein Geschäft aufmerksam machen, „dies sollte auch möglich bleiben“, fordert Larissegger. „Es müsste viel mehr Ausnahmeregelungen geben. Individualität muss weiter zugelassen sein.“

2021