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20. Mai 2018

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- Neue Untersuchung: Schattiges Gösting, sonniges Liebenau - Neue Kläranlage soll Mikroplastik stoppen - Das Theater ums „Kistl“ ist vorbei - Kulturjahr 2020: Kultur soll alle fünf Jahre im Mittelpunkt stehen - Kult-Bar aus den 60ern ist zurück im Theatercafé

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 20. MAI 2018 Barrierefreies Graz www.grazer.at 600 Quadratmeter Barrierefreiheit Uwe Mayer, Matthias Zezula, Wolfgang Palle und Kurt Hohensinner (v. l.) im großen Veranstaltungssaal der Raumgeber GmbH ERWIN SCHERIAU (3) CHECK. Im Rahmen der Aktion „Barrierefreies Graz“ testen wir Unternehmen auf ihre Barrierefreiheit. Diese Woche stand ein Besuch bei der Raumgeber GmbH in der Herrengasse auf dem Programm. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Wirtschaftskammer, Stadt Graz, der Verein Selbstbestimmt Leben und „der Grazer“ haben gemeinsam die Aktion „Barrierefreies Graz“ ins Leben gerufen. Dabei besuchen wir Unternehmen und prüfen, wie sie auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingehen. Diese Woche schauten Sozialstadtrat Kurt Hohensinner und „der Grazer“ bei der Raumgeber GmbH im „Gemalten Haus“ in der Herrengasse vorbei. Der Firmenname ist quasi Programm: Raumgeber bietet in seinen Räumlichkeiten Büros und Infrastruktur zur Miete an, unter dem Raumgeber-Dach sind derzeit zehn Unternehmen – vom IT-Start-up bis zur Steuerberatung – auf insgesamt 600 Quadratmetern Fläche, verteilt auf zwei Stockwerke, untergebracht. Barrierefrei ist hier so gut wie alles: Einen Lift gibt’s ebenso wie breite, für Menschen im Rollstuhl gut befahrbare Gänge und Türen, dazu noch behindertengerechte WCs und Ar- beitsplätze. Dass Barrierefreiheit wirklich konsequent umgesetzt wurde, wird zusätzlich von der Tatsache untermauert, dass sich auch der Behindertenbeauftragte der Stadt Graz, Wolfgang Palle, mit seinem Büro hier eingemietet hat. Denkmalschutz Um das alles so hinzubekommen, musste freilich erst einmal umgebaut werden. Laut den Raumgeber-Chefs Matthias Zezula und Uwe Mayer wurden dafür 150.000 Euro investiert. Und obwohl das „Gemalte Haus“ schon hunderte Jahre auf dem Buckel hat und un- ter Denkmalschutz steht, „war der Umbau kein Problem“, so Zezula. Nicht alles war von Anfang an auf Barrierefreiheit ausgerichtet: Ursprünglich wurden etwa die WCs nicht barrierefrei umgebaut – erst später habe man erkannt, dass behindertengerechte Toiletten für Kunden, Mitarbeiter und Besucher „mehr Potenzial haben“, wie es Zezula formuliert. Freilich: Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten noch nicht. So hat der große Saal im oberen Geschoß, den Raumgeber künftig für Veranstaltungen vermieten will, für Menschen mit Behinderung noch Zugangshürden. Doch das, versichern Mayer und Zezula, soll sich bald ändern. Hohensinner zeigt sich beim Rundgang von den barrierefreien Räumlichkeiten jedenfalls beeindruckt: „Ein Juwel in der Innenstadt!“ Aufruf Unternehmen, die sich und ihre Maßnahmen für Barrierefreiheit im Rahmen unserer Serie präsentieren wollen, können sich an die Wirtschaftskammer Graz wenden – entweder per E-Mail an graz@wkstmk.at oder telefonisch unter der Nummer 0316/602 201. Büros und WC sind über einen breiten, hürdenfreien Gang zu erreichen. Außerdem steht ein Lift steht zur Verfügung.

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