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20. Jänner 2019

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- Raser werden künftig öfter kontrolliert: Straßenamt prüft Hinweise unserer Leser - Rund 3000 Einwohner mehr: Graz wächst weiter - Neue Tegetthoffbrücke wie ein Schiff - Grazer Murkraftwerk: Kritik an Öko-Maßnahmen - Bei Notfall darf es keine Sprachbarrieren geben - Am Tummelplatz tut sich was: MM-Leiter sperrt neues Lokal auf - Start in die Ballsaison

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36 sport graz www.grazer.at 20. JÄNNER 2019 36 redaktion@grazer.at redaktion@grazer.at Ich hab den Jungs gesagt, wir müssen aufhören, so viele Spiele zu verlieren.“ Manchmal kann’s so einfach sein. Diese Kabinenansprache von Eishackler Thomas Vanek reichte, um die Kollegen im Match gegen Annaheim aufzurütteln: 3:1 -Sieg. GEPA (3) Neue Halle wurde zum Grazer Volle Tribünen beim UBSC-Heimspiel. Über mitreißende Stimmung dürfen sich auch Michael Schweighofer (l.) und Fred Laure bei HSG bzw. UVC freuen. GEPA ZUWACHS. Grazer Sportvereine freuen sich über steigende Zuschauerzahlen: Neben den Leistungen erwies sich Halle als Hotspot. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Als im Oktober der Raiffeisen-Sportpark in der Hüttenbrennergasse eröffnet wurde, waren die Ambitionen groß: Ein Sportzentrum wollte man sein, in dem mehrere Grazer Sportvereine in eine neue Epoche starten sollten, um die die Stadt Graz österreichweit beneidet wird. Vorsatz umgesetzt! Und zwar auch bei den Fans, wie ein Zwischenfazit bzw. Rundruf bei den Teams ergab: „Wir haben den Zuschauerschnitt verdoppelt! Pro Match kommen etwa 1020 Leute“, freut sich Michael Schweighofer, Manager der HSG. Sebastian Eger-Mraulak (UBI-Obmann) freut sich „über den Zuwachs von 150 Fans pro Match, etwa 400 im Schnitt ist das Ziel“. Über ein Viertel mehr Fans freut man sich auch bei den jeweiligen UVC-Partien (Herren und Damen), wie Manager Fred Laure berichtet: „Manche Spiele steigen ja unter der Woche, trotzdem kommen die Leute. Man sieht, dass die neue Halle eine neue Zuschau- Weltmeisterlich wuzzeln SPORTLICH. „Gemma, Grazer!“: Das bedeutet jede Woche eine andere spannende Sportart! Diese Woche präsentieren wir Tischfußball und den Tischfußballclub Hotshots! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Was wir hierzulande auch gerne als „Wuzzeln“ bezeichnen, wird beim Tischfußballclub Hotshots sowohl auf Hobby- als auch auf Turnierbasis trainiert. Bereits 2015 feierten die Grazer Tischfußballfans vom TFC Hotshots ihr zehnjähriges Jubiläum und können in ihrer langen Geschichte auf beträchtliche Erfolge zurückblicken: Neben etlichen Spielern, die fixer Bestandteil des österreichischen Nationalteams sind, zählen der Sieg beim Damen-Einzel und -Doppel bei den World Champi- onships zu den größten Erfolgen! Nebenbei gehören sowohl die Damen als auch die Herren den höchsten österreichischen Ligen an, und die Damen konnten sich bereits zweimal den „European Champions League“-Titel holen! Obfrau des TFC Hotshots Marina Tabakovic erklärt uns, was Tischfußball so besonders macht: „In keiner anderen Sportart stehen sich die Gegner so nahe gegenüber! Vieles spielt sich zudem mental ab, und man muss den Gegner lesen können und ihm immer einen Schritt voraus sein.“ Alle Informationen zu den steirischen Vereinen findet man online unter www.tfb-stmk.at. Gemma, Grazer www.grazer.at Obfrau Marina Tabakovic freut sich immer über Interessierte beim Probetraining mittwochs und sonntags ab 19 Uhr im Café Immervoll. Infos gibt es auf Facebook. HOTSHOTS (2)

20. JÄNNER 2019 www.grazer.at sport graz 37 HERO➜ Ivica Osim, Sturm-Trainer-Legende Der Jahrhundert-Trainer wurde bei der 110-Jahr-Gala mit dem erstmals vergebenen Longin-Award geehrt. Oliver Marach, Tennisspieler Als Doppel-Titelverteidiger scheiterte er mit Kollege Mate Pavic bei den Australien Open bereits in Runde 2. ZERO ➜ Fan-Magneten er-Schicht anzieht, der neben dem Sport auch die Stimmung wichtig ist. Das sah man auch beim Länderspiel Österreich- Schweden.“ Und UBSC-General-Manager Michael Fuchs sagt: „Aktuell haben wir eine Steigerung von 60 Prozent im Vergleich zur Unionhalle zuvor.“ Mit um die 700 Zuseher im Schnitt ist man Zweiter im Fan- Ranking hinter Gmunden. Die Infrastruktur hat sich ebenso als Erfolgsgarant erwiesen: „Das Niveau ist erstklassig. Wir haben hier Trainingsund Matchmöglichkeiten wie nie zuvor“, sagt Eger-Mraulak. Schweighofer: „Ein großer Vorteil ist, dass wir nach den ersten Monaten so richtig sehen, wie zeitschonend die Halle wirkt: Für Verbandsbesprechungen etc. müssen wir nun nicht mehr nach Wien reisen – solche können auch hier steigen.“ Laure (UVC) spricht die Spielfeld- Aufteilung an: „Wir trainieren zeitgleich in einer Halle mit Damen- und Herrenteams. Sauna und Seminarraum bereicherten die Arbeit bisher ebenso.“ Bester Beweis, wie wohl sich die Vereine im Sportpark fühlen, ist der sportliche Status quo: Die HSG spielt um die Tabellenspitze, die UBI-Damen sind Tabellenführer, UBSC konnte die Punkteausbeute trotz Abstiegskampf im Vergleich zum Vorjahr steigern, die UVC-Herren und -Damen begeistern „daheim“ ebenso. Feierliche Staffelübergabe in Liebenau: Thomas Rajakovics übernimmt von Gerhard Peinhaupt. Dahinter Eustacchio, Nagl und Hohensinner (v. l.). KK Party zum Abschied ■■ Die Abschiedsfeier von Gerhard Peinhaupt als Sportamtsleiter geriet zu einer stimmigen, feierlichen Party im VIP-Club der Merkur-Arena, die auch die Handschrift Peinhaupts trägt. Es war die Stunde der Anekdoten, etwa die, dass Peinhaupt während einer Surf-EM privat am Gardasee war, sich spontan zum Mitmachen entschied und dann für Österreich starten durfte. Bei der Party unter den vielen Gästen: Bgm. Siegfried Nagl, Vizebgm. Mario Eustacchio, Stadtrat Kurt Hohensinner, die Sportler Mario Kreiner, Ex-Langläufer Alois Stadlober, Schwimmtrainer Dirk Lange, weiters Gerhard Widmann (ASKÖ), Christian Purrer (ASVÖ), Magistratsdirektor Martin Haidvogl, Weggefährten und Freunde. Für die vielen Gäste gab es ein Riesenbuffet vom Brauhaus Puntigam.

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