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20. Jänner 2019

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- Raser werden künftig öfter kontrolliert: Straßenamt prüft Hinweise unserer Leser - Rund 3000 Einwohner mehr: Graz wächst weiter - Neue Tegetthoffbrücke wie ein Schiff - Grazer Murkraftwerk: Kritik an Öko-Maßnahmen - Bei Notfall darf es keine Sprachbarrieren geben - Am Tummelplatz tut sich was: MM-Leiter sperrt neues Lokal auf - Start in die Ballsaison

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eco Daniel Windisch 20 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 www.grazer.at 20. JÄNNER 2019 Schulen müssen besser auf das Berufsleben vorbereiten. Die derzeit angebotenen Schwerpunkte reichen nicht.“ AK-Präsident Josef Pesserl sieht in den Schulen vor allem Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung. FISCHER Die steirischen Bauern Tassis: „Will Besuchern ein Leuchten in die Augen zaubern.“ M. SCHÖNBAUER 2. Geschäftsführer ■■ Michael Tassis, seit Jahren erfolgreich Prokurist im Grazer Orpheum, wurde jetzt zum zweiten Geschäftsführer der Grazer Spielstätten GmbH bestellt. Bernhard Rinner, der weiterhin als erster Geschäftsführer der Spielstätten und als GF der Theaterholding fungiert, begrüßt die Entscheidung des Lenkungsausschusses. Tassis: „Mein Anliegen ist es, den Erfolgsweg mit unserem Team weiterzugehen.“ Citypark-Geschäftsführer W. Zelinka und Künstlerin B. Fink CITYPARK Kunstwerke im Grazer Citypark ■■ Der Grazer Citypark bietet seinen Kunden nun auch Kunstgenuss. So findet man im Obergeschoß neben Hervis eine im Großformat ausgestellte Fotoarbeit der Künstlerin Beba Fink. Das Werk mit dem Titel „durchsicht/vue“ besteht aus einer Serie von Schwarzweiß- und Farbfotogrammen. Ein weiteres Kunstwerk ist beim Blick von der Dachterrasse auf ein angrenzendes Gebäude zu sehen. Dort wurde eine Hausfassade vom Künstler Manfred Makra gestaltet. Titel des Werks: „Unified Fields“. Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher (kleines Bild) möchte Bauern in der digitalen Welt unterstützen. Millionen für Ausbildung ■■ Auf Antrag von SP-Soziallandesrätin Doris Kampus hat die Landesregierung am Donnerstag mehr als 5,1 Millionen Euro für Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen freigegeben. „Wir haben eine gute Lage am Arbeitsmarkt, aber dennoch Menschen, die unsere Unterstützung auf dem Weg zu einem Job brauchen“, verweist Kampus darauf, dass trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung in der Steiermark immer noch mehr als 40.000 Menschen auf Jobsuche sind. Mit den jetzt bereitgestellten Millionen werden von „etablierten Projektträgern“ Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt, Zielgruppe sind vor allem Frauen, Ältere sowie Menschen mit Behinderungen oder psychischen Einschränkungen. Allein 2,8 Millionen Euro fließen in Projekte für Arbeitslose mit psychischen Beeinträchtigungen. Kampus: „Wir wollen damit auch mehr Menschen eine Karriere als Fachkraft ermöglichen.“ Landesrätin Doris Kampus will vor allem Menschen unterstützen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben. DRECHSLER Das Unternehmen Wo&Wo ehrte langjährige Mitarbeiter. WO&WO Ehrung für treue Mitarbeiter ■■ Mit einer Feier hat der Grazer Sonnenschutzspezialist Wo&Wo langjährige Mitarbeiter geehrt. Die Wo&Wo- Geschäftsführung (Volker Schmidt, Roland Baumann und Wolfgang Kuss) zeichnete 52 Personen für deren insgesamt 925 Jahre „Treue und Einsatz für die Wo&Wo“ aus. Für zwei Mitarbeiter mit einer Betriebszugehörigkeit von über 30 Jahren und einen Mitarbeiter mit einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 35 Jahren gab es eine besondere Auszeichnung. GETTY, LUEF

20. JÄNNER 2019 www.grazer.at eco 21 ➜ TEURER GETTY (2) Buspauschalreisen im Ausland +13,4 % Für Busreisen im Ausland müssen Passagiere aktuell wesentlich mehr hinblättern als noch vor einem Jahr. Flugticket –20,8 % Die Preise für Flugtickets befinden sich weiter im Sinkflug, Fliegen ist im letzten Jahr viel günstiger geworden. BILLIGER ➜ werden jetzt auch Influencer COOL. Heimische Bauern möchten ab sofort noch mehr mit der Zeit gehen und Online-Plattformen und andere digitale Möglichkeiten für sich nutzen. Die Landwirtschaftskammer setzt dahingehend einen Schwerpunkt. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die Landwirtschaftskammer Steiermark nimmt ihr heuriges 90-Jahr-Jubiläum zum Anlass, auch in die Zukunft zu blicken: Und da möchte man ab sofort stärker „up to date“ sein und das Internet mehr für sich nutzen. Es gilt die Risiken der weltweiten Vernetzung zu erkennen, Chancen zu ergreifen und Regeln einzufordern. Betriebe sollen in Zukunft digitale Vermarktungswege nutzen und damit neue Märkte für regionale Produkte und Lebensmittel er- schließen. Die heimische Landwirtschaft soll digital und weltweit kommunizieren. „Wir produzieren LEBENSmittel. Digitale Technologien sind Hilfsmittel, zu deren Sklaven wir uns nicht machen lassen dürfen. Aber sie bringen auch enorme Möglichkeiten mit sich – zum Beispiel was die Kommunikation mit Kunden angeht, vor allem in der Direktvermarktung, oder bei neuen modernen Formen wie Solidarischer Landwirtschaft, aber auch in Bezug auf die Abwicklung von Bestellungen oder Lieferungen“, erklärt Landwirtschaftskammer- Präsident Franz Titschenbacher. Die Kammer möchte dieses Jahr deshalb einen Beratungsschwerpunkt setzen und ihre Bauern in der Online-Welt unterstützen. App & Plattformen Da geht es einerseits darum, Webshops zu erstellen und einen globalen Markt zu erreichen – wie es etwa die Weinbauern bereits tun. Aber vor allem auch darum, bestehende Plattformen (etwa „Genuss Region Österreich“) zu nutzen. Um dieses Wissen zu vermitteln, gibt es bei der Landwirtschaftskammer Beratungen, aber auch Online-Videos. „In Vorbereitung ist außerdem eine LK-App, in der es Warndienste, die Möglichkeit zur Terminvereinbarung, Tutorials und so weiter geben soll“, so Titschenbacher. Image-Aufbesserung Weiters gilt es den Landwirten bewusst zu machen, dass Social- Media-Kanäle auch gut fürs Image der Branche sind, dass Bauern Influencer sein können. Vor allem junge Leute können dort stärker erreicht und so als neue Kunden gewonnen werden. „Man kann zeigen, welche tolle Arbeit man leistet, dass man cool und hip ist – und das ist die steirische Landwirtschaft!“ Die Häuslbauer stürmen die Grazer Messe Der Ansturm war bei der 35. Grazer Häuslbauermesse, der größten Baufachmesse im Süden Österreichs, enorm. Alle Tickets sind weg! „Wir haben viel Herzblut in diese Messe gesteckt. Das Wetter passt, die Hallen sind voll und die Messe ist aus- verkauft“, ist Messe-Chef Armin Egger stolz. Auf insgesamt 36.000 Qua dratmetern findet sich alles, was das Häuslbauer herz begehrt: vom Baubeginn bis zu Trends für die Einrichtung. Über die fundierte Fachberatung freute sich bei der Eröffnung auch VP-Geschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg: „Der persönliche Kontakt, das persönliche Gespräch kann durch nichts ersetzt werden.“ Wer sich in puncto Hausbau erst informieren möchte, ist im Obergeschoß der Stadthalle richtig. Hier beraten Experten auch heute noch – von 9 bis 18 Uhr. VALI Gemeinderat M. Schimautz, Messe- CEO A. Egger und VP-Geschäftsführer D. Eisel-Eiselsberg (v. l.) MCG/JOERGLER

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