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20. Jänner 2019

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- Raser werden künftig öfter kontrolliert: Straßenamt prüft Hinweise unserer Leser - Rund 3000 Einwohner mehr: Graz wächst weiter - Neue Tegetthoffbrücke wie ein Schiff - Grazer Murkraftwerk: Kritik an Öko-Maßnahmen - Bei Notfall darf es keine Sprachbarrieren geben - Am Tummelplatz tut sich was: MM-Leiter sperrt neues Lokal auf - Start in die Ballsaison

14 szene Verena Leitold

14 szene Verena Leitold verena.leitold@grazer.at www.grazer.at 20. JÄNNER 2019 Wenn man mich wo im Frack sieht, arbeite ich dort – freiwillig zieh ich das nicht an!“ Opernball-Kommentator und Conférencier der Opernredoute 2019 Christoph Wagner-Trenkwitz mag es privat leger. BAMSTORFER Die Ballsaison Alle Fotos auf www.grazer.at Sebastian Kurz mit Marianne und Hermann Schützenhöfer (v. l.) Klaus und Ines Scheitegel, Eva Maria und Andreas Zakostelsky (v.l.) HIGHLIGHTS. Die Opernredoute übergab die Krönchen an die Debütantinnen, der Bauernbundball präsentierte Andreas Gabalier als Stargast und der Tuntenball arbeitet fleißig an Kostümen. Franz und Ingrid Voves, Valentina und Josef Herk (v.l.) VEREIN DER STEIRER (6) Raiffeisen-Generaldirektor Martin Schaller und Gattin Gabriele Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Gestern – genau eine Woche vor dem gesellschaftlichen Highlight der Saison – gab es einen ersten Einblick in die Eröffnungspolonaise der Opernredoute: Die 50 Debütantenpaare tanzen heuer zu „Kiss me Kate“ und „Mack and Mabel“, zu Robert Stolz sowie Johann Strauss – die Choreografie stammt von Ingrid Dietrich und Helmut Nebel. Und gestern wurden auch die Krönchen (rundes Foto) und Manschettenknöpfe von Juwelier Klaus Weikhard an die Debütanten überreicht. Das Design – mit Sternchen passend zum Ballmot- Designerin Lena Hoschek mit Gatten Mario Frajuk-Hoschek Steirerball Steirer eroberten Wien Vergangene Woche zeigten die Steirer den Wienern wieder einmal, wie man anständig feiert. Unzählige Grazer Prominente pilgerten nämlich zum Steirerball in die Wiener Hofburg. Gastgeber Andreas Zakostelsky vom Verein der „Steirer in Wien“ begrüßte da etwa Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landtagspräsidentin Bettina Vollath, die Landesräte Johann Seitinger und Christopher Drexler, Altlandeshauptmann Franz Voves, WK-Präsident Josef Herk, LK-Präsident Franz Titschenbacher, die Raiffeisen-Vorstände Martin Schaller, Rainer Stelzer und Matthias Heinrich, Grawe- Generaldirektor Klaus Scheitegel, Estag-Vorstand Martin Graf, Styria- Vorstand Markus Mair, Steiermärkische-Vorstand Georg Bucher, Sturm-Präsident Christian Jauk Kathrin Nachbaur und Sturm- Präsident Christian Jauk sowie die Designerinnen Lena Hoschek und Eva Poleschinski. Außerdem kamen Bundeskanzler Sebastian Kurz und die steirischen Minister Hartwig Löger und Juliane Bogner-Strauß. Ausgelassenes Volkstanzen: Konsul Rudi Roth (4. v. l.) mit Obmann Andreas Molnar und „seinen“ Ungarn KK Die Ballettschule mit Redoute-Organisator Bernd Pürcher, Direktorin Diana Ungureanu und art+event-Geschäftsführer Wolfgang Hülbig (v. l.) KK (4), GEOPHO Ungarn-Ball 45 Minuten durchgetanzt ■■ Zum bereits 25. Mal eröffnete Konsul Rudi Roth heuer den ältesten Ball von Graz, den 131. Ungarnball im Brauhaus Puntigam. Und zu diesem besonderen Jubiläum musste er gleich 45 Minuten mit allen Gästen den traditionellen Csárdás tanzen. „Heuer besonders lang! Es war ein richtiger Mulatschak!“, freut sich der Unternehmer, der zusammen mit Leonhard-Bezirksvorsteher und Vereins- Obmann Andreas Molnar, Prälat Otto Molnar und seiner Schwester Renate Nakolnig-Molnar, Gemeinderat Markus Schimautz, Ex-Spar-Chef Erwin Schmuck sowie Dénes Kovács und seiner ungarischen Volkstanzgruppe bis in die frühen Morgenstunden feierte.

20. JÄNNER 2019 www.grazer.at szene 15 VEREIN DER STEIRER Rudi Roth WIE VIELE BÄLLE BESUCHEN SIE? Eva Tarjan Steirerball, Ungarnball, Opernball Die Unternehmerin und Society-Lady und St. Stephen’s Ball in Wien stehen 4 : 3 geht heuer auf die Opernredoute, den beim Konsul heuer am Programm. Offiziersball und die Sommerredoute. geht jetzt langsam ins Finale to „Freude“ – stammt heuer von Moderatorin Silvia Schneider. Freudig ist auch schon die Opernballettschule: 48 Tänzerinnen und zwei Tänzer zwischen acht und 18 Jahren werden das Publikum heuer zur Sizilianischen Vesper aus Verdis Vier Jahreszeiten verzaubern. Für Ballettschuldirektorin Diana Ungureanu ist es übrigens die letzte Redoute vor der Pension. Während die Organisatoren, Ensemblemitglieder, Gastronomen, Ausstatter und Co am letzten Feinschliff für das Ballhighlight arbeiten, tun das auch die Gäste. An den Ballkleidern wird der Feinschliff vorgenommen. Designerinnen wie Babsi Schneider und Elke Steffen-Kühnl von ardea luh wie PENTA MEDIA/KALCHER Schneidermeisterin Christiane Hofer (l.) mit Eva Tarjan bei der Anprobe Leitinger, Potzinger, Schnuderl, Schützenhöfer, Bogner- Strauß, Nagl, Smolle, Holasek, Dreisiebner, Bogner (v. l.) auch Eva Poleschinski arbeiten auf Hochtouren. Unternehmerin und Society-Lady Eva Tarjan hat sich heuer in Tel Aviv einen Stoff des libanesischen Designers Zuhair Murad gekauft und ein Kleid von Schneiderin Christiane Hofer von art+event zaubern lassen. Kostüme in Arbeit Apropos Outfit: Das ist vor allem am Tuntenball ja immer ein besonderes Thema, wenn es gilt, mit einem besonders extravaganten Kostüm aufzufallen. Organisator Joe Niedermayer darf sich auch heuer wieder über ein Kostüm von Schülern der Modeschule freuen – Genaueres möchte er noch nicht verraten, gewährt uns aber mit einem Selfie (siehe rechts) einen kleinen Einblick in die Anproben. Miss Desmond, Mutti des Tuntenballs, verrät vorab: „Mein Kostüm wird diesmal bereits zum zehnten Mal von meiner Madame Justine genäht. Sie ist Schneidermeisterin und hat jahrzehntelang an der Grazer Oper als Kostümbildnerin gearbeitet. Die diesjährige Robe, nach einem Original von 1897 gearbeitet, spiegelt das skandalöse Thema wieder und wird gänzlich in der Farbe der Sünde gestaltet – flammendes Rot.“ Tipps fürs richtige Outfit gibt’s von der Mutti auch: „Ein gutes Kostüm ist einfallsreich, auffällig, aber vor allem bequem. Couleur Redoute Ein Ballabend kann die Hölle sein in einem schmerzhaften Outfit. Also nicht an den Schuhen sparen!“ Gabalier feiert Jubiläum Zurück zu den Wurzeln heißt es am Bauernbundball für Volks-Rock-’n’- Roller Andreas Gabalier: Vor genau zehn Jahren startete er am Bauernbundball seine Karriere. „Bernd Pratter von ORF Steiermark hat mich damals gefragt, ob ein junges Talent am Ball spielen darf“, erinnert sich Bauernbunddirektor Franz Tonner. „Die Antwort: Wenn er nix kost, darf er auftreten! Und der Preis ist seither derselbe geblieben!“ „Aus der fehlenden Motivation zu strebern, hab ich mir damals eine Harmonika gekauft und zwei Lieder geschrieben“, erzählt Gabalier. Die zwei Lieder gab es damals dann gleich mehrmals zu hören: Zwei Zugaben musste der junge Gabalier nämlich spielen – mehr als zwei Lieder gab es aber nicht. Der Auftritt findet dieses Jahr übrigens um etwa 21.30 Uhr in der Stadthalle statt – „dann kann ich auch a bisserl früher zu feiern beginnen!“ Der Volks-Rock-’n’-Roller möchte sich am Ball nämlich nicht verstecken, sondern mittendrin sein. Und das bis ganz zum Schluss: „Andreas und ich haben den letzten Gast traditionellerweise immer persönlich hinausbegleitet“, stellt Tonner klar. Bunte Ballnacht mit vielen VIPs ■■ Die Couleur Redoute der steirischen katholischen Studentenverbindungen feierte vergangenen Samstag die 17. Auflage des bunten Balls in der Alten Universität. Die Organisatoren rund um Redoute-Obmann Gerhard Leitinger und -Generalsekretär Stefan Dreisiebner begrüßten da etwa Bundesministerin Juliane Bogner-Strauss, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landtagsabgeordnete Sandra Holasek, Bürgermeister Siegfried Nagl, Gemeinderätin Sissi Potzinger, Bischofsvikar Heinrich Schnuderl, Med-Uni-Altrektor und Nationalratsabgeordneten Josef Smolle, Raiffeisen-Generaldirektor Martin Schaller, AVL-Teamleiter Erik Bogner und natürlich Ball-Präsident und Rechtsanwalt Christian Gass. Tuntenball-Organisator Joe Niedermayer zeigt ein bisserl vom Kostüm. Bauernbund-Direktor Franz Tonner (l.) und Stargast Andreas Gabalier

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