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20. April 2021

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- Neue Covid-Teststraße in der Grazer Annenpassage - Landtag: Schöckl erhitzt weiter die Gemüter - So soll Sporgasse nun grüner werden - Buchpräsentation: In 10.000 Schritten durch Graz - Klima-Kultur-Pavillon am Freiheitsplatz

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2 graz www.grazer.at 20. APRIL 2021 Mit diesem kleinen Stift lassen sich Zecken sehr leicht entfernen. KK Schockgefrieren für Zeckenschutz ■ Das Grazer Unternehmen ASM hat sich eine einfache und geniale Idee für die Zeckenentfernung für Mensch und Tier. Der festgesaugte Zeck wird dabei einige Sekunden Schockgefroren, wodurch er handlungsunfähig wird und ohne Rückstände abfällt bzw. mit einer Pnizette ohne Druck entfernt werden kann. Der „helPen“und der „petPen“ (für Tiere“ haben als kleine Stifte in jeder Hosentasche Platz. Sie helfen nicht nur gegen Zeckenbisse, sondern auch für die Juckreizlinderung bei Bienenoder Wespenstichen. Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern weiter angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern etwas angestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 189,6 Fällen pro 100.000 Einwohnern (Freitag: 174,9) – 165,3 in Graz- Umgebung. Der Steiermark- Durchschnitt beträgt 167,6. Das höchste Infektionsgeschehen hat der Bezirk Deutschlandsberg mit 213,6 – das niedrigste Bruck- Mürzzuschlag mit 89,2. Bisher sind 280 Menschen in Graz im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, in Graz- Umgebung 237. Annenpassage Covid Teststraße VORZEIGEPROJEKT. Die seit langem leerstehende Annenpassage wurde jetzt zur Covid-Teststraße. Möglich machten das zwei Grazer Apotheken. Seit Montag hat Graz eine Covid-Antigen-Teststraße mehr: In der leeren Annenpassage, die endlich eine Verwendung findet, richteten die Grazer Apotheken „Zum Grünen Kreuz“ Annenstraße und die Bahnhofapotheke, Keplerstraße 112 in einer einzigartigen Apotheken-Kooperation eine neue Teststraße ein. Evelyn Kolaric (Apotheke zum Grünen Kreuz): „Wir haben hier ein Vorzeigeprojekt, denn allein dass zwei benachbarte, also konkurrierende Apotheken, eine gemeinsame Aktion machen, ist etwas Besonderes. Anna Katharina Wurzer von der Bahnhof Apotheke war sofort bereit mitzumachen. Wir können in unseren Kojen am Tag zwischen sechshundert und siebenhundert Personen testen, aber wir können auch auf tausend Personen erhöhen.“ Die Apothekerinnen hatten viel an Vorarbeiten zu erledigen, es gibt ja in der Annenpassage weder Stromkasten noch Strom. Und es galt die Genehmigungen der Bauund Anlagenbehörde und des Gesundheitsamtes der Stadt einzuholen. Kolaric: „Alle waren sehr zuvorkommend und nach kurzer Zeit hatten wir das offizielle Okay.“ Als Personal fungieren in der Annenpassage Medizinstudenten und Absolventen von naturwissenschaftlichen Studiengängen. Kolaric hat die Organisationsleitung übernommen und stellt das gesamte Test-Personal in ihrer Apotheke an. Kolaric: „Das läuft professionell ab. Die Tests werden mit E-Card abgerechnet und ein etwaiger Gewinn oder Verlust mit der Bahnhof Apotheke geteilt. Der Vermieter, die BOE Gebäu- Gratistests im Bereich des Grazer Hauptbahnhofes gibt es täglich von 7 bis 18 Uhr. Die Annenpassage wurde zur Teststraße umfunktioniert SCHERIAU (2) „Können rund tausend Leute am Tag testen“ Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at deverwaltung GmbH in Person von Christian Burgstaller kommt uns bei der Miete sehr entgegen. Sicherheitshalber haben wir auch Security-Leute vor Ort. Die technischen Einrichtungen, und das waren viele, hat alle mein Sohn Wolf Dietrich Kolaric erledigt. Nach 14 Tagen wollen wir evaluieren und vorerst ist das Projekt bis 31. Juli angelegt. Je nachdem was der Herbst bringt, wären wir auch bereit PCR-Tests durchzuführen. Die Errichtung der Teststraße war notwendig geworden, weil wir in der Apotheke von Testwilligen überrannt worden sind und die Apotheke räumlich nicht mehr in der Lage war, den Anstrum Testwilliger zu bewältigen!“ Anna Katharina Wurzer (l. Bahnhofapotheke) und Evelyn Kolaric (Apotheke zum Grünen Kreuz) haben die Teststraße eingerichtet.

20. APRIL 2021 www.grazer.at graz 3 Schöckl erhitzt weiter Gemüter POLITIK. Die heutige Landtagssitzung lieferte wieder einiges an Zündstoff. Vor allem die Menschenmassen am Schöckl ließen die Emotionen hochgehen. Diskutiert wurde aber auch über einige andere Themen heftig. Schöckl, Hass im Netz und Verkehrssicherheit waren Themen im heutigen Landtag. Ein Rechnungshofbericht sorgte für Aufregung. LANDTAG STEIERMARK/SCHERIAU Morgen, am 21. April 2021, diskutieren Expertinnen ab 18.30 Uhr online die Rolle der Frau in Architektur und Gesellschaft. STOCK/HALFPOINT Für Frauen bauen ■ Die Online-Veranstaltungsreihe „Stadt der Frauen“ vom Referat für Frauen und Gleichstellung widmet sich morgen, am 21. April, dem Thema „Für Frauen bauen“. In der Online-Veranstaltung wird gemeinsam mit Expertinnen über geschlechtergerechte Architektur diskutiert. Was bedeutet Gender Planning? Welche gemeinschaftsfördernden Ideen und Projekte im Wohn- und Siedlungswesen haben sich be- währt und wie müssen planerische Entscheidungen strukturiert sein, um Architektur gendergerecht zu gestalten? Coronabedingt wird die Veranstaltung vom Haus der Ar- chitektur in den virtuellen Raum verlegt. Unter dem Link https:// www.youtube.com/channel/ UCl4ee76sROy4oph3P_51KqA kann man dem Livestream ab 18.30 Uhr folgen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at In der heutigen April Sitzung des steirischen Landtag war der Schöckl und die Verkehrssituation aufgrund von Menschenmassen einmal mehr Thema. Die Grünen forderten einen Entschließungsantrag und einen runden Tisch mit Stadt Graz, betroffenen Gemeinden und Vereinen. Die Landesregierung hielt dazu fest: „Da sich das derzeitige Angebot im Spannungsfeld zwischen den finanziellen Möglichkeiten der Gebietskörperschaften, der Auslastung, den verkehrlichen Möglichkeiten sowie der Wirtschaftlichkeit befindet, ergibt sich für das Land Steiermark derzeit kein Handlungsbedarf, zusätzliche finanzielle Mittel hierfür bereit zu stellen.“ Dem widerspricht Grünen-Abgeordneter Lambert Schönleitner: „Es ist unerlässlich, dass endlich alle Akteure an einem Tisch sitzen, den Dialog suchen und im Zusammenwirken ein zeitgemäßes BesucherInnenlenkungskonzept mit klaren Verbesserungen erarbeiten!“ Rechnungshof-Kritik Auf der Tagesordnung standen außerdem Maßnahmen gegen Hass im Netz, die Änderung des Baumschutzgesetzes und des Wohnbauförderungsgesetzes sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Des Weiteren wurde vom Rechnungshof ein Prüfbericht zum Energiemanagement bei Amtsgebäuden des Landes vorgelegt. Dieser fiel äußerst negativ aus. Die Auswirkungen der gesetzten Maßnahmen seien nicht direkt ersichtlich. Online-Events der Stadt ■ Mit dem Thema „Mediensucht? Wo der Spaß aufhört“ beschäftigt sich die morgige Online-Veranstaltung aus der Reihe „Familie digital“ vom Amt für Jugend und Familie. Was tun, wenn Medien den Alltag von Menschen bestimmen? Wie viel Zeit vor digitalen Medien ist angemessen und was sind Warnsignale im Umgang mit sozialen Medien und digitalen Spielen? Diesen Fragen wird in der Online-Veranstaltung auf den Grund gegangen und Möglichkeiten beschrieben, mit exzessivem Medienkonsum umzugehen. Unter https://us02web. zoom.us/j/8307766061?pwd= NVZST29qdzdxeDVIb1UxQXlz Y1oxZz09 kann man via Zoom beitreten. Um Anmeldung unter office@fachstelle-enter.at wird gebeten. Mehr auf graz.at. Die Online-Veranstaltung „Mediensucht? Wo der Spaß aufhört“ findet morgen, 21. April 2021, von 18 bis 20 Uhr via Zoom statt. STOCK/ADAM TAYLOR NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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