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2. September 2018

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- Aufregung um brutales Video: Grazer Polizist tritt wehrlosen Mann - Graz bekommt bald einen Lebensmittelrat - Erstmals Sport im Sportpark - Rettung mit Blaulicht steckte im frischen Beton - Neuer Rekord für den Grazer Tourismus - Lärm und Verkehr am Messendorfberg plagen Anrainer - 1. Grazer Freibad feiert Geburtstag - Cocktailsbar-Restaurant in der Goldenen Pastete - Bar und Restaurant im Flugzeug: NovaAir ist bereit zum Abheben

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sport 44 42 redaktion@grazer.at www.grazer.at www.grazer.at 2. SEPTEMBER 27. MAI 2018 Dieser Titel wird in Österreich bleiben!“ Boxerin Eva Voraberger erfuhr mit Luna del Mar Torroba ihre Gegnerin für den Kampf um den von der Grazerin gehaltenen WM-Titel – und schickt ihrer Rivalin gleich einen „Willkommensgruß“. GEPA, KK, KWON Wechsel zu Grün: Rotes Tuch Alar (r.) reiht sich ein in die Serie der aufsehenerregenden Transfers zu Rapid, die auch schon Wallner (o.) und Weber einst „wagten“. GEPA (3) HEISS. Der Wechsel von Deni Alar zu Rapid – er kehrt heute nach Liebenau zurück – ist nicht der erste brisante Transfer zwischend den Rivalen. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Fall“ 1 ereignete sich schon im Sommer 1970. Da wechselte Trainer Gerdi Springer sen. zu den „Grünen“. „Das wirbelte viel Staub auf“, erinnert sich Sturm-„Lexikon“ Herbert Troger, 1978 folgte mit Trainer-Legende Karl Schlechta „Fall 2“. Bitter: Der „Sir“ prägte nämlich den damaligen Fußball in Graz. Noch mehr Emotion wurde unter Beobachtern und Fans geweckt, als Schlechta im Juli ’78 „Ziehsohn“ Heri Weber (dessen späterer Trauzeuge er sogar wurde) nach Hütteldorf lotste. „Bei Sturm war ich zum Nationalkicker geworden, fuhr zur WM 1978, und nach der Rückkehr wechselte ich zu Rapid. Das erste Spiel gegen Sturm in ‚Alt-Liebenau‘ war richtig heftig: Pfeifkonzert übers ganze Spiel. Aber: Mich hat das extrem motiviert, angestachelt. Damals war’s noch ernstzunehmen, wenn ein Kicker gesagt hat, er geht wegen eines besseren Gehalts – in Graz waren wir ja keine Profis!“ Nach einer längeren „Ruhephase“ war es dann der „Über- Volleyball am Murbeach SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Beach-Volleyball! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Egal, wo man hinkommt, beinahe überall finden sich Sandplätze zum Baggern und Pritschen. Wie beliebt Beach-Volleyball in unserer Heimat geworden ist, macht der Verein Beach Volley Club Graz – kurz BVC – deutlich: Der 1998 gegründete Verein zählt immerhin knapp 200 Mitglieder und bietet diesen ab Mitte April am Auster Beach und am Mur Beach Action in verschiedensten Leistungsklassen – die Jüngsten können da schon ab zehn Jahren starten. Da bleiben auch die Erfolge nicht auf der Strecke: Neben einer Bronze-Medaille bei der U23-WM, internationalen Turniersiegen und einem Staatsmeistertitel können die Grazer noch etliche weitere Topplatzierungen verbuchen. Ingo Gruber, Obmann des Vereins BVC Graz, erklärt die Faszination des Beach-Volleyball-Sports: „Das Umfeld und die Atmosphäre beim Beach-Volleyball bringen einfach ein ganz eigenes Flair und auch ein wenig Partystimmung mit!“ Alle steirischen Vereine findet man online unter www.volleynet.at/beach. Gemma, Grazer www.grazer.at Ingo Gruber vom Verein BVC Graz freut sich immer über Interessierte beim Schnuppertraining. Infos gibt’s online unter www.beachvolleygraz.com. NEPEL (2)

2. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at sport 445 43 HERO➜ Ingrid Resch, Senioren-Tennisspielerin Bei den ITF Seniors World Championships holte sich die Grazerin gegen Kerstin Garcia (GER) den WM-Titel der Altersklasse +55! Marcel Sabitzer, Fußballer Der Leipzig-Legionär startete bitter in die neue Saison: 1:4-Abfuhr in Dortmund — und dazu auch noch ein Eigentor verursacht. ZERO ➜ für Schwarze Nacht“-Transfer des damaligen Top-Talents Roman Wallner, angeblichen Vertragsunklarheiten geschuldet. Ex-Sturm-Boss Hannes Kartnig rotierte, hinzu kam, dass man in dieser Phase (Winter 1998) mit Rapid um den Titel kämpfte, mit Sturm als Sieger. Wallner schaffte in Wien den Durchbruch. Unten durch ist er seither bei den Sturm-Fans. Die folgenden Übertritte von Ferdl Feldhofer (ging im Streit mit Kartnig) 2002, Georgi Korsos 2004 und Mario Sonnleitner 2010 gingen recht unspektakulär über die Bühne, während 2011 der Abgang von Flo Kainz die Fan-Wut so sehr überkochen ließ, dass Kainz bei der Rückkehr nach Liebenau mit einem Sauschädl auf der Nordkurve empfangen wurde. „Sowas geht zu weit“, ärgert sich Weber noch immer. Nicht viel besser gings Millionentransfer Robert Beric, als er in Grün-Weiß erstmals wieder in Graz auftrat und den Hass auch noch mit Provokationen gen Nord anstachelte. Sowohl bei Kainz als auch Beric lagen übrigens Vertragsklauseln den Wechseln zugrunde. Und Alar? Freut sich auf die Partie! „Duelle zwischen Sturm und Rapid sind die stimmungsvollsten, ähneln Europacuppartien.“ Den umgekehrten Weg, von Rapid zu Sturm, gingen Ur-Blackie Arnold Wetl (Zwischenstation Porto), Christian Schoissengeyr (Sommer ’15), Philipp Huspek (Juni ’16), Thomas Schrammel (Jänner ’18) – und Alar… Foda (r.) betreut dieser Tage seine einstigen Sturm-Schützlinge Stefan Hierländer (l.) und Peter Zulj (rechts oben) im Camp in Bad Waltersdorf. GEPA Erfolg dank kurzer Wege ■■ Für Österreichs Nationalteam stehen demnächst zwei bedeutsame Spiele an. Zuerst spielt die Mannschaft um Sturms Stefan Hierländer und Co. am 6. September einen Test gegen WM- Teilnehmer Schweden, am 11. September steigt mit dem Duell gegen Bosnien in Sarajevo der Auftakt in die Nations League. Die Vorbereitung absolviert die Truppe von Teamchef Franco Foda seit gestern, Samstag, in Bad Waltersdorf. Die Gründe, warum erneut auf die Region vertraut wird, erklärt Franco Foda so: „Ich hab mit Sturm jedes Mal gute Erfahrungen dort gemacht. Wir haben alles, was wir für Training und Vorbereitung brauchen, in unmittelbarer Nähe. Ideale Ausstattung und kurze Wege sind für eine Mannschaft essentiell.“ Neben den Akteuren des ÖFB sind es aber auch diesmal wieder die Fans, die in Bad Waltersdorf „einfallen“: Am 3. und 7. September (17.30 Uhr) gibt‘s öffentliche Trainings samt Autogramm- Möglichkeiten. PHIL Neuer „Folks- Held“ Fokussiert: So genau wie den Ball hat Gerold Folk seine Zukunft im Blick. GEPA TALENT. Dem Grazer Gerold Folk gehört die Golf-Zukunft – und die heißt jetzt European Tour! Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Der Triumph bei den Schweizer Golf-Meisterschaften im Golf Club du Domaine Imperial bei Genf (Runden mit 66, 69, 69 und wieder 69 Schlägen) ist sein bisher größter Erfolg und jener, der Gerold Folk (22) die „Schiene“ zum Omega European Masters (6. bis 9. September, Crans-sur-Sierre) legte. Seine Premiere auf der European Tour. Dotiert ist das Top-Turnier mit 2,5 Millionen Euro! Zu verdanken hat das der Grazer seinem enormen Trainingsaufwand. „Ich trainiere 45 Stunden pro Woche am Murhof, mit eingerechnet sind da auch Fitnesstraining etc.“ Oft an seiner Seite ist ein prominenter Trainingspartner: Lukas Nemecz. „Luki hat Erfahrung auf der European Tour, er gibt mir Tipps über die Gegebenheiten der Plätze, das Reisen.“ Schaut sich Folk auch spielerisch was ab? „Nein, man braucht seinen eigenen Stil. Ich hab ja mit meinem eigenen Trainer sowie beim Nationalteam zu tun, muss also flexibel sein.“ Seine Vorzüge sieht Folk im Schwung („Da identifizier’ ich mich mit Superstar Rory McIllroy“) und seiner Technik, die er in den letzten Jahren enorm verbessern konnte. Weitere Stärke: Akribie. „Ich führe genauestens Buch über meine Statistiken zu jedem Tur- nier, speise die Daten dabei in ein spezielles System ein.“ Wenig verwunderlich ist, woher sein Hang zu Zahlen kommt: Folk studiert Mathematik. Was müsste passieren, damit die Rechnung seines Zukunftsplans aufgeht? „Wenn ich’s mir aussuchen könnt’, will ich in fünf Jahren Profi sein und möglichst weit vorn auf der Tour spielen. 2019 werde ich noch Amateur bleiben.“ Das Ziel fürs Omega European Masters ist abgesteckt: „Es ist eines der größten Turniere auf der Tour. Alles, was besser ist als der Cut, ist ein Erfolg für mich!“

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