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2. September 2018

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- Aufregung um brutales Video: Grazer Polizist tritt wehrlosen Mann - Graz bekommt bald einen Lebensmittelrat - Erstmals Sport im Sportpark - Rettung mit Blaulicht steckte im frischen Beton - Neuer Rekord für den Grazer Tourismus - Lärm und Verkehr am Messendorfberg plagen Anrainer - 1. Grazer Freibad feiert Geburtstag - Cocktailsbar-Restaurant in der Goldenen Pastete - Bar und Restaurant im Flugzeug: NovaAir ist bereit zum Abheben

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16 graz www.grazer.at 2. SEPTEMBER 2018 Gastro Börse www.grazer.at 3000 Quadratmeter bei der Herz- Jesu-Kirche bieten Platz. KK Bücherbazar: 40.000 Bücher ■■ Zu Herbstbeginn lädt die Pfarre Herz Jesu mit rund 40.000 Büchern wieder zum Bücherbazar. Von 29. September bis 13. Oktober gibt es auch Lesungen von bekannten Autoren wie Eva Rossmann. Mit dem gesamten Erlös werden die Pfarre sowie Hilfsprojekte der pfarrlichen Sozialkreise in der Steiermark und im Ausland finanziert. So sollen die Wohnungen aussehen, die wohnraumwerk in Fölling baut.KK Großwohnbau in Mariatrost ■■ Zum Artikel „Neues Groß- Wohnprojekt in Mariatrost – und noch immer keine Verkehrslösung“ vom 19. August: „Für jede unserer Wohnungen bzw. jedes Reihenhaus sind ein bis zwei Autoabstellplätze verfügbar“, stellt Immobilientreuhänderin Berit Senger von „wohnraumwerk“, einem von zwei Bauträgern auf der 20.000 Quadratmeter großen Fläche in Fölling, klar. „Nahversorgung und Freizeitmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe machen diesen Standort zum idealen Lebensmittelpunkt.“ Cocktailbar-Restaurant in der Goldenen Pastete Die Betreiber der Cocktailbar „Coco“ haben jetzt auch die legendäre Goldene Pastete in der Sporgasse übernommen. LUEF NEU. Die Cocktailbar „Coco“ wurde um ein Restaurant in der Goldenen Pastete in der Sporgasse erweitert. Dort gibt’s Italienisches in Burger- und Crêpe-Form. Der Goldenen Pastete wurde wieder Leben eingehaucht! Nachdem die Vorbesitzer ins ORF-Zentrum wechselten und dort die Kantine übernahmen, hat sich die Cocktail-Bar „Coco“ nun im Traditionslokal in der Sporgasse niedergelassen. Weit hatte das Team nicht, immerhin liegt die Cocktail-Bar seit elf Jahren direkt ums Eck. „Und jetzt haben wir die zwei Lokale eben kombiniert“, berichtet Adar Aker vom Coco. „Unser Gastro-Konzept sieht so aus, dass wir italienische Küche ganz neu interpretieren, sie etwa als Burger- oder Crêpe-Variationen servieren.“ Cocktails kommen auch im neuen Konzept nicht zu kurz: „Man kann zum Beispiel ■■ Am nächsten Samstag, dem 8. September, findet bereits zum zweiten Mal das Herbstfest im Gemeindepark in Eggenberg statt. Ab 11 Uhr wird mit Hilfe der Fladnitzer Schuhplattler der noch stehende Maibaum umgeschnitten und dann in Stücken verkauft oder auch versteigert. die Cocktails im Coco bestellen und in der Pastete daneben zu den Speisen trinken.“ Auch das Gastgarten-Problem sei gelöst, so Aker: „Da wir jetzt in beiden Lokalen daheim sind, konnten wir die Gastgärten miteinander kombinieren und entsprechend ausbauen.“ Das Angebot erweitert wird im Sax-Eissalon in der St. Peter Hauptstraße. Dort zieht bald das bis Ende Juli am Kaiser-Josef- Platz ansässige „Il Nascondiglio“ mit seinen kulinarischen Produkten vom Gardasee ein. Im Rahmen der Kooperation mit dem Eissalon gibt es dann etwa auch Kaffee, Wein, Grappa, Öl, Marmeladen, Nudeln oder Gewürze. Zweites Eggenberger Herbstfest Der Tag wird musikalisch untermalt und ab 18 Uhr wird Silvio Gabriel mit Cuba Libre und lateinamerikanischen Klängen den Besuchern einheizen. Für die Kleinen wird es zudem ein vielfältiges Programm mit Hüpfburg, Spielebus und Malworkshop geben. Einstein hat geschlossen „Wir sagen Adieu und leise Servus. Schön wars!“ Mit dem „Einstein“ in der Heinrichstraße hat ein Kult-Studentenlokal kürzlich geschlossen. Nach fünf Jahren haben die letzten Betreiber Anfang des Monats zugesperrt. Die Nachfolge soll bereits geklärt sein. Um eine Bar reicher ist hingegen die Conrad-von-Hötzendorfstraße. Das „Barcode Graz“ soll Mitte Oktober eröffnen und Jung und Alt ansprechen. Am Ostbahnhof wird die Lounge von Mittwoch bis Samstag ab 16 Uhr geöffnet haben. Eine Bar, die sehr breit gefächert sein wird und mit verschiedenen Veranstaltungen aus der Reihe tanzen will. PHIL, VENA, VALI Für Spaß bei den Kindern wird auch eine Hüpfburg sorgen. THINKSTOCK

2. SEPTEMBER 2018 www.grazer.at graz 17 Auf einmal war Fluglinie „tot“ FLUGVERBOT. Die Flotte der Schweizer Airline Skywork bleibt für immer am Boden. 11.000 Passagiere saßen fest, und ich war einer von ihnen. Von Vojo Radkovic, Berlin-Tegel vojo.radkovic@grazer.at Als ich am Donnerstag Nachmittag zum Skywork-Schalter in der Abflughalle des Berliner Flughafens Tegel ging, war ich noch guter Dinge. Der Schalter war trotz Check-in-Time völlig verwaist, das bedeutete nichts Gutes, und dann der Hammer: Die Skywork-Airline gibt es nicht mehr, die sind pleitegegangen, sagte am Nebenschalter eine Berlinern, um gleich hinzuzufü- gen: „Geld bekommen Sie auch keines zurück.“ Ich checkte, was los war, und erfuhr das ganze Drama. Über die seit einiger Zeit strudelnde Airline wurde das Grounding, ein Flugverbot, verhängt, da die Firma Insolvenz angemeldet hatte. 11.000 bereits gekaufte Tickets waren mit einem Schlag wertlos, auch meins. Da steht man nun verloren in dem nicht sonderlich heimeligen Flughafen Tegel in Berlin herum und denkt sich, wie komme ich da nach Graz. Am Tag zuvor bin ich noch mit Skywork von Graz nach Berlin geflogen. Klaglos. Allerdings war die Maschine kaum besetzt. Ich dachte mir, wann die Schweizer diese Linie wohl einstellen würden. Als der Online-Boarding- Versuch am nächsten Tag nicht klappte, hätte ich mir schon Sorgen machen müssen. Aber eine freundliche Lady am Skywork- Telefon versichert mir, kurz vor Bekanntgabe der Pleite, dass nur Aus auch für die Berlin-Flüge von Graz aus, die Airline ist pleite. SKYWORK das System kaputt sei und ich am Schalter einchecken könnte. Dann ein Lichtblick, es gebe eine Maschine der Austrian Airlines nach Wien mit Anschlussflug nach Graz. Fein, sagte ich mir, bis die unverbindlich lächelnde Dame am Schalter trocken sagte: „Kostet aber 750 Euro.“ Ganz schön happig. Ich fragte, was mich ein Flug nur nach Wien kosten würde. Da müsste ich nur 124 Euro zahlen, rund 600 Euro nur für den Abendflug weiter nach Graz? Da stimmt was nicht. Also Flug nach Wien gebucht, mit dem Zug nach Graz gefahren. Der Grazer Flughafen sollte sich diese Preisgestaltung mal näher ansehen. Es wird immer wieder geklagt, dass die Flüge nach und von Graz die teuersten seien. Zurück zu Skywork: Die Passagiere sind vor allem sauer, weil die Fluglinie die Pleite verschwiegen und bereits im Wissen der kommenden Insolvenz Tickets verkauft hat.

2021