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2. Juni 2019

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- Graz bekommt zehn Schulen der Menschenrechte - 550.000 Euro Sonderkredit wegen der vorverlegten Nationalratswahl - Stadt erweitert Unterstützung bei Kautionen - Umbau am Kaiser-Josef-Platz: „Standgebühr muss weg“ - Erste Fußgängerzone für St. Leonhard - Bürgerbefragung in Kalsdorf - Keine Hilfe für alten Ex-Theaterboss - Chefdays 2019

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8 graz www.grazer.at 2. JUNI 2019 Das FabLab im Labor für Innovation an der TU Graz TU/LUNGHAMMER Festival für Innovation 2019 ■■ Vor gut einem Monat an der TU am Campus Inffeldgasse das Labor für Innovation eröffnet. Es ist der größte akademische Makerspace Österreichs und soll die Zusammenarbeit zwischen der Maker-Community, Industriebetrieben, Start-ups und Forschung fördern. Nächsten Donnerstag (6. Juni, ab 17 Uhr) veranstalten die Verantwortlichen das Innovation Festival 2019. Neun Studierendenteams präsentieren ihre Ergebnisse der letzten neun Monate. Evon Rose und die Uptown Monotones machen Musik. Eine hochkarätige Runde diskutierte über die Zukunft des Grazer Sports: ASKÖ-Präsident Gerhard Widmann, Sportlandesrat Anton Lang, Sportstadtrat Kurt Hohensinner, „Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich, Tennispräsidentin Barbara Muhr, Sportunion-Präsident Stefan Herker und Fußball-Präsident Wolfgang Bartosch (v.l.). SCHERIAU „Grazer TV“-Diskussion Stadion für Sturm und GAK SPORTLICH. Politiker und Funktionäre diskutieren bei der ersten Sendung für unser „Grazer TV“ über Liebenau, Olympia und einen Fußballgipfel. Dieter Weber (Ankünder), Richard Kaufmann (SPAR), Holding-Vorstand Wolfgang Malik u. Gemeinderätin Daisy Kopera (v.l.) MÜLLER Bim-Design- Preis für Spar ■■ Um den schönsten Bus und die schönste Straßenbahn zu küren, wurde diese Woche erstmals der Transport Media Award verliehen. Sieger wurde der Cityrunner von Spar mit dem Slogan „Naheliegendes“ im Tomaten-Design (siehe Foto). Auf dem zweiten und dritten Platz landeten XXL Sports und McDonald‘s. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Als allererste Sendung in unserem „Grazer TV“ brachten wir hochkarätige Personen aus dem Sportbereich am Tag des Sports an einen Tisch, um mit ihnen über die brennendsten Themen zu diskutieren. Und Sportstadtrat Kurt Hohensinner ließ gleich mit einer frohen Botschaft aufhorche: „Das Sportbudget der Stadt wird im nächsten Jahr von drei auf vier Millionen erhöht!“ Auch hinsichtlich des Sportjahres 2021, von dem sich ASKÖ-Präsident Gerhard Widmann viel erwartet: „Das ist eine große Chance für uns alle, die wir unbedingt nützen sollten um Schwung in den Bereich Bewegung zu bringen.“ Die Olympischen Spiele, für die sich Graz ja bewerben wollte und dann zurückzog, kamen ebenfalls zur Sprache und Landesrat Anton Lang machte den Befürwortern Hoffnung: „Die Tür für eine neuerliche Bewerbung ist nicht für ewig und immer zugeschlagen. Man sollte sich gut vorbereiten und dann kann man sehr wohl darüber nachdenken, sich wieder zu bewerben.“ Auch Tennispräsidentin Barbara Muhr kann der Idee was abgewinnen: „Es ist sicher positiv, dass bei Großereignissen immer infrastrukturelle Maßnahmen für das ganze Land passieren.“ Fußballgipfel Einen neuen Schwung gibt es auch für die 300 Fußball-Jugendvereine mit 60.000 Mitgliedern. „Gemeinsam mit Sportamtsleiter Thomas Rajakovics haben wir einen Fußballgipfel in Graz geplant, um uns die Sorgen der Fußballvereine anzuhören.“ Das ist auch ganz im Sinne von Sportunion-Präsident Stefan Herker, der betonte: „Die Infrastruktur ist das größte Problem der Vereine. Die Politik hat in den letzten Jahren sehr viel in den Sport in Graz gesteckt, aber die Kosten sind halt leider auch mitgestiegen.“ Das heiße Thema „Stadion Liebenau“ wurde ebenso diskutiert und hier erteilte Hohensinner dem Wunsch mancher Fans nach je einem eigenen Stadion für Sturm und GAK eine Absage: „Beide Vereine sind für die Lizenz in Liebenau gemeldet. In Weinzödl zum Beispiel ein Stadion für 10.000 Zuschauer zu bauen würden wir vom Verkehr her nicht packen und es ist Wasserschutzgebiet. Wir planen dafür in den Nachwuchs zu investieren.“ Auch Fußballpräsident Wolfgang Bartosch zeigt in diesem Punkt Verständnis: „Natürlich wäre es emotional gesehen am schönsten wenn wir zwei Stadien hätten, aber natürlich muss man hier schon auch ökonomische Aspekte berücksichtigen.“ Übrigens: Wer das Gespräch in ganzer Länge sehen möchte kann dieses im brandneuen „Grazer TV“ auf www.grazer.at tun.

2. JUNI 2019 www.grazer.at Umbau am Kaiser-Josef-Platz graz 9 „Standgebühr muss weg“ HILFE. Da die Standler am Kaiser-Josef-Platz aufgrund des Umbau mit Einbußen rechnen müssen, soll ihnen der Standzins erlassen werden. Dass die Wiese um die Oper aspahliert werden soll, ist inzwischen fix. Die Aufregung um den Umbau des Kaiser-Josef-Platzes und den damit verbundenen Umzug des Bauernmarktes geht dennoch weiter: Grundsätzlich wird die Neugestaltung von den meisten Standlern begrüßt, die acht bis neun Wochen andauernden Bauarbeiten bedeuten für sie aber auch Umsatzeinbußen. Bei der Infoveranstaltung für die Gewerbetreibenden hat Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio mitgeteilt, dass der Standzins für die Hütten vier Wochen erlassen wird. Ein entsprechender Stadtsenatsbeschluss dazu ist derzeit noch offen. Zu wenig findet das Gemeinderätin Andrea Pavlovec-Meixner von den Grünen. „Auch wenn die Baustelle in Phasen abgewickelt werden soll und einige Standler nach Abschluss der Arbeiten im Bereich der Mandellstraße vielleicht bereits nach einem Monat wieder auf den Platz zurückkehren können, andere wiederum erst mit Anfang August ihren Betrieb einstellen müssen. Eine laute Baustelle und die erschwerte Zugänglichkeit laden sicher nicht zum Einkaufen und Verweilen ein.“ Deshalb möchte sie in der kommenden Gemeinderatssitzung am 6. Juni eine Frage an Eustacchio stellen, wie er den Verdienstentgang möglichst gering halten will und ihn bitten, den Standlern die Gebühr für die gesamte Zeit der Bauarbeiten zu erlassen. VENA Aufgrund der Umgestaltung des Kaiser-Josef-Platzes müssen die Standler auf die Wiese vor der Oper siedeln – diese wird dafür extra asphaltiert. LUEF (2)

2021