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2. Juni 2019

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- Graz bekommt zehn Schulen der Menschenrechte - 550.000 Euro Sonderkredit wegen der vorverlegten Nationalratswahl - Stadt erweitert Unterstützung bei Kautionen - Umbau am Kaiser-Josef-Platz: „Standgebühr muss weg“ - Erste Fußgängerzone für St. Leonhard - Bürgerbefragung in Kalsdorf - Keine Hilfe für alten Ex-Theaterboss - Chefdays 2019

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6 graz www.grazer.at 2. JUNI 2019 K O M M E N T A R von Vojo Radkovic ✏ vojo.radkovic@grazer.at Graz spielt wieder in Oberliga mit W enn schon um sieben Uhr früh die ersten Fans vor der Grazer Stadthalle auf Einlass warten, damit sie ja in der ersten Reihe stehen können, wenn die Band Muse auf der Bühne steht, ist Großes angesagt: 14.500 Besucher feierten die Briten, die am 4. Februar 2000 Vorgruppe von Bush im Grazer Orpheum waren. Der Manager, der Muse auch heute veranstaltet, erinnert sich ganz genau, denn an diesem Tag ist Haiders FPÖ in die Regierung gekommen und „this was a bad day“. Mittlerweile hat die aktuelle Entwicklung alles in den Schatten gestellt, was Österreichs Politik bislang zu bieten hatte. Aber das ist eine andere Geschichte. Zurück zur Band Muse. Diese Show und viele andere mehr haben Graz als internationale Konzertlocation wieder in den Fokus gerückt. Nach einiger Zeit Pause ist Graz wieder in der Oberliga dabei. Die Behörden haben mitgespielt und sich einer Erweiterung der Halle nicht in den Weg gestellt. Ob große Pferde-Shows, Mega-Sport- Events, Cirque du soleil oder eben Konzerte, Graz wird nicht mehr umfahren. Das ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Viele Besucher kommen von auswärts, manche machen gleich ein paar Tage Urlaub in der Stadt und vielleicht gibt es eines Tages ein Wiedersehen mit AC/DC oder Metallica. FOTO: KK Graz: Wegen NR-Wahl 550.000 € Sonderkredit WAHLKONTO. Wegen der vorverlegten Nationalratswahl braucht Graz einen Sonderkredit von 550.000 Euro. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Noch sind die Wunden in Sachen Ibiza-Video, Strache-Rücktritt, Rauswurf des Innenministers Kickl und des Bundeskanzlers Kurz samt Regierung nicht verheilt, ist in den Kommunen schon sehr viel zu tun, was die vorverlegten Nationalratswahlen für September 2019 betrifft. Die Stadt Graz muss unter anderem in ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag einen Nachtragskredit in Höhe von 550.000 Euro beschließen. Wie es aus dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen, Immobilien sowie Wirtschaft und Tourismus heißt, sind die für die von 2022 auf 2019 vorverlegten NR-Wahl benötigten Mittel nicht budgetiert. Da durch den verfassungsmäßigen Fristenlauf die ersten Budgetmittel für die vorverlegte Nationalratswahl bereits Anfang Juli benötigt werden, beantragt das Bürgeramt Budgetmittel in Höhe von 550.000 T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. „Arnie“ 380 Arnold Schwarzenegger lieferte in Sachen Klimawandel viele Schlagzeilen und war auch wegen dem Begräbnis von Niki Lauda in den Medien. Im Grazer Rathaus bereitet man sich wieder auf eine vorverlegte Nationalratswahl vor. Dabei hätte diese erst im Jahr 2022 stattfinden sollen. GETTY Euro als Nachtragskredit zur Abwicklung der vorverlegten Nationalratswahl. Unter den benötigten Ausgaben finden sich u.a. Schreibund Büromittel in Höhe von 3.500 Euro, Postdienste in Höhe von 180.000 Euro, Mietzinse in Höhe von 23.000 Euro, Mehrleistungsvergütungen in Höhe von 37.000 Euro, Entgelte für sonstige Leistungen 252.000 Euro, Amtspauschalen und Repräsentationsausgaben 5.000 Euro, Personen und Gütertransporte 28.000 Euro. Für die Instandhaltung von Fahrzeugen wurden nur 800 Euro budgetiert und für Treibstoff braucht man für die vorverlegte Wahl gar nur 500 Euro. Graz ist die größte Bezirkswahlbehörde Österreichs. Auf Graz folgt Wien-Favoriten mit ca. 198.000 Einwohnern. Der Unterschied zu Wien liegt darin, dass die Wiener Gemeindebezirke eigene Bezirkswahlbehörden sind und nur teilweise zwei Bezirke zusammengelegt werden. Alle Bezirke in Graz bilden eine Bezirkswahlbehörde, diese ist damit die größte Wahlbehörde Österreichs. Es ist davon auszugehen, dass die 550.000 Euro beschlossen werden. Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam 2. Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann 134 3. Simone Schmiedtbauer, EU-Mandatarin 82 4. Franco Foda , Team-Trainer 70 5. Mario Kunasek, Ex-Minister 67 derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch (0664/80 666 6695), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. 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2. JUNI 2019 www.grazer.at graz 7 Stadt erweitert Unterstützung bei Kautionen HILFE. Die Stadt Graz erweitert jetzt die Gewährung von rückzahlbaren Kautionsbeiträgen auch auf die sogenannten Genossenschaftswohnungen. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Ich möchte den Menschen so den Einstieg in ihr neues Zuhause erleichtern. Eine rasche Wohnversorgung darf nämlich nicht an der Kaution scheitern“, sagt der zuständige Stadtrat und Vizebürgermeister Mario Eustacchio, zum Problem der Kautionen. Die Stadt Graz ändert jetzt die Richtlinien für die Gewährung eines rückzahlbaren Kautionsbeitrages durch die Stadt. In den Genuss dieser Unterstützung konnten bislang nur Wohnungssuchende am privaten Wohnungsmarkt kommen. Aus der Praxis, so heißt es aus dem Büro des Bürgermeisterstellvertreters, hat sich gezeigt, dass vielen Menschen mit einem geringen Einkommen so ein viel größeres Wohnungsangebot am relativ teuren privaten Wohnungsmarkt zur Verfügung steht. Weiters zeigt sich, dass viele ältere Genossen- schaftswohnungen im Übertragungswohnbau eine hohe Miete aufweisen. Dadurch ist auch die Kaution in Höhe von bis zu drei Bruttomieten hoch. Um das Problem der Leistbarkeit der Kaution zu verringern, sollen nun auch Mieter dieser Wohnungen finanziell unterstützt werden. Es geht hier zum Großteil um Genossenschaftswohnungen. Bei den stadteigenen Gemeindewohnungen gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten bei der Kautionsgestaltung. „Freund“, „Nachbar“, „Zuhörer“, das ist SP-Chef Michael Ehmann KK Ehmann auf „Cafe“ Tournee ■■ Auch bei der Grazer SPÖ ist der NR-Wahlkampf ausgebrochen. Mit dem „Cafe Ehmann“ will SP-Stadtchef Michael Ehmann die Grazer SP mehr öffnen und mehr Transparenz in der Gemeinderatsarbeit zeigen. Am 7. Juni startet die Graz-Tour auf dem Josef Pongratz Platz vor der GKK. Auf drei Plakaten wird Ehmann als „Freund“, „Nachbar“ und als „Zuhörer“ positioniert. Ehmann: „Und genau so sehe ich mich, so möchte ich verstanden werden. Jeder kann kommen und mit mir reden und Kaffee trinken“.

2021