7 TAGE SONNTAG

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2. Juni 2019

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- Graz bekommt zehn Schulen der Menschenrechte - 550.000 Euro Sonderkredit wegen der vorverlegten Nationalratswahl - Stadt erweitert Unterstützung bei Kautionen - Umbau am Kaiser-Josef-Platz: „Standgebühr muss weg“ - Erste Fußgängerzone für St. Leonhard - Bürgerbefragung in Kalsdorf - Keine Hilfe für alten Ex-Theaterboss - Chefdays 2019

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2 die seite zwei www.grazer.at 2. JUNI 2019 E D I T O R I A L von Tobit Schweighofer ✏ tobit.schweighofer@grazer.at Auf die Plätze, fertig, Graz! D er Tag des Sports war – man kann es nicht anders sagen – ein Fest der Sonderklasse. Der einzige Sonnentag in einer Reihe von novemberähnlichen verregneten Wochen machte unsere Veranstaltung zum herausragenden Ereignis in diesem Frühling. Gerade an diesemTag hat man gespürt, dass die Sportstadt Graz lebt und so stark pulsiert wie schon lange nicht. 40.000 Menschen schlenderten an den mehr als 80 Pagodenzelten vorüber, Kinder probierten die eine oder andere Sportart aus und die Sportler präsentierten sich und ihre Disziplinen auf sympathische und fröhliche Art und Weise. Auch das Podiumsgespräch mit Vertretern aus Politik und Fachverbänden, in der über die Zukunft des Sports in Graz und der Steiermark gesprochen wurde, und das als erster Beitrag unseres „Grazer TV“ auf unserer Webseite www. grazer.at zu sehen ist, war mit brisanten Neuigkeiten gespickt. So verriet Stadtrat Kurt Hohensinner, dass es bald zu einem Fußballgipfel in Graz kommen wird. Auch der emotional aufgeschaukelten „Vision“ von zwei großen Fußballstadien (eines für Sturm und eines für den GAK) wurde erstmals in der Öffentlichkeit eine klare Absage erteilt. Sogar eine neuerliche Grazer Bewerbung für Olympische Spiele ist für die Entscheidungsträger nicht ausgeschlossen. Also: Auf geht‘s! Tobit Schweighofer, Chefredakteur SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT... Frühstück gemütlich daheim. Flora und Moritz Strimitzer haben für das Frühstücksfoto ein passendes Set aufgebaut. MARTIN WIESNER ...Christof Strimitzer In der Grazer Messe brennt der Marketingchef Christof Strimitzer für tolle Live-Events, privat ist er Familienmensch und Naturliebhaber. Entspanntes Frühstück daheim geht wie? Sonntags führt mich mein erster Weg zum Bäcker, ich hole frisches Gebäck, organisiere mir alle Sonntagszeitungen und dann wird mit meiner Familie gemütlich gefrühstückt. Croissants, Kornspitz, Joghurt mit Früchten, meine Frau Ina liebt frische Säfte, es gibt Kaffee und für die Kinder Flora (10) und Moritz (13) Kakao. Schinken, Ham & Eggs, Salami, Käse und Gemüse. Klingt wie ein gemütlilcher Sonntagsbrunch. Nein, wir stehen auch sonntags früh auf und Frühstück gibt‘s um 8 Uhr. Dann verbringen wir viel Zeit in der Natur und wandern oft auf den Schöckl. Dort wird auch gegessen oder es wird später dann daheim gekocht. Sie kochen selber offenbar sehr gern? Wir haben eine Familientradition und das ist die Freitags-Party. Da kocht immer einer für alle anderen, auch die Kinder machen da mit. Ich koche gerne Fisch, am liebsten Wolfsbarsch in Salzkruste. Steht am Freitag ein Konzert an, dann wird Samstag gekocht. Muse war am Mittwoch zum Glück... Muse war für mich ein absolutes Highlight. Denn nach dreijähriger Planung wurde endlich die Kapazitätserweiterung der Stadthalle auf 14.500 Besucher Wirklichkeit. Und Muse waren die perfekte Live-Premiere. Es hat alles geklappt und wir können dank der Kapazität jetzt mit weiteren Top-Acts rechnen. Die Managerin von Muse hat z.B. auch noch Bands wie Green Day in der Agentur und wir, die wir jetzt zu den 20 größten Hallen Europas zählen, sind am internationalen Schirm. Jetzt steht die Open-Air-Saison an. Auf die Entwicklung des Freigeländes sind wir besonders stolz. Top-Acts wie Placido Domingo, Fanta Vier, Mark Forster oder Elton John sind im Anrollen. Wir rechnen damit, dass es auch 2020 „Rock in Graz“ und „Electric Nation“ geben wird. Für die Halle bekommen wir im Sommer neue Tribünen, neues Licht und das bedeutet ,wir werden noch flexibler in der Stadthalle. Wie ist es zur Liebe zur Musik gekommen? Ich wollte schon als Kind Konzertveranstalter werden. Musik hat mich fasziniert, statt Schokolade gab‘s für mich ein Kiss-Live-Album. 1983, als ich elf war, war ich bei Wolfgang Ambros in der Grazer Eishalle, da war es um mich geschehen, Musik, Licht, die Leute, die Energie in der Halle das hat mich nicht mehr losgelassen. Sie waren sogar früher Stage-Hand? 1987, da war ich noch Schüler, durfte ich bei Stevie Wonder aufbauen. Danach war ich Stagehand u.a. bei Joe Cocker, Santana, Frank Zappa, Tina Turner, AC/ DC und Metallica. Meine letzter Stagehandsgig war Herbert Grönemeyer im Liebenauer Stadion. Nach dem Jusstudium samt Gerichtsjahr arbeitete ich in der 2003 GmbH und danach sammelte ich wertvolle Showerfahrungen in Herwig Strakas Agentur „e-motion“ um schließlich von Ingrid Marsoner 2005 in die Grazer Stadthalle geholt zu werden Ihre ultimative Konzert Top 3? 1. Guns & Roses & Skid Row, 22.7.1991 nahe San Franzisco. 2. Rolling Stones Vodoo Lounge Tour, 1.8.1995 Zeltweg. 3. Kiss 16. 12. 1997 Wien. Sie sind auch ein Familienmensch... ...zu 100 Prozent. Wenn es geht bin ich daheim. Wir erleben den Winter am Loser oder auf der Gerlitzen und seit vielen Jahren im Sommer am Wörthersee in Raifnitz. Meine Frau ist Griechenlandfan und da fahren wir nach Naxos. Ihr Lieblingsplätzchen in Graz? Mein Bankerl daheim vorm Haus, im Garten. Ihre nächsten größten Konzert-Visionen? AC/DC und Metallica in der Stadthalle. Das wärs. VOJO RADKOVIC Christof Strimitzer wurde am 11. 8. 1972 in Graz geboren. Matura 1990, 8 Monate Bundesheer Belgierkaserne, Jusstudium 2000 abgeschlosssen. Marketing-Positionen in der 2003 GmbH, in Herwig Strakas Agentur „e-motion“. Seit 2005 in der Messe Graz. Heute hat Strimitzer die Leitung des Gesamtmarketings und der Unternehmenskommunikation.

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