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2. Juni 2019

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- Graz bekommt zehn Schulen der Menschenrechte - 550.000 Euro Sonderkredit wegen der vorverlegten Nationalratswahl - Stadt erweitert Unterstützung bei Kautionen - Umbau am Kaiser-Josef-Platz: „Standgebühr muss weg“ - Erste Fußgängerzone für St. Leonhard - Bürgerbefragung in Kalsdorf - Keine Hilfe für alten Ex-Theaterboss - Chefdays 2019

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12 graz www.grazer.at 2. JUNI 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Verkehrsströme trennen Zum Leserbrief „Gekränkte Wanderer“: Wie der Leserbriefschreiber richtig erkannt hat liegt das Problem an der Menge der Leute, die sich den Lebensraum Natur teilen müssen. Solange ein Wanderer nur alle heiligen Zeiten auf einem Wandersteig einem Radfahrer begegnet, wird das kein Problem sein. Wenn er allerdings alle paar Meter stehenbleiben muss um einen Radfahrer vorbeizulassen oder von hinten mit wenigen cm Abstand überholt wird, ist das ein ausgewachsener Interessenskonflikt, der sich auch mit gegenseitiger Rücksicht nicht lösen lässt. Da hilft kein Polemisieren über den „gekränkten Stolz“ von Wanderern, da hilft nur eine strikte Trennung der Verkehrsströme. Mein Vorschlag wäre, die heutzutage ja meist ziemlich breiten Forststraßen für Radfahrer zu öffnen und die Wanderwege ausschließlich den Wanderern zu überlassen. Johann Reiter, Graz * * * Gefährliche Lagerfeuer Zum Artikel „Brand bei Auwiesen: Es reicht“: Zu dem Artikel vom 26. Mai möchte ich bemerken, dass auch ein Grillverbot in den Auwiesen den Brand eines LKW Anhängers im Auwald nicht hätte verhindern können. Besagter Anhänger der Fa. Scheucher - Fleisch aus Ungerdorf, wurde im Auwald abgestellt und rostet nunmehr schon seit Jahren vor sich hin. Leider hat sich niemand in der Grazer Stadtregierung je um die Beseitigung dieses Schandflecks gekümmert. Ganz offensichtlich dürfte es sich hier um Brandstiftung gehandelt haben. Denn kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, in einem geschlossenen Anhänger ein offenes Grillfeuer zu entfachen. Weit gefährlicher ist die Tatsache, dass ausserhalb der vorgesehehen Feuerstellen, Lagerfeuer entfacht werden. Oft auch in gefährlicher Nähe eines angrenzenden und eingezäunten Holzlagerplatzes, von welchem immer wieder trockenes Prügelholz entwendet wird. Es war der besondere Wunsch der Grazer Stadtegierung unter Bürgermeister Nagl, hier ein „Erholungsgebiet“ mit offenen Grillfeuern - in unmittelbarer Nachbarschaft zur A 2 - zu errichten. Erst Jahre später wurde daneben eine WC Anlage mit Waschmöglichkeiten, sowie verschiedene Fitnessgeräte aufgestellt und man höre und staune - in den letzten auch einige Restmüllcontainer. Nachdem zuvor die paar Abfallkübel nach jedem Wochende stets überquollen, bzw. der Auwald gerne als Freilufttoilette benützt wurde. Hans Weber, Graz * * * Kein „unnötiger“ Verkehr Zum Bericht „Staustadt Graz“: Die Überlastung des Straßennetzes und damit die lästige, teure und umweltschädliche Staubildung wird man nur reduzieren können, wenn man den so genannten „unnötigen Verkehr“, primär verursacht durch Berufspendler, die eine eindeutige Quelle- Ziel- Verkehrsbeziehung haben, eindämmt. Wie kann das geschehen. Beispiele: ☞Erhöhung der Frequenz und Kapazität des öffentlichen Verkehrs auf Hauptachsen. ☞Aufklärung der Pendler über die eigenen Voll-Kosten des eigenen PKW gegenüber dem Öffentlichen Vekehr. ☞Ermunterung zu mehr Fahrgemeinschaften. ☞Die Gebühr für das Parken im Zentralraum Graz sollte zweckgebunden für den Ausbau und Erhalt des Öffentlichen Verkehrs verwendet werden. ☞Der eigene PKW sollte am Land, welches nicht attraktiv mit dem ÖV versorgt werden kann, zur Erreichung der Park & Ride-Haltestellen dienen. ☞Errichtung von Park & Ride Parkplätzen für Einpendler entlang der Zufahrtstraßen nach Graz inklusive Tankestelle, Cafe mit Einkaufsmöglichkeit, Helmut Hoffmann, Graz Keine Hilfe für TRAURIG. Aus Lustspiel kann Drama werden, wie im Falle des 89-jährigen Ex-Theaterboss, dem keiner helfen will. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Edmund Töfferle hat mit Franziska Berger einst in Graz Volkstheater-Geschichte geschrieben. Das „Grazer Volkstheater“ war vor allem mit dem Stück „s Nullerl“ landauf landab beliebt. In Graz fand das Volkstheater im ehemaligen Fröbelkino Jahrzehnte lang eine Heimstätte. Zankapfel mit der Stadt Graz war dann die niedrige Miete von umgerechnet rund 11,89 Euro pro Monat. Schließlich wurde der Mietvertrag aufgekündigt. Das Grazer Volkstheater war am Ende, auch wenn Franziska Berger immer wieder von einem Comeback träumt. Prof. Edmund Töfferle lebt, heute 89-jährig allein in einem Haus in Aflenz. Berger: „Töfferle muss wegen seiner schlimmen Lungenerkrankung in guter Luft leben“. Berger klagt an, dass das Steirische Hilfswerk, wel- ches von Graz aus den alten Mann betreute, nicht mehr zu dem Ex-Theaterchef ins Haus kommen wolle und die Hilfe verweigere. Da sie selbst sehr krank und im Spital ist, kümmert sich derzeit niemand um den Mann, der alleine nicht raus kann und dem niemand die Einkäufe erledigt. Dazu Gerald Mussnig, Geschäftsführer Hilfswerk Steiermark: „Seit 2013 wurde Prof. Töfferle von uns betreut, wobei es schon von Beginn an immer wieder intensive Diskussionen mit unseren Betreuungskräften gab. Hauptsächliche Ursache waren die Ablehnung pflegerischer Maßnahmen, anstelle derer nur haushaltliche Unterstützungsarbeiten beansprucht wurden, die in dieser Form nicht in unseren Dienstleistungen enthalten sind. Unsere Bemühungen um eine einvernehmliche Lösung blieben leider ohne Erfolg und daher haben wir sowohl die Patienten- und Pflegeombudsschaft, wie auch die

2. JUNI 2019 www.grazer.at graz 13 alten Ex-Theaterboss zuständige Fachabteilung des Landes Steiermark eingeschaltet. Am 28. Jänner 2019 wurde Herrn Töfferle ein Vorschlag zur weiteren Betreuung vorgelegt und als Ergänzung zu unserer Betreuungsvereinbarung von ihm unterfertigt. Bedauerlicherweise hat er sich nicht an diese Vereinbarung gehalten und unsere Mitarabeiter wiederholt mit nicht gerechtfertigten Vorwürfen konfrontiert“. Berger: „Das sehe ich alles völlig anders, wir haben jetzt auch einen Anwalt eingeschaltet. Der arme Mann sitzt jetzt völlig ohne jegliche Hilfe fest“. Laut Mussnig sei im Falle medizinisch notwendiger Betreuung von Töfferle klar, dass das Hilfswerk helfen wird. Mussnig: „Vorige Woche hatten wir eine Gefährdungsmeldung bezüglich Herrn Töfferle erhalten und diese am selben Tag abgeklärt. Sie hat sich jedoch nicht als stichhaltig erwiesen“. Offenbar muss etwas passieren, damit Hilfe für Professor Töfferle in Aflenz passiert. Edmund Töfferle, ehemaliger hoher Beamter im Grazer Magistrat und Ex- Direktor des „Grazer Volkstheaters“, hat Ärger mit dem Hilfswerk Stmk. Insgesamt standen mehr als 210 Fahrzeuge zur Verfügung. Erster TestDay von Denzel ■■ Die Denzel Gruppe veranstaltete mit ihren Autohäusern, Denzel Retail, Zitta, Plattner und Simscha eine gemeinsame exklusive Firmenveranstaltung im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum in Teesdorf. Bei perfektem Sommerwetter konnten den 300 angemeldeten Firmenkunden alle 13 Handelsmarken der Häuser sowohl statisch, in Fahrzeugausstellungen, als auch dynamisch an den unterschiedlichen Fahrstationen präsentiert werden. KK

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