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2. Juni 2019

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- Graz bekommt zehn Schulen der Menschenrechte - 550.000 Euro Sonderkredit wegen der vorverlegten Nationalratswahl - Stadt erweitert Unterstützung bei Kautionen - Umbau am Kaiser-Josef-Platz: „Standgebühr muss weg“ - Erste Fußgängerzone für St. Leonhard - Bürgerbefragung in Kalsdorf - Keine Hilfe für alten Ex-Theaterboss - Chefdays 2019

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10 graz www.grazer.at 2. JUNI 2019 St. Leonhards Bezirksvorsteher Andreas Molnár und Heinz Schubert, Kurator der Heilandskirche, freuen sich über die baldige „Fuzo“. Erste Fußgängerzone für St. Leonhard NEU. St. Leonhard bekommt seine erste „Fuzo“. Diese wird beim Kaiser-Josef-Platz entstehen. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at St. Leonhard freut sich über die erste Fußgängezone im Bezirk! Im Zuge der Neugestaltung des Kaiser-Josef- Platzes wird die Straße vor der Heilandskriche in eine Fußgängerzone, auch „Fuzo“, umgewandelt. „Freitag und Samstag wird die Fußgängerzone ein Teil des Marktes werden: Aus mobilen Ständen sollen hier an diesen Markttagen Waren verkauft werden. In der neuen Fußgängerzone werden Bäume gepflanzt und auf Wunsch des Bezirksrates Bänke aufgestellt. In weiterer Folge steht endlich ein autofreier Raum für Feste im Bezirk zur Verfügung“, freut sich der Bezirksvorsteher Andreas Molnár. Für die restlichen Tage der Woche wird schon von den angrenzenden Markstand-Betreibern überlegt, wie die neue Fuzo gastronomisch belebt werden kann. KK Julia Jeschek-Zöhrer, 2. Bezirksvorsteher-Stellvertreterin in St. Leonhard und selbst Marktstandbetreiberin, versucht gerade ihre Kollegen zu motivieren, die Rückseite der Marktstände Richtung Fußgänger Zone zu verschönern und ansehnlicher zu gestalten, damit die erste Fuzo im Bezirk im Gesamtbild noch schöner wird. Schöner Vorplatz Besonders freut sich auch Heinz Schubert, Kurator der Heilandskirche, über das kommenden Projekt und die Baumbepflanzung der Straße. „Die Pfarrgemeinde hat zum Reformationsjubiläum 2017 auf eigene Kosten einen kleinen Platz mit stilvollen Steinplatten vor der Kirche angelegt. So wird dieser besser zur Geltung kommen und die Heilandskirche wird besser in das Leben am Kaiser-Josef-Platz einbezogen“, so Schubert. Die bestehenden Parkplätze fallen somit weg. Im Kalsdorfer Gemeindeamt wurden die Beantwortungen der Bürgerbefragung ausgewertet. Komericky und Co. werten diese nun aus. LPD, GEMEINDE KALSDORF/HOEFLECHNER In Kalsdorf wird jetzt “gefragt statt bestimmt“ GEFRAGT. Gemeindebewohner nehmen über Bürgerbefragung aktiv an Ortsgestaltung teil. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Bei meinem heurigen Amtsantritt hab ich eine klare Positionierung ausgegeben: als Politiker nicht einfach entscheiden, sondern gezielt die Bürger Kalsdorfs miteinbeziehen. Dass wir das jetzt in Form einer Bürgerbefragung durchführen konnten, freut mich sehr!“, sagt Kalsdorfs Ortschef Manfred Komericky (SP). Im Zuge der Befragung wurden Unterlagen ausgeschickt, über diese die Gemeindebewohner Auskunft geben konnten, wo denn der Schuh drückt. „Wir haben u.a. folgende Themenbereiche abgefragt: Öffnungszeiten von Verwaltungseinrichtungen, Situation der Bildungsanstalten, wie sind wir in Sachen Sportstätten aufgestellt? Welchen Status Quo stellt man Grünraum aus? Wissen wollten wir auch, wie man mit den Ordinationszeiten der Ärzte in der Gemeinde zufrieden ist“, zählt Ko- mericky auf. Eine Frage lautete etwa „Was würde ich tun, wenn ich einen Tag lang Bürgermeister wäre?“ Enormer Rücklauf Dass der Bürgermeister gut darin getan hat, die Bürger einzubinden, beweist der Rücklauf: 20 Prozent der Unterlagen kamen zurück! „Ich habe das mit anderen Befragungsmodellen verglichen: Wir verzeichnen doppelt so viel Resonanz wie die meisten anderen Befragungen dieser Form!“ Die exakten Ergebnisse werden der Bevölkerung am 17. Juni präsentiert werden. Schon jetzt kann Komericky nach Sichtung der Fragebögen sagen, „dass die Kalsdorfer vor allem mit der Sicherheit im Ort sehr zufrieden sind. Die ist in hohem Maße gegeben. Es gibt aber auch Dinge, die offenbar zu verbessern sein werden, die Fragen nach Öffnungszeiten etc. gingen hier ja genau darauf ein. Es wird eine faire Diskussion geben.“

2. JUNI 2019 www.grazer.at graz 11 Neos-Gemeinderat Niko Swatek will im Rathaus mehr Transparenz und Kontrolle bei den Klubförderungen der Grazer Parteien durchsetzen. Vertrauen in Politik schaffen KK ■■ Nach der Ibiza-Affäre will Neos-Gemeinderat Niko Swatek mittels Gemeinderats-Antrag das Vertrauen in die Politik wieder herstellen. Swatek weist dabei besonders auf die Grazer Rathausklubs und ihre 1,2 Millionen Euro hohe Klubförderung hin. „Diese werden nämlich von keiner unabhängigen staatlichen Institution wie dem Rechnungshof kontrolliert und unterliegen nicht dem Parteiengesetz. Spenden oder sonstige Einnahmenbleiben somit verborgen.“ Swatek fordert eine transparente Rathausfinanzierung, eine Unabhängige Kontrolle des Rathausklubs und die Einrichtung einer Antikorruptionstaskforce. „Korruption lässt sich nur durch maximale Transparenz im Keim ersticken. Dafür braucht es endlich ein Reformpaket für eine saubere und transparente Stadtpolitik.“ TS Almauftakt am Klippitztörl ■■ Bereits zum 4. Mal fand am Klippitztörl der Almauftakt zum Start der Sommersaison statt. Zahlreiche Besucher kamen auf den Gipfel des Hohenwarts und wurden mit einem kostenlosem Rahmenprogramm verwöhnt. Am Nachmittag verwandelte sich das Zentrum des Klippitztörls in eine Konzertarena. Die Grazer Band Woaza spielte sogar im Regen. Als Headliner rockten die MATAKUS- TIX die Konzertarena. Das Fest startete mit einer Gipfelmesse unter freiem Himmel. KK

2021