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2. Februar 2020

- 2019 war das Jahr der Raser: 82.000 Mal tappten Grazer in die Radarfalle - Touristen-Orientierung: Fußgänger-Leitsystem kommt im Frühjahr - Ries: „Wir wollen den Zebrastreifen wieder“ - Straflandesgericht ist nun barrierefrei - M1 hat als Martinibar mit neuen Chefs wiedereröffnet - Opernredoute 2020

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32 wohnen ANZEIGE 2. FEBRUAR 2020 Imposant! Nach über zwei Jahren Bauzeit wird der neue Merkur Campus in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße in Kürze eröffnet. Merkur Campus setzt zum Großbauprojekt. Die ersten Mitarbeiter sind eingezogen: Bis Ende April wird der neue Merkur Campus weitgehend fertig sein. Spitzengastronomie und Fitnessstudio folgen. A uf dem Grundstück der ehemaligen Landesdirektion in der Conrad-von- Hötzendorf-Straße entsteht seit Herbst 2017 das neue Headquarter der Merkur Versicherung. Jetzt befindet sich der Bau, der vom Architekturbüro Zechner & Zechner geplant und von Steiner Bau und Elin als Generalunternehmer umgesetzt wurde, in der Zielgeraden. Die ersten Mitarbeiter sind bereits in das imposante Gebäude eingezogen, bis Ende April sollen die letzten folgen. Bis dahin gilt es noch das Bestandsgebäude, in dem sich die Landesdirektion befand, fertigzustellen sowie Erdgeschoß und Lobby zu finalisieren. Die Verbesserung der Arbeitsplatzqualität für die Mitarbeiter stand im Mittelpunkt der Überlegungen für den Bau. Die Einbeziehung der Mitarbeiter in die Gestaltung der Arbeitsplätze besaß von Beginn an einen großen Stellenwert. Der transparente und moderne Aufbau schafft eine gemütliche, sympathische und kommunikative Arbeitsatmosphäre. Ein cooler Retrostil steht optisch im Vordergrund. Ausgestattet ist das Bürogebäude mit Teppichen aus Recycling-Material. Ebenso wurden teilweise die Büromöbel – ganz im Sinne eines Upcycling- Konzepts – aus gebrauchten Einrichtungsgegenständen, historischen Türen und alten Flugzeugboxen hergestellt. Mit der Beauftragung von pro mente schlägt die Merkur Versicherung die Brücke vom ökologisch sinnvollen zum sozial wertvollen Engagement. Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen haben rund 500 Pflanzkisten und mehr als 300 Einlegeböden für die Büromöbel hergestellt. Gastro & Fitness Neben der geistigen schaut man auch auf die körperliche Gesundheit: Ein Fitnessstudio wird ebenfalls im neuen Headquarter unterkommen. Auf 1500 Quadratmetern gibt es Indoorcycling, eine Functional- Fitness-Area und Gruppenkurse ebenso wie eine Saunalandschaft und einen eigenen Spa-Bereich mit Massagen und Beautybehandlungen. Auch in Sachen Gastronomie ist bis zur offiziellen Eröffnung noch einiges zu tun. Das Restaurant wurde vom Grazer Spitzenkoch Konstantin Filippou konzipiert, der mit zwei Guide-Michelin-Sternen in Wien kocht. Restaurantleiterin wird die Weststeirerin Nora Pein. Gesundes, aber leistbares Essen steht im Vordergrund. Die Ausrichtung der Küche wird österreichisch-mediterran und unter anderem Grill- und Schmorgerichte, aber auch vegane Alternativen anbieten. Außerdem gibt es eine Snackbar, die zum Verweilen einlädt.

2. FEBRUAR 2020 ANZEIGE wohnen 33 Das Restaurant wurde von Sternekoch Konstantin Filippou konzipiert. Endspurt an Grün wie Merkur Das neue Headquarter besteht aus drei Punkthäusern, die durch die Erdgeschoßzone miteinander verbunden sind. Das am weitesten südliche Gebäude wird mit acht Stockwerken das höchste. Insgesamt werden 12.500 Quadratmeter geboten. Der neue Merkur Campus ist nicht nur eine architektonische Perle, sondern wurde auch nachhaltig und unter Berücksichtigung sozialer Aspekte gebaut. Ein regelbarer, außen liegender Sonnenschutz, natürliche Lüftungsmöglichkeiten, eine gesteuerte Wärmeabfuhr über die Nachtlüftung, LED-Beleuchtung und Energierückspeisung sorgen dafür, dass der Komplex modernen ökologischen Ansprüchen entspricht. Eine Photovoltaikanlage liefert umweltfreundlichen Strom; geheizt wird unter anderem mit Geothermie. Besonderen Wert hat man auch auf Freiflächen und großzügige Grünbereiche gelegt. Ein Hingucker ist da auch die begrünte Fassade an der Conrad-von- Hötzendorf-Straße. Außerdem gibt es einen Dachgarten und bepflanzte Dächer. Ausgefallen und nachhaltig zugleich: Durch das gesamte Interieur zieht sich ein cooler Retro-, Vintage-, Upcycling-Stil.

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