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2. Februar 2020

- 2019 war das Jahr der Raser: 82.000 Mal tappten Grazer in die Radarfalle - Touristen-Orientierung: Fußgänger-Leitsystem kommt im Frühjahr - Ries: „Wir wollen den Zebrastreifen wieder“ - Straflandesgericht ist nun barrierefrei - M1 hat als Martinibar mit neuen Chefs wiedereröffnet - Opernredoute 2020

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graz 14 www.grazer.at 2. FEBRUAR 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Helfender Busfahrer Weil so oft Negatives über Busfahrer, Unpünktlichkeiten usw. berichtet wird, muss ich einmal zur Abwechslung dieses positive Erlebnis loswerden. Meine Tochter kam am 17. Jänner am Abend mit dem Zug am Hauptbahnhof an. Sie lief zum Bus Linie 63, der um 23.42 Uhr losfahren sollte, damit sie ihn nicht versäumt. Unglücklicherweise stürzte sie dabei und lag in der Blutlache am Boden. Der Busfahrer war sofort zur Stelle, kümmerte sich um sie, bis die Rettung kam, obwohl er längst hätte wegfahren sollen. Die ungeduldigen Fahrgäste sollen oft dankbar sein und nicht schimpfen, wenn ein Bus Verspätung hat. Ich möchte noch hinzufügen, dass sich der hilfsbereite Busfahrer später noch nach Befinden meiner Tochter erkundigt hat. Gott sei Dank ist es noch relativ gut ausgegangen, schnelle ärztliche Hilfe war jedoch notwendig. Christina Höber, Graz * * * Toi, toi den Nachfolgern Zum Bericht „Kaisers eröffnet im Stadtpark“: Ich freue mich, dass der Blumenpavillon im Stadtpark bald nicht mehr leerstehen wird. 25 Jahre haben meine Eltern von 1960 bis 1985 und dann ich mit meinem Mann von 1985 bis 2012 das Gebäude betrieblich genutzt, renoviert, gepflegt und daraus das „blumige“ Schmuckstück gemacht. In dieser Umgebung (wenn auch strengstens unter Natur- und Denkmalschutz) ist es der schönste, auch der schwierigste Arbeitsplatz. Toi, toi meinen Nachfolgern, wenn auch aus einer völlig anderen Branche. Ich wünsche viel Freude an dieser Umgebung, vor allem aber Geduld und Ausdauer. Brigitta Monika Tichez- Grössler, Graz * * * Löwen in ihrem Quartier Zum Leserbrief „Ein Stadion reicht doch“: Den Leserbrief von Herrn Herbert Edelsbacher, Graz, möchte ich berichtigen, denn die beiden Fußballvereine Bayern München und 1860 München spielen nicht in einem einzigen Stadion, die Bayern bekannterweise in der Allianz-Arena, die Löwen aber sind schon seit einigen Jahren in ihr ehemaliges Quartier zurückgekehrt, und zwar in die Grünwalder Straße. Baldur Platzer, Graz * * * Sinnlose Fußgängerzone Zum Bericht „Graz: Welle von neuen Fußgängerzonen“: Mit Bedauern habe ich Ihren Bericht in der heutigen Ausgabe gelesen. Finde es sinnlos, eine Fußgängerzone im Bereich Akademisches Gymnasium vom Tummelplatz bis Kreuzung Burggasse einzurichten. Was passiert mit den einspurigen Kfz-Parkplätzen, die dort sind?!! Einfach aufgelassen natürlich, und dann, wo findet man Ersatz?! Genau keinen, weil die Stadt Graz x einspurige Kfz- Parkplätze im letzten Jahr entfernt hat (Zone Casino). Der Unmut darüber wird immer lauter. Die Stadt Graz sollte endlich mal drauf reagieren, ist sie doch lt. Börni (Vespahändler) die Nummer 1 mit Zulassungen für Vespas in Europa. Viele Berufstätige nutzen im Sommer ihre einspurigen Kraftfahrzeuge, um in die Arbeit zu kommen. Nur zur Info: Einige Städte wie Triest, Lignano usw. sollten zum Vorbild genommen werden: an jeder Ecke einspurige Parkplätze. Desiree Sauer, Graz * * * Fuzos zu begrüßen Zum selben Artikel: Neue Fuzos in Graz sind sehr zu begrüßen. Ein Vorschlag dafür wäre, wie schon mehrfach von den Befragten Ihrer „Blitzumfrage“ erwähnt, wirklich dringend und auch machbar, die Zinzendorfgasse! Hier sind tausende Studierende, Uni-Bedienstete und andere täglich vor allem mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs, allein für diese ist schon kaum Platz. Die schmale Straße ist von beidseitig parkenden Autos verstellt, der starke Autoverkehr störend. Das rege Treiben auch in den Gastgärten hier wäre ohne Autos viel schöner. Peter Krbez, Graz Fuzos und Kopfschütteln Zum Bericht über neue Fußgängerzonen in Graz: Ich kann nur den Kopf schütteln zu den Aussagen der letzten Blitzumfage. Drei Studenten, ein Sozialarbeiter und ein Pensionist, sicherlich noch ohne eigenes Auto, glauben wirklich, dass man ganz einfach Straßen wie das Glacis, die Zinzendorfgasse oder den Dietrichsteinplatz zu einer Fußgängerzone umwandeln kann. Dort ist viel Verkehr, weil das Straßen sind, die den Verkehr um die Altstadt herumleiten müssen ... Im Stadtpark ist genug Platz zum Spazierengehen, dafür braucht es nicht das Glacis ... Augen auf die Straßen und nicht aufs Mobiltelefon, dann bewegt man sich sicher durch die Stadt, auch wenn dort Autos fahren. So kleine Kinder seid ihr nicht mehr, und Autos in Graz bringen der Stadt viel Geld, das sollte nicht immer vergessen werden! Vielleicht sollten zu diesem Thema auch ein paar Autofahrer befragt werden, dann würde es vielleicht brauchbare Kommentare geben. Margarethe Rinnhofer, Graz Unterm Uhrturm www.grazer.at Die Leser sind hier am Wort! ■■ Sagen Sie uns, wo der Schuh drückt, was Ihnen im Alltag in Graz sauer aufstößt, wo Sie Unterstützung haben wollen. Teilen Sie uns aber auch mit, was Ihnen in Graz gefällt, Sie können ruhig ordentlich loben. Rufen Sie an! S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10

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