7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 9 Monaten

2. Februar 2020

- 2019 war das Jahr der Raser: 82.000 Mal tappten Grazer in die Radarfalle - Touristen-Orientierung: Fußgänger-Leitsystem kommt im Frühjahr - Ries: „Wir wollen den Zebrastreifen wieder“ - Straflandesgericht ist nun barrierefrei - M1 hat als Martinibar mit neuen Chefs wiedereröffnet - Opernredoute 2020

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 2. FEBRUAR 2020 Marketingleiterin Sylvia Baumhackl (Mitte) mit Philipp Friesenbichler und Schwester Elisabeth SCS Bestes Ergebnis für Seiersberg ■■ Über die beste Frequenz und den besten Umsatz seit der Eröffnung darf sich die Shopping- City Seiersberg freuen: 2019 verzeichnete man 20 Prozent mehr Besucher als 2018. Stolze 3000 Euro wurden jetzt an die Caritas übergeben. Außerdem gibt es ein paar neue Shops: Morgen, Montag, eröffnet der Waffelplanet, im Februar kommt Foot Locker, Mitte März Tedi und Basler Beauty. Der April bringt dann Bosch-Haushaltsgeräte und die Pizzeria Mirano. Gastro Börse www.grazer.at Das kultige M1 am Färberplatz wurde völlig neu gestaltet. Der tolle Blick über die Dächerlandschaft ist geblieben. GROSSSCHÄDL (4) M1 hat als Martinibar mit neuen Chefs wiedereröffnet GASTRONEWS. Das M1 am Färberplatz wurde neu übernommen. Die entstandene Martinibar orientiert sich optisch nun an den Formel-1-Erfolgen von Hausherr Helmut Marko. Am Tummelplatz wurde außerdem das Barista’s zum Vis-a-Vis. Von Verena Leitold & Philipp Braunegger redaktion@grazer.at lich für „Marko 1“ und bezieht sich auf das Haus, das der Rennsportlegende nicht nur gehört, sondern auch in der ausgefallenen Architektur seine Handschrift trägt. Neben der Optik hat sich auch das Konzept der Rooftop-Bar geändert. Diese ist nämlich nun eine Martinibar, wie es sie etwa in Wien und Salzburg gibt. „Ab März gibt es Prosecco- und Champagner-Frühstück, immer wieder Themenbrunches und vielleicht auch das eine oder andere Tagesgericht“, so die neuen Betreiber. An den Wochenenden will man den Gästen DJs und Special Guests bieten. Vis-a-Vis statt Barista’s „Eine stimmige Brücke zwischen ausschweifendem Nachtleben und heimelig-elegantem Kaffeehausambiente“ – so die Selbstbeschreibung des neuen „Vis-a-Vis“ am Tummelplatz, das mit einer Serie bricht. Da es nämlich das bis dato dort befindliche „Barista’s“ ersetzt, gibt’s diesmal einen Franchise-Cof- Seit unzähligen Jahren ist das M1 am Färberplatz eine Institution: In der kultigen Bar mit der schönen Dachterrasse hat etwa die jetzige aiola-Chefin Judith Schwarz angefangen, auch Medien-Urgestein Rudi Hinterleitner führte es eine Zeitlang, neun Jahre hatte es Bernadette Schratter, bevor zuletzt ihr Barchef Danijel Ber übernahm. Jetzt hat es wieder eine Rochade gegeben: Kaan Isik und Anna Baumgartner, die am Glockenspielplatz im letzten Sommer auch das Beachhouse eröffnet haben, sind am Freitag eingezogen. Und kein Stein ist auf dem anderen geblieben: Die Bar und die Terrassen wurden komplett neu gestaltet, das Interior wurde ebenfalls erneuert. Formel-1-Elemente wie ein imposanter Rennwagen erinnern an die Erfolge von Inhaber Helmut Marko, von dem das Lokal auch seinen Namen hat: M1 steht nämfeeshop weniger statt mehr in der City. „Nach einer erfolgreichen Ära unter dem Franchise Barista’s haben wir einen mutigen Schritt gewagt, um unseren Kunden mehr zu bieten als nur Kaffee und Kuchen“, so Chefin Nilla Nagy, die schon vorher im Barista’s den Laden erfolgreich mit ihrem Team schupfte. Neben Namen und Optik ist auch das Angebot neu: Zum einen gibt’s seit Freitag kreative Getränkevariationen, die kulinarische Linie bezieht sich auf Exotisches sowie Regionales. Außerdem werden im Lokal aufstrebende Künstler promotet. Aus für Kult-Gasthaus Abschied nehmen mussten kürzlich die Gäste vom Gasthaus „Grießner- Wagner“ in der Straßganger Straße, einem jahrzehntealten Traditionslokal, das als Stammlokal des nahen einstigen Elin-Werks galt und unter dortigen Kollegen liebevoll auch „Werk 2“ genannt wurde. Die Besitzer gingen in Pension, es soll eine Hofer-Filiale am Standort entstehen.

2021