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2. Februar 2020

- 2019 war das Jahr der Raser: 82.000 Mal tappten Grazer in die Radarfalle - Touristen-Orientierung: Fußgänger-Leitsystem kommt im Frühjahr - Ries: „Wir wollen den Zebrastreifen wieder“ - Straflandesgericht ist nun barrierefrei - M1 hat als Martinibar mit neuen Chefs wiedereröffnet - Opernredoute 2020

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10 graz www.grazer.at 2. FEBRUAR 2020 JÖRGLER Radiotest: Platz 1 bleibt Antenne ■■ Österreichs Radio-Pioniere schreiben weiter Erfolgsgeschichte: Die Antenne Steiermark ist und bleibt der Tagesbegleiter Nummer 1 im Land – das hat der aktuelle Radiotest ergeben. Mit einem Marktanteil von 29 Prozent in der Kernzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist der Sender das beliebteste Privatradio im Land. Bis zu 243.000 Steirer hören täglich Antenne. „Besser kann das Jubiläumsjahr 2020 gar nicht beginnen“, freut sich Antenne-Geschäftsführer Gottfried Bichler. Der Sender feiert heuer seinen 25. Geburtstag. Gericht ist nun barrierefrei UMBAU. Das Straflandesgericht hat einen barrierefreien Zugang und neue Sicherheitsschleusen bekommen. Insgesamt wurden dafür 927.000 Euro investiert. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Nicht nur schlichte Rampe vorm Gericht: Der Zugang für Rollstuhlfahrer sieht durchaus spektakulär aus. KK Bewegungseingeschränkte Personen dürfen sich über einen neuen Zugang zum Straflandesgericht in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße freuen. Bisher war die Eingangssituation nicht gerade optimal: Man kam nur über einen Nebeneingang und einen Aufzug im Innenhof ins Gericht. Jetzt wurde der Eingangsbereich völlig neu gestaltet. Neben der architektonisch durchaus imposanten, goldfarbenen Rollstuhlrampe di- rekt beim Haupteingang, geplant von der Architekturwerkstatt Graz, wurde im Inneren auch ein Plattformlift errichtet, damit die erste Verteilerebene erreicht werden kann. „Damit können bewegungseingeschränkte Menschen zu den Büros des Landesgerichts gelangen“, berichtet Laura Holzer von der ausführenden Bundesimmobiliengesellschaft BIG. Außerdem wurde das Sicherheits-Schleusensystem im Eingangsbereich umgebaut und erneuert. Dabei wurden Standard-Schleusen sowie eine größere rollstuhltaugliche Schleuse errichtet. „Der Kostenaufwand für den Umbau zur Erzielung eines barrierefreien Zugangs betrug insgesamt rund 343.000 Euro. Der Umbau des Sicherheits-Schleusensystems verursachte weitere Kosten in Höhe von rund 584.000 Euro“, so Elisabeth Dieber, Richterin des Oberlandesgerichtes.

2. FEBRUAR 2020 www.grazer.at Rund um die Uhr im Einsatz: Auch in der Nacht ist das Holding-Reinigungsteam Innere Stadt zur Stelle, um den Bezirk auf Hochglanz zu kehren. PENTA MEDIA Saubere Zahlen für eine saubere Stadt ■■100 Kilometer Straßen- und Wegenetz werden insgesamt in Graz gereinigt, gepflegt und gewartet. Das entspricht der Strecke Graz-Rom. ■■4000 öffentliche Papierkörbe werden täglich in Graz entleert. Es gibt 70 smarte Abfallhaie, Papierkörbe mit Müllpresse, so geht mehr rein. ■■317 Mitarbeiter der Holding sorgen täglich für eine saubere Stadt. ■■Fünf Millionen Quadratmeter öffentliche Flächen werden gereinigt. ■■2,4 Millionen Quadratmeter Grünflächen werden pro Jahr betreut. ■■200 Grünanlagen & Parks, davon 74 Spielplätze, werden gewartet. ■■1,8 Millionen Kilo Kehricht werden in Graz jedes Jahr eingekehrt. ■■Sauberkeitsbudget für Grazer Bezirke. Im Zuge der Sauberkeitsoffensive erhalten die Bezirke 10.000 Euro für Sauberkeitsmaßnahmen. graz 11 Bezirksteams sorgen für eine saubere Stadt SAUBERKEIT. Im Rahmen der Sauberkeitsoffensive der Stadt wurden zuletzt die Holding-Bezirksteams präsentiert. In den letzten Wochen und Monaten wurden in unserer Zeitung jene Menschen vorgestellt, die für Sauberkeit in den Grazer Bezirken sorgen. Jetzt ist Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wir stellten die Bezirksteams von St. Leonhard, Gries, Mariatrost, Eggenberg, Jakomini, Geidorf, Innere Stadt und Liebenau vor. Fortsetzung folgt. Im Zuge der Präsentation gab es auch vonseiten der Bezirksvorsteher überall viel Lob für die Holding-Mitarbeiter. So unterschiedlich die Grazer Bezirke sind, hat auch die Reinigung dort ihre Besonderheiten: ☞ St. Leonhard. Der Donnerstag ist in St. Leonhard ein „heißer Tag“. Die Studenten feiern Mittwochabend die Wochenteilung „Schnittwoch“ und hinterlassen viel Abfall wie Glasscherben auf den Straßen. ☞ Gries. „Hotspot“ ist der Griesplatz und das Areal rund um die Postgarage. 3000 Partygäste hinterlassen einiges an Abfall. ☞ Mariatrost: Die Reinigung der Haltestellen (Zigarettenstummel). ☞ Eggenberg: Viel Abfall in der Vinzenz- und Rochelgasse. ☞ Jakomini: Abfall-Sammelstellen quellen vor Müll über. ☞ Geidorf: Herausfordernde Partymeile Zinzendorfgasse. ☞ Innere Stadt: Wird in der City gefeiert, ist das Holding-Team zur Stelle. ☞ Liebenau: Bei den Auwiesen oder am Grünanger ist das Holding- Team gefordert. Wolfgang Malik, Holding-Vorstand: „Dass Graz eine saubere und lebenswerte Stadt ist, beweisen zahlreiche Umfragen. Mit unseren fleißigen Reinigungstrupps sorgen wir in den Grazer Stadtteilen rund um die Uhr für Sauberkeit.“

2021