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2. Dezember 2021

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- Großer Zuwachs am Grazer Immobilienmarkt - Neueröffnung: Ex-Capperi wird zur Hummel - Velofood liefert in Graz jetzt Gewaltschutz - Mehr Studienplätze für die Grazer MedUni

4 graz www.grazer.at

4 graz www.grazer.at 2. DEZEMBER 2021 Soziallandesrätin Doris Kampus (3.v.l.) mit Vertretern der Restaurants und Velofood bei der Präsentation der neuen Aktion für den Gewaltschutz. PETER DRECHSLER Velofood liefert in Graz jetzt Gewaltschutz WICHTIG. Um gewaltbetroffene Frauen auch im Lockdown zu erreichen, startet eine neue Aktion. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Aktuell finden die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt – eine weltweite Kampagne, um mit unterschiedlichen Aktionen und Initiativen auf Gewalt aufmerksam zu machen. Seitens des Landes Steiermark setzt man dabei unter anderem auf die niederschwellige Verbreitung von Notrufnummern, an die sich betroffene Frauen wenden können. Gerade in Zeiten von Lockdowns, wo der Bewegungsradius der meisten Frauen eingeschränkt ist, war man zuletzt auf der Suche nach Möglichkeiten, um an Betroffene heranzukommen. In Graz geht man nun mit Partnern voran, um die Gastro- Kampagne „Wirte gegen Gewalt“ auch in diesen Zeiten fortzuführen. Das Indische Restaurant Hathi Bajwa und die Italiener Mirano und Galliano werden in Kooperation mit Velofood ihre Essenszustellungen mit Postkarten bestücken, welche die Kontakt- daten des Gewaltschutzzentrums beinhalten. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft ein sicherer Ort wird. Mit den Postkarten bringt Velofood nicht nur unseren Speisen, sondern auch Hilfe nach Hause“, so Gina Bajwa vom Hathi Bajwa. Jonathan Stallegger von Velofood ergänzt: „Wir glauben an ein paar Dinge: Dass die Zubereitung von Essen unter fairen Bedingungen wichtig ist. Dass wir auf die Natur achten sollten, damit wir länger genießen können. Dass es große Wichtigkeit hat, sich für Gewaltprävention einzusetzen und genau deshalb unterstützen wir die Verteilung der Kärtchen.“ Die ersten Restaurants für die Aktion wurden nun also gefunden, weitere Velofood-Restaurants sollen noch hinzukommen und können sich melden. „Gewalt ist niemals eine Privatsache, sondern sie geht uns alle an. Ich bedanke mich bei den Restaurants und bei Velofood, dass sie unsere Bemühungen gegen Gewalt unterstützen“, so Soziallandesrätin Doris Kampus. Bessere Chancen für Anwärter: Bis 2028 werden jährlich zehn neue Studienplätze an der Medizinischen Universität Graz geschaffen. MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT Mehr Studienplätze für MedUni in Graz TOLL. Bis 2028 werden jedes Jahr zehn neue Studienplätze für das Medizinstudium geschaffen. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Dass das Studium der Humanmedizin in Graz stark überlaufen ist, dürfte wohl jedem bewusst sein. 2021 bewarben sich rund 2250 Personen für einen der 360 Studienplätze. Somit ist klar ersichtlich, dass ein großer Andrang auf die zu wenigen Studienplätze herrscht. Dem entgegenwirken möchte man nun mit dem „Med-Impuls 2030“. Das Kernthema des Projekts ist es, sowohl die Studienplätze als auch die Professuren an der Medizinischen Universität Graz auszubauen. Die Umsetzung startet bereits ab dem kommenden Jahr. Dadurch erhalten die medizinischen Universitäten in Österreich in den nächsten drei Jahren 170 Millionen Euro zusätzlich, bis zum Jahr 2030 werden es voraussichtlich bis zu einer Milliarde sein. Bis 2028 werden somit österreichweit rund 2000 Studienanfängerplät- ze für das Medizinstudium zur Verfügung stehen. 10 neue Plätze in Graz Für die medizinische Universität Graz bedeutet das konkret, dass ab dem Wintersemester 2022/23 bis 2028 jedes Jahr zehn neue Studienplätze geschaffen werden. Zusätzlich dazu werden in den nächsten drei Jahren sechs neue Professuren an der Med Uni Graz geschaffen. Darüber freut sich auch die Grazer Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann. Diese setzt sich ja bekanntermaßen regelmäßig stark für die Universitäten und Fachhochschulen ein. „Medizinische Exzellenz ist nicht nur in Zeiten der Pandemie notwendig, sondern sichert auch die Gesundheit der Bevölkerung in allen Lebenslagen. Mit dem „Med-Impuls 2030“ stärken wir den Wissenschafts- und Forschungsstandort Graz. Außerdem stärken wir damit das Gesundheitssystem in Österreich für die nächsten Jahrzehnte“, resümiert Kaufmann abschließend. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer. at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. 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2. DEZEMBER 2021 www.grazer.at graz 5 Der Künstler der Ambrosigasse Grazer Straßen Die große Weihnachtskrippe in Laßnitzhöhe wurde wieder aufgestellt. Krippe in Laßnitzhöhe ■ Der Advent ist bereits angebrochen – auch in Graz-Umgebung. Jahr für Jahr erstrahlt die große Krippe im Kurpark der Marktgemeinde Laßnizthöhe in bewährtem Glanz und zieht viele Besucher von nah und fern an. Die lebensgroßen Holzfiguren haben heuer Zuwachs bekommen. Während ein Königsbegleiter im Stroh zwischen den Heiligen drei Königen Platz genommen hat, schwebt ein neuer Holzengel über der Krippe. In seinen Händen trägt er eine Banderole mit der Aufschrift: „Gloria in excelsis Deo“ (Ehre sei Gott in der Höhe). Auch ohne den umliegenden Adventmarkt ist die große Krippe in Laßnitzhöhe gekoppelt an die leise Weihnachtsmusik und die warme Beleuchtung des Parks ein weihnachtlicher Besuchermagnet. KK Die Ambrosigasse in St. Peter führt durch eine schöne Wohnsiedlung. Gustinus Ambrosi wurde am 24. Februar 1893 geboren. Er absolvierte in Prag eine Lehre als Dekorations- und Gipsbildhauer. 1909 zog er nach Graz. Hier setzte er seine Lehre fort und besuchte die Meisterschule für Modelleure. Ambrosi wurde schnell zu einem sehr gefragten und geschätzten Bildhauer. 1912 KK/STREET VIEW wurde er mit dem Staatpreis für Plastik ausgezeichnet. 1913 erhielt er in Wien ein Staatsatelier auf Lebenszeit. Historiker kritisieren Ambrosi für seine Versuche, eine NSDAP-Mitgliedschaft zu erhalten. Er erhielt zahlreiche Aufträge vom NS-Regime. Ambrosi starb im Jahr 1975. Er wurde in Graz in einem Ehrengrab bestattet. BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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